Lidocain
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Lidocain Spray


Was ist Lidocain?


Lidocain mit dem handelsüblichen Namen "Xylocain"dient in der Medizin als Lokalanästhetikum und wird entsprechend zur örtlichen Betäubung eingesetzt. Der Arzneistoff wird lokal auf die Haut oder Schleimhäute aufgetragen, wodurch ein sofortiges Gefühl von Schmerzfreiheit und Taubheit einsetzt. Der sehr schnell wirksame und gut verträgliche Wirkstoff Lidocain wird u. a. zur Behandlung bei Schmerzen, Brennen oder Juckreiz sowie bei kleineren operativen Eingriffen verwendet. Bei Dokteronline.com können Siejetzt online ein Rezept anfragen für Xylocain. Ein Arzt bewertet Ihre Anfrage anhand eines medizinischen Fragebogens und bei Bewilligung erhalten Sie das Medikament zugeschickt.

Wirkmechanismus


Der Wirkstoff stammt aus der Gruppe der sogenannten Natriumkanalblocker. Als Lokalanästetikum wirkt Lidocain, indem es die Weiterleitung der Schmerzsignale hemmt, die von den Nervenfasern der Haut ausgehen. Hierdurch kommt es beim Auftragen innerhalb von 20 bis 30 Sekunden zu einem Taubheitsgefühl. Entsprechend der Produktstärke dauert die Wirkung 30 Minuten bis hin zu mehreren Stunden.

Verabreichung und Anwendung von Lidocain Spray des Mittels


Mit einer Sprühflasche lassen sich etwa 500 Spraystöße mit jeweils einer Menge von 10mg Lidocain verabreichen. Das Produkt enthält eine etwa 10cm lange Plastikkanüle, die vor der Nutzung auf die Flasche aufgesteckt werden muss. Sie verfügt bereits über eine leicht gebogene Form, die beibehalten werden sollte. Durch Kürzen oder andersartige Manipulationen kann die Sprühfunktion zerstört werden. Um den Wirkstoff zu verabreichen, muss der Sprühmechanismus durch Knopfdruck betätigt werden. Das Mittel wird direkt auf die Haut bzw. Schleimhäute aufgetragen.

Dosierung


Die Dosierung des Lidocain Sprays hängt einerseits von der Größe und Oberfläche der zu behandelnden Stelle ab. Andererseits spielen ebenfalls die bevorstehende Untersuchung bzw. Behandlung sowie die Art der Betäubung eine Rolle. Grundsätzlich wird die geringstmögliche Dosis empfohlen, die zu einer zufriedenstellenden Wirkung führt. Bei jedem Druck auf die Pumpvorrichtung wird eine Dosis von 10mg des Wirkstoffs freigesetzt. Die Maximaldosis für Erwachsene liegt bei einem Körpergewicht von ca. 70 Kilogramm bei etwa 20 Sprühstößen, was einer Menge von 200mg Lidocain entspricht. Pro Kilogramm Körpergewicht gelten bei Erwachsenen demnach ungefähr 3 mg als Dosis angemessen.

Bei Patienten über 65 Jahren sowie bei Personen mit einem schlechten Allgemeinzustand, mit eingeschränkter Leber- und Nierenfunktion muss die Dosis angepasst werden. In solch einem Fall liegt die dosierte Menge bei 2,9 mg Lidocain pro Kilogramm Körpergewicht. Ebenfalls bei Kindern zwischen zwei bis 12 Jahren sollte bei einer laryngotrachealen Anwendung eine Menge von 3 mg/kg nicht überschritten werden. Bei nasalen, oralen oder oropharyngealen Anwendungen liegt die Maximaldosis bei 4 – 5 mg/kg. Für die detaillierten Dosierungsempfehlungen sollten Patienten zwingend den Beipackzettel lesen.

Was Patienten über Nebenwirkungen und Gegenanzeigen wissen sollten


Nebenwirkungen


In der Regel wird Lidocain Spray sehr gut vertragen. Nur in seltenen Fällen werden allergische Reaktionen beobachtet, die im schlimmsten Fall einen allergischen Schock zur Folge haben können. Symptome hierfür sind u. a. Bronchospasmus, Atemnot, Hautläsionen oder Ödembildungen. Im Bereich der behandelten Stelle können leichte Reizungen auftreten. Gelegentlich sind vorübergehende Schleimhautschwellungen bei der Anwendung im Mund- und Rachenbereich möglich. Während der Behandlung kann die Fähigkeit sowohl zur Teilnahme am Straßenverkehr als auch zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt sein, weshalb diese Tätigkeiten bis zum vollständigen Abklingen der Wirkung unterlassen werden sollten.

Gegenanzeigen


Keine Behandlung mit dem Spray darf erfolgen, wenn die Patienten unter einer Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder gegen vergleichbare Substanzen leiden. Lidocain Pumpspray darf bei Säuglingen und Kleinkindern bis zum zweiten Lebensjahr nicht eingesetzt werden, da die Inhaltsstoffe im schlimmsten Fall einen Kehlkopfkrampf hervorrufen können, was schwere Atemstörungen zur Folge haben kann. Liegen bei den Patienten weiterhin folgende Beschwerden oder Krankheitsbilder vor, muss ebenfalls von einer Behandlung abgesehen werden:

  • bei starken Störungen in Bezug auf das Reizbildungs- sowie Leitungssystem des Herzens

  • bei unkontrollierter Herzleistungsschwäche

  • bei Schockzuständen, die durch Herzversagen oder durch extremen Blutverlust verursacht wurden

  • bei Bronchialasthma und bestimmten Atemwegerkrankungen

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Preis (inkl. Konsultation)
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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage oder fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.