Azithromycin

Azithromycin

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Azithromycin gehört zu den Makrolid-Antibiotika, ein Medikament, das bei bakteriellen Infektionen hilft. Dieses Medikament blockiert die Eiweißbildung innerhalb der Bakterie, wodurch diese abstirbt. Der Körper kann die Infektion auf diese Weise beseitigen. Mehr Info

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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage oder fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was ist Azithromycin?

Azithromycin gehört zu den Makrolid-Antibiotika, ein Medikament, das bei bakteriellen Infektionen hilft. Dieses Medikament blockiert die Eiweißbildung innerhalb der Bakterie, wodurch diese abstirbt. Der Körper kann die Infektion auf diese Weise beseitigen. Beschwerden wie Schmerzen, Fieber und ein allgemeines Krankheitsgefühl verschwinden schnell.

Wofür wird das Medikament verwendet?

Azithromycin ist ein Breitspektrum-Antibiotikum: Dieses Medikament bekämpft viele verschiedene Bakterienarten. Ärzte verordnen dieses Medikament unter anderem bei:

  • Geschlechtskrankheiten (z.B. Chlamydien und Gonorrhoe);
  • Luftweginfektionen wie Lungenentzündung, Mittelohrentzündung, Bronchitis, Nasennebenhöhlenentzündung, Halsentzündung;
  • Hautinfektionen;
  • Magen-Darm-Infektionen;
  • Lyme-Krankheit und Q-Fieber.

Wie ist Azithromycin anzuwenden?

Azithromycin ist unter anderem als Tablette und Kapsel mit 250 mg und 500 mg erhältlich. Diese können Sie unzerkaut mit einem halben Glas Wasser hinunterschlucken. Nehmen Sie das Medikament vorzugsweise während oder nach einer Mahlzeit ein. Dies beugt Magen-Darm-Beschwerden vor. Setzen Sie die Antibiotikakur immer bis zum letzten Tag fort, auch wenn Sie bereits früher keine Beschwerden mehr haben. Wenn Sie dieses Medikament zu früh absetzen, können Bakterien im Körper zurückbleiben, wodurch die Infektion erneut auftritt.

Dosierung

Der Arzt bestimmt, wie lange und wie oft Sie Azithromycin einnehmen müssen. Dies hängt unter anderem von der Erkrankung ab, wofür Sie das Medikament verwenden. In den meisten Fällen dauert eine Behandlung 1 bis 5 Tage. Bei einigen Erkrankungen wird eine längere Behandlung verordnet. Für kleine Kinder wird der Arzt eine angepasste Dosierung verordnen, und zwar meistens in Form einer Suspension (flüssig). Weichen Sie nicht von der vorgeschriebenen Dosierung ab und lesen Sie vor der Einnahme den Beipackzettel.

Nebenwirkungen

Azithromycin ist im Allgemeinen sehr gut verträglich. Manchmal können Nebenwirkungen auftreten wie beispielsweise:

  • Magen-Darm-Beschwerden (Übelkeit, Bauchschmerzen, Durchfall, Verstopfung oder Appetitlosigkeit);
  • Kopfschmerzen;
  • Schwindel;
  • Pilzinfektionen der Schleimhäute (Vagina, After, Mund).

Diese Nebenwirkungen sind im Allgemeinen mild und gehen von selbst vorüber. Wenn die Nebenwirkungen weiterhin auftreten, sollten Sie Ihren Arzt zurate ziehen. Im Beipackzettel finden Sie weitere Informationen über die etwaigen Nebenwirkungen.

Wann dürfen Sie dieses Medikament nicht verwenden?

Azithromycin ist nicht für alle ein geeignetes Medikament. Verwenden Sie dieses Antibiotikum nicht:

  • bei einer Überempfindlichkeit in Bezug auf Azithromycin oder andere Makrolide-Antibiotika;
  • bei einer Überempfindlichkeit in Bezug auf die verwendeten Hilfsstoffe;
  • in der Stillzeit.

Ziehen Sie Ihren Arzt bezüglich der Anwendung dieses Medikaments zurate, wenn Sie an einer schweren Krankheit leiden wie beispielsweise eine Leber-, Nieren- oder Muskelerkrankung, ein Herzleiden oder eine Bluterkrankung. Azithromycin kann eine Wechselwirkung mit anderen Medikamenten haben, darunter bestimmte Magenmedikamente und Blutverdünner. Der Arzt weiß, welche Medikamente besser nicht miteinander kombiniert werden sollten. Geben Sie daher bei Ihrer Anfrage an, welche Medikamente Sie einnehmen. Im Beipackzettel finden Sie weitere Informationen zu den Gegenanzeigen, Wechselwirkungen und andere Warnhinweise.

Schwangerschaft/Fahrtüchtigkeit/Alkohol

Während der Schwangerschaft sollten Sie bezüglich der Verwendung von Azithromycin Ihren Arzt konsultieren. Verwenden Sie dieses Antibiotikum nicht während der Stillzeit. Azithromycin kann über die Muttermilch Ihr Kind erreichen. Azithromycin kann in Ausnahmefällen Schwindel verursachen. Fahren Sie kein Auto und trinken Sie keinen Alkohol, wenn dies bei Ihnen auftritt.

Review(s) (1)

Guter Service

(5/5)
Hamm,

Antibiotika sind schon so ein Thema für sich, man darf die ja auch nicht zu oft nehmen. Aber mir hat Azithromycin definitiv geholfen.

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