Was ist Impotenz?


Man spricht von einer Impotenz, wenn der Mann über einen längeren Zeitraum nicht in der Lage ist eine Erektion zu bekommen oder diese für einen befriedigenden, erfolgreichen Geschlechtsverkehr lange genug aufrecht zu erhalten. Prinzipiell widerfährt dies jedem Mann mindestens einmal in seinem Leben, was allerdings nicht automatisch bedeutet, dass man dann an Impotenz leidet.

Den meisten Männern passiert es zumindest einmal in ihrem Leben, dass sie entweder keine Erektion bekommen oder es nicht schaffen diese aufrecht zu halten. Dies kann z.B. durch Stress, Müdigkeit oder übermäßigem Alkohol- oder Drogenkonsum verursacht werden.

Wenn es mal mit der Erektion nicht klappt, ist das kein Grund zur Panik: Gelegentliche Erektionsstörungen sind ganz normal.

Mit dem fortschreitenden Alter verändert sich der Winkel der Erektion. Im Jugendalter ist die Erektion normalerweise besonders steil. Das heißt, der Penis richtet sich in steifem Zustand etwa 20 Grad über der Horizontalen auf. Ab 40 erreicht eine Erektion oft nur noch die Horizontale. Und ab etwa 60 oder 70 Jahren sinkt der Winkel deutlich darunter. Für Männer ist es nicht immer einfach mit Ihrem Partner darüber zu sprechen. Und genau aus diesem Grund ist es umso wichtiger, dass Sie den ersten Schritt getan haben und sich über eine schnelle und sichere Lösung und/oder Behandlung informieren.

Impotenz


Gelegentliche Erektionsstörungen (Impotenz) sind durchaus normal. Das bedeutet noch nicht, dass Sie an einem chronischen Problem leiden oder es zu einem solchen wird. Aus medizinischer Sicht spricht man von einer Impotenz wenn es dem Mann über einen längeren Zeitraum hinweg in der Mehrzahl der Versuche nicht gelingt eine für ein befriedigendes Sexualleben ausreichende Erektion des Penis zu erzielen und/oder beizubehalten. Demnach geht man erst von einer Impotenz aus, wenn dieses Problem auch über einen längeren Zeitraum vermehrt auftritt. Eine kurzfristige Erektionsstörung gilt hingegen nicht als Impotenz.

Impotenz kann u.a. verursacht werden durch:
- Physische Ursachen
- Psychische Ursachen
- Medizinische Ursachen

Physische Ursachen von Erektionsstörungen


Bei fast 70 bis 80 Prozent aller Patienten ist eine erektile Dysfunktion auf rein körperliche Ursachen zurückzuführen. Hierzu zählt u. a. Diabetes mellitus, Arteriosklerose, Adipositas oder Testosteronmangel. Weiterhin kann ein Bandscheibenvorfall oder eine Operation im Bereich von Becken oder Rückenmark Erektionsstörungen verursachen. Zu den körperlichen Ursachen einer Impotenz zählen zudem Verletzungen oder Krankheiten, die das zentrale Nervensystem beeinflussen wie ein Schlaganfall oder Multiple Sklerose, Alzheimer und Morbus Parkinson. Nach Operationen an Prostata, Aorta oder Harnblase kann die Potenz ebenfalls gestört sein. Schwere Krebs-, Nieren- oder Leberleiden können ebenfalls mit einer Erektionsstörung einhergehen.

Psychische Ursachen von Erektionsstörungen


Neurotische oder andere psychische Erkrankungen wie Depressionen, Angststörungen, Persönlichkeitsstörungen oder Beziehungskonflikte können die Symptomatik einer Erektionsschwäche hervorrufen. Zu weiteren psychisch bedingten Gründen zählen Stress, Müdigkeit und Überarbeitung sowie Alkohol und Drogen. Das Auftreten einer erektilen Dysfunktion kann durch Alkohol- und Nikotinabhängigkeit begünstigt werden. Bei ungefähr 20 bis 30 Prozent aller Betroffenen liegt die Ursache für eine erektile Dysfunktion in der Psyche. Größtenteils sind jüngere Männer von rein psychisch bedingter Impotenz betroffen. Die ursächlichen psychischen Faktoren können körperliche Defekte maßgeblich verstärken, sodass sich die erektile Dysfunktion vollständig manifestiert.

Medizinische Ursachen von Erektionsstörungen


Haben Erektionsstörungen keinen psychischen Hintergrund, muss durch einen Arzt geklärt werden, ob medizinische Probleme als mögliche Ursache vorliegen. Als erster Schritt in der Diagnostik werden daher körperliche Ursachen überprüft. Eine Vielzahl der Betroffenen leidet jedoch aufgrund einer Kombination aus psychologischen und medizinischen Gründen an einer erektilen Dysfunktion. Als Ursache werden häufig zudem Nebenwirkungen einiger Medikamente verantwortlich gemacht. Zu diesen Arzneimitteln zählen u. a. Entwässerungstabletten, Betablocker, Psychopharmaka und Cholesterinsenker. Das Alter muss ebenfalls als ursächlicher Faktor berücksichtigt werden, denn ab dem etwa 50. Lebensjahr hemmt dies beim Mann oft die Bildung einer zufriedenstellenden Erektion.

Wird die Unfähigkeit eine Erektion zu erzielen durch einen dieser Gründe hervorgerufen, dann müssen Sie sich noch keine Sorgen machen. Allerdings geraten einige Männer dadurch in eine Negativspirale die zu Versagensängsten führen kann. Dies ist dann der Fall wenn die betroffenen Männer Angst davor haben, dass sie keine Erektion mehr erzielen oder beibehalten können. Impotenz wird lediglich angenommen wenn diese Probleme vermehrt über einen längeren Zeitraum auftreten. Bei den meisten Männern lassen sich die Gründe der Impotenz sowohl in physischen (körperlichen), als auch in psychischen (geistigen) Gründen finden.

Behandlung von Impotenz


Es stehen in Abhängigkeit von der Ursache bei einer Erektionsstörung unterschiedliche Behandlungsansätze zur Verfügung. Grundsätzlich wird die erektile Dysfunktion medikamentös behandelt. Mithilfe von potenzfördernden Medikamenten kann das Erektionsproblem behoben werden. Sollte sich trotz der Einnahme von Potenzmitteln kein ausreichender Erfolg einstellen, sind weitere Behandlungsmethoden möglich. Hierzu zählen Injektionen in den Schwellkörper des Penis, die Nutzung eines Harnröhrenapplikators oder die Verwendung von sonstigen mechanischen Hilfsmitteln wie einer Penispumpe. Mit Cremes, die den Wirkstoff Alprostadil enthalten, kann eine erektile Dysfunktion ebenfalls behandelt werden. Bei einer rein psychisch bedingten Erektionsstörung kann eine psychiatrisch-psychologische Therapie helfen.

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