Leios

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Leios ist ein Verhütungsmittel (Kontrazeptivum). Das Kombinationspräparat gehört zu den sogenannten Pillen der 2. Generation. Die enthaltenen Hormone Ethinylestradiol und Levonorgestrel bieten doppelten Schutz vor ungewollter Schwangerschaft. Mehr Info

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Was ist Leios?


Leios ist ein Verhütungsmittel (Kontrazeptivum). Das Kombinationspräparat gehört zu den sogenannten Pillen der 2. Generation. Die enthaltenen Hormone Ethinylestradiol und Levonorgestrel bieten doppelten Schutz vor ungewollter Schwangerschaft. Einerseits hemmt das Präparat die Reifung von Eizellen in den Eierstöcken und verhindert den Eisprung. Andererseits bewirkt das enthaltene Gestagen die Ausbildung eines zähen Schleimpfropfens im Muttermund, der das Eindringen von Spermien verhindert.
Ein etwas höher dosiertes Kombinationspräparat mit den gleichen Wirkstoffen ist zum Beispiel Microgynon-30.

Wofür wird das Medikament angewendet?


Leios wird als Antibabypille angewendet. Das Medikament gehört zu den am niedrigsten dosierten Kombinationspräparaten und wird daher von Frauenärzten oft jungen Frauen und Erstanwenderinnen der Pille verschrieben.

Wie wendet man Leios an?


Die Tabletten werden unzerkaut eingenommen, bei Bedarf zusammen mit etwas Flüssigkeit. Für die Zuverlässigkeit der Wirkung ist es wichtig, dass Sie Leios etwa alle 24 Stunden - also täglich ungefähr zur gleichen Zeit - einnehmen.

Wie die meisten anderen Antibabypillen wird auch Leios in einem regelmäßigen "Zyklus" angewendet. Nach 21 Tagen Tabletteneinnahme legen Sie eine einwöchige Pause ein. Während dieser Pause kommt es üblicherweise zu einer sogenannten Abbruchblutung. Nach sieben Tagen beginnen Sie wieder mit der Einnahme.

Bei der Erstanwendung von Leios nehmen Sie die erste Tablette am ersten Tag Ihrer Menstruationsblutung und verfahren weiter wie im vorigen Absatz beschrieben.

Dosierung


Leios enthält 20 µg Ethinylestradiol und 100 µg Levonorgestrel pro Tablette. Sie nehmen täglich (außer in der Einnahmepause) eine Tablette. Haben Sie an einem Tag die Einnahme vergessen, holen Sie sie so bald wie möglich nach, spätestens zusammen mit der nächsten Tablette. Nur unter diesen Umständen dürfen Sie zwei Tabletten auf einmal nehmen. Beachten Sie aber, dass danach die empfängnisverhütende Wirkung des Medikaments für eine Woche nicht mehr garantiert ist.

Nebenwirkungen


Alle kontrazeptiven Kombinationspräparate bringen ein erhöhtes Risiko der Ausbildung von Blutgerinnseln mit sich. Solche Blutgerinnsel können gefährliche Gefäßverschlüsse (Thrombosen) verursachen. Das Risiko venöser Thrombosen verdoppelt sich durch Einnahme der Pille. Präparate mit Levonorgestrel werden aber als sicherer bewertet als die sogenannten Pillen der dritten Generation mit anderen Gestagenen.

Es gibt weiterhin Hinweise auf ein erhöhtes Risiko von Gebärmutterhalskrebs, Brustkrebs und Lebertumoren bei Anwenderinnen hormoneller Verhütungsmittel. Aufgrund der minimalen Hormondosierung in Leios sind diese Risiken jedoch im Vergleich zu anderen Kombinationspräparaten geringer.

Zu den häufigen Nebenwirkungen oraler Verhütungsmittel zählen:


  • Akne
  • Gewichtszunahme
  • Stimmungsschwankungen und verändertes sexuelles Verlangen
  • Flüssigkeitseinlagerungen im Gewebe
  • Kopfschmerzen, Benommenheit und Schwindel
  • Übelkeit
  • Schmerzen und Empfindlichkeit der Brust
  • Beschwerden durch Vaginitis oder Candida



Auch diese Nebenwirkungen treten mit Leios in geringerem Umfang auf als mit anderen Pillen. Das Risiko des Auftretens von Schmier- und Zwischenblutungen ist im Vergleich mit anderen Präparaten ebenfalls gering.

Wann darf man dieses Medikament nicht benutzen?


Leios darf nicht angewendet werden, wenn eine Neigung zur Ausbildung von Blutgerinnseln in Venen oder Arterien besteht. Wer raucht, an Diabetes oder schlecht eingestelltem Bluthochdruck leidet oder bereits einen Schlaganfall hatte, sollte das Präparat daher nicht einnehmen. Erkrankungen von Leber, Nieren und Bauchspeicheldrüse sowie vorausgegangenen frauentypischen Krebsleiden schließen die Einnahme von Leios normalerweise ebenfalls aus. Auch Migränepatientinnen wird das Medikament nicht empfohlen.

Wenn Sie schwanger sind, müssen Sie die Einnahme von Leios sofort abbrechen. In der Stillzeit dürfen Sie die Pille ebenfalls nicht anwenden.

Die Fahrtüchtigkeit wird durch Leios nicht beeinträchtigt, Wechselwirkungen mit Alkohol treten nicht auf.

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