Johanniskraut

Johanniskraut

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Johanniskraut wird in die Gruppe der Phytopharmaka eingeordnet. Durch die Gabe dieses Pflanzenheilmittels kann die Stimmung aufgehellt werden. Es wirkt beruhigend und lindert innere Unruhe. Grund hierfür sind vermutlich die vielen darin enthaltenen Inhaltsstoffe, vor allem die Substanzen Hyperforin und Hypericin, wobei das Hyperforin eine antibiotische, das Hypericin eine antidepressive Wirkung besitzt. Mehr Info

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Was ist Johanniskraut?


Johanniskraut wird in die Gruppe der Phytopharmaka eingeordnet. Durch die Gabe dieses Pflanzenheilmittels kann die Stimmung aufgehellt werden. Es wirkt beruhigend und lindert innere Unruhe. Grund hierfür sind vermutlich die vielen darin enthaltenen Inhaltsstoffe, vor allem die Substanzen Hyperforin und Hypericin, wobei das Hyperforin eine antibiotische, das Hypericin eine antidepressive Wirkung besitzt. Als Flavonoide stärken sie die Blutgefäße, können Krämpfe lösen und Entzündungsprozesse hemmen.

Wofür wird das Medikament verwendet?


Johanniskraut wird grundsätzlich zur Behandlung von innerer Unruhe und Verstimmungen eingesetzt. Inwieweit es zu einer Linderung führen kann, konnte in wissenschaftlichen Untersuchungen noch nicht eindeutig geklärt werden. Nicht nur die Psyche zählt zu den Anwendungsgebieten, sondern ebenfalls die Haut. Durch die Anwendung von Johanniskraut-Öl können Probleme mit trockener, schuppiger Haut gelindert werden, weil es entzündungshemmende Eigenschaften besitzt. Insbesondere Menschen mit Neurodermitis können von dem sogenannten Rotöl profitieren. Als natürliches Medikament eignet es sich zudem zu Therapiezwecken bei Rheuma, Gicht oder Muskelschmerzen sowie auch Asthma.

Wie verwendet man Johanniskraut?


Johanniskraut ist in verschiedenen Darreichungsformen erhältlich. Es kann nicht nur als Trockenextrakt in Form von Tabletten, Kapseln oder Dragees eingenommen werden. Weiterhin gibt es folgende Darreichungsmöglichkeiten zur sowohl inneren als auch äußeren Anwendung:

  • als Tee oder Frischpflanzen-Presssaft
  • in Tropfenform als alkoholischer Extrakt
  • als Urtinktur
  • als Öl (Rotöl)

Dosierung


Eingenommen wird das pflanzliche Arzneimittel über den ganzen Tag verteilt in regelmäßigen Abständen. Bei Trockenextrakt liegt die empfohlene tägliche Dosis zu Beginn zwischen 450 bis 1000 mg. Bei einer Tinktur beträgt sie 3,0 bis 4,5 ml. Für die Einnahme von Tabletten, Kapseln oder Dragees bei depressiven Verstimmungen ist es wichtig zu wissen, dass diese nicht nach einmaligem Gebrauch zur sofortigen Linderung der Symptome führt. Mit einem Wirkeintritt ist daher erst nach etwa drei bis vier Wochen zu rechnen. Johanniskraut muss nicht nur richtig dosiert, sondern ebenfalls konsequent über einen längeren Zeitraum eingenommen werden, damit das Mittel seine Wirkung vollständig entfalten kann.

Nebenwirkungen


Am häufigsten treten bei der Therapie mit dem Arzneimittel Müdigkeit oder Unruhe sowie Magen-Darm-Beschwerden auf. Allergische Hautreaktionen sind ebenfalls möglich. Durch die Einnahme von Johanniskraut kann eine erhöhte Empfindlichkeit gegenüber Sonnenlicht ausgelöst werden. Aufgrund des Risikos dieser photosensibilierenden Wirkung ist eine Anwendung von Öl für sehr hellhäutige Personen nicht ratsam. Für weitere Details hinsichtlich möglicher Nebenwirkungen sollten Patienten stets den Beipackzettel sorgfältig lesen.

Wann darf man dieses Medikament nicht benutzen?


In einigen Fällen sollte von einer Behandlung mit Johanniskraut abgesehen werden. Dies gilt, wenn auf Bestandteile der Extrakte oder Öle eine Überempfindlichkeit besteht. Auch bei einer bestehenden Lichtüberempfindlichkeit der Haut sollte das Mittel nicht verwendet werden. Zudem müssen mögliche Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten beachtet werden. Gerade in Kombination mit der Pille und anderen hormonellen Verhütungsmitteln, Blutverdünnern vom Cumarintyp, Immunsuppressiva, Antidepressiva oder Antiepileptika muss die Anwendung überdacht und mit dem Arzt abgesprochen werden. Welche Wechselwirkungen und Gegenanzeigen im Detail bestehen, können Patienten dem Beipackzettel entnehmen.

Schwangerschaft / Fahrtüchtigkeit / Alkohol


Es haben bisher keinerlei wissenschaftliche Untersuchungen bestätigt, dass das Mittel für Schwangere oder Stillende oder auch Kinder unbedenklich ist, weshalb in diesem Fall von einer Anwendung abgesehen werden sollte.

Normalerweise werden sowohl Arbeits- als auch Fahrtüchtigkeit durch die Einnahme von Johanniskrautpräparaten nicht beeinträchtigt. Es kann jedoch im Einzelfall vorkommen, dass die Fahrtüchtigkeit unter Umständen geringfügig herabgesetzt ist.

Suchtmittel wie Alkohol können die Wirksamkeit von Johanniskraut herabsetzen, weshalb auf einen übermäßigen Genuss während der Behandlung verzichtet werden sollte.

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