Hormonersatztherapie (HET)

Hormonersatztherapie (HET)

Hitzewallungen, Nachtschweiß, Schlaflosigkeit, Stimmungsschwankungen: Die Wechseljahre sind kein Vergnügen! Für zahlreiche Frauen bringt die Zeit während oder nach der Menopause körperliche und seelische Beschwerden mit sich. Die Ursache liegt bei den Eierstöcken. Da diese immer weniger Östrogen produzieren, sinkt der Hormonspiegel. Das wiederum führt zu den typischen Wechseljahrsbeschwerden. Bei einer Hormonersatztherapie (HET, auch HRT) wird der Östrogenmangel mit künstlichen Hormonen ausgeglichen, und die Beschwerden werden gelindert. Diese Methode wird auch Hormone Replacement Therapy (HRT) oder kurz Hormontherapie genannt.

Formen von HET
Es gibt mehrere Formen der Hormonersatztherapie. Meistens wird das Hormonpräparat in Tablettenform eingenommen. Die Hormone können dem Körper jedoch beispielsweise auch über die Haut (mittels eines Pflasters) oder mithilfe eines Vaginalrings zugeführt werden.

Hormone Replacement Therapy (HRT) wirkt auf der Basis von Östrogen. Dieses Hormon lindert Wechseljahrsbeschwerden; gleichzeitig jedoch wird das Wachstum der Gebärmutterschleimhaut angeregt, wodurch das Risiko auf Gebärmutterkrebs steigt. Um dem entgegenzuwirken, müssen Frauen mit noch intakter Gebärmutter zusätzlich ein Progestagen einnehmen. Viele Hormonpräparate enthalten sowohl Östrogene als auch ein Progestagen. Gegebenenfalls verordnet der Arzt diese Hormone auch separat.

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