Akne ist die häufigste Hauterkrankung überhaupt - fast jeder Mensch hat schon darunter gelitten. Sie beginnt mit der Pubertät und klingt mit dem dritten Lebensjahrzehnt wieder ab. Meist sind Jungen stärker betroffen als Mädchen. Akne entsteht durch die Entzündung kleiner Talgdrüsen, welche die feinen Haare im Gesicht und am Oberkörper umgeben.
In seltenen Fällen betrifft diese Entzündung auch Schweißdrüsen unter den Achseln oder im Schambereich. Diese Erkrankung nennt sich Acne inversa; die einzige Gemeinsamkeit mit der Akne ist der Name.
Akne ist eine hormonbedingte Erkrankung, die vor allem von den männlichen Geschlechtshormonen (Androgenen) abhängt. Sie tritt gehäuft auf, wenn sich die Hormonwerte im Körper verändern. Dies ist in der Pubertät, während des weiblichen Zyklus und in der Schwangerschaft der Fall.
Pubertät, Androgenehormone production
In der Pubertät nimmt die Produktion der männlichen Geschlechtshormone (Androgene) bei Mädchen und Jungen zu. Die Talgdrüsen werden dadurch angeregt, verstärkt Hautfett zu produzieren. Die Ausführungsgänge der Talgdrüsen verengen sich, das Hautfett lässt sich nur schwierig ausscheiden und staut sich. Von außen sind weiße Knötchen erkennbar, manchmal auch mit einem schwarzen Pünktchen in der Mitte (Mitesser, Komedon). Entzünden sich die Knötchen, entsteht der typische Pickel mit Eiterpfropf.
Was die Akne verschlimmert
Folgende Faktoren können zu einer Verschlimmerung der Akne führen:
- Arbeit in einem feuchten Milieu, Fette, Öl und Chlorwasser,
- Menstruation,
- Ausdrücken der Pickel,
- Einige Arzneimittel und Chemikalien - informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie regelmäßig Medikamente einnehmen oder mit Chemikalien in Berührung kommen.
Quellen
Steigleder: Dermatologie und Venerologie; New England Journal of Medicine, April 2005 nimmt die Produktion der männlichen Geschlechtshormone (Androgene) bei Mädchen und Jungen zu. Die Talgdrüsen werden dadurch angeregt, verstärkt Hautfett zu produzieren. Die Ausführungsgänge der Talgdrüsen verengen sich, das Hautfett lässt sich nur schwierig ausscheiden und staut sich. Von außen sind weiße Knötchen erkennbar, manchmal auch mit einem schwarzen Pünktchen in der Mitte (Mitesser, Komedon). Entzünden sich die Knötchen, entsteht der typische Pickel mit Eiterpfropf. |