Reiseapotheke
Haben Sie vor zu verreisen? Dann sorgen Sie dafür, dass Sie mit der Hilfe von Dokteronline gut darauf vorbereitet sind! In dieser Kategorie finden Sie neben den Medikamenten gegen Malaria auch Melatonin gegen den Jetlag, Norit und verschiedene Sonnencremes.
Malaria ist ein, in tropischen Ländern, weit verbreitetes Problem. Malaria wird über Parasiten verbreitet:
Plasmodien werden durch den Stich einer weiblichen Mücke der Art Anopheles übertragen. Jährlich fallen ca. 1 Million Menschen der Malaria zum Opfer.
Es existieren 3 verschieden Formen von Malaria beim Menschen:
1. Malaria Tropica
2. Malaria Tertiana
3. Malaria Quartana
Die Plasmodium Falciparum, Verursacher der Malaria Tropica, ist der häufigste Überträger von Importmalaria. In den tropischen Gebieten Afrikas ist dies der Auslöser für 95 % aller Fälle.
In den meisten Fällen von Malaria bei Reisenden ist die Ursache darin zu finden, dass die Betroffenen keine Malariatabletten eingenommen haben. Eine richtige und zeitnahe Diagnose ist enorm wichtig, da die meisten Malariaopfer einer zu späten oder ungenauen Diagnose zum Opfer fallen.
Malaria ist vor allem für Kinder und Frauen extrem gefährlich. Sie müssen sich verdeutlichen, dass Malaria durch Blutinfusionen, infizierten Nadeln oder durch die Mutter an das Kind weitergegeben werden kann.
Malariamedikamente können in Medikamente unterteilt werden die:
1. während eines akuten Anfalls eingenommen werden müssen
2. Mittel zur Prävention
3. Mittel die zu einer erfolgreichen Behandlung benötigt werden.
Präventive Hinweise:
Es gibt einige Hinweise die Sie zur Prävention einer Malariaerkrankung beachten sollten:
Ein Mückenstich kann unter anderem dadurch verhindert werden, indem man nach dem Sonnenuntergang lange Kleidung trägt, die noch ungeschützte Haut mit Diethyltoluamid (mit einem DEET-anteil von über 30%) eincremt und nachts unter einem Mückennetz schläft.
Die Mücken stechen lediglich zwischen der Abend- und Morgendämmerung. Über 2000 m und im Zentrum von großen Städten kommt die Anophelesmücke allerdings nicht vor.
Demnach sollten Sie neben der Einnahme der richtigen Medikamente auch darauf achten, dass Sie eine ausreichend schützende Kleidung tragen, Nachts unter einem Mückennetz schlafen und sich ordentlich mit einer DEEThaltilgen Creme eincremen.
Akute Malaria:
Schüttelfrost, Durchfall und/oder Brechreiz können auf eine akute Malariainfektion hinweisen.
Falls Sie innerhalb von 4 Monaten nach der Rückkehr grippeähnliche Symptome bemerken und diese länger als 2 Tage anhalten sollten, dass kann dies ein Anzeichen einer Malariaerkrankung sein. Suchen Sie in einem solchen Fall Ihren Arzt auf und informieren Sie ihn darüber, dass Sie sich in einem Malariagebiet aufgehalten haben.
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