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    Ursachen von Erektionsstörungen


    Erektionsstörungen


    Es gibt unterschiedliche Ursachen für Erektionsstörungen. Oftmals sind diese auf körperliche Ursachen zurückzuführen. Wenn eine Erektion einmal nicht gelingen will kann sich schnell eine Versagensangst breit machen oder ein innerlicher Druck entstehen was zu einer gewissen Unsicherheit führen kann. Stress, aber auch Alkohol-, Medikamenten- oder Drogenmissbrauch können ebenfalls eine Erektionsstörung hervorrufen. Man kann Erektionsbeschwerden grob in vier Gruppen einteilen:

    Medizinische Probleme
    Ungesunder Lebensstil
    Psychologische Ursachen
    Zunehmendes Alter

    Was auch immer die Ursache Ihrer Beschwerden ist, wir empfehlen Ihnen in jedem Fall einen Arzt aufzusuchen. Erektionsbeschwerden sind, unabhängig von der Ursache, oftmals sehr gut zu behandeln und ein Arzt kann Sie über die schnellste und sicherste Problemlösung beraten.

    Medizinische Probleme


    Um eine Erektion zu erreichen laufen im Körper verschiedene Prozesse ab. Einfach gesagt wird bei einer sexuellen Erregung mehr Blut in den Penis geleitet. Jede Beschwerde die einen Einfluss auf diesen Prozess hat kann zu einer Erektionsstörung führen.

    Beschwerden die oftmals mit Erektionsstörungen im Zusammenhang stehen:
    Hoher Blutdruck, Zuckerkrankheit, Depressionen, ungesunder Lebensstil.
    Gewohnheiten und der gewählte Lebensstil können mit einer Erektionsstörung eng im Zusammenhang stehen. Zudem können schlechte Gewohnheiten einen Einfluss auf die Erektion haben.

    Die drei wichtigsten sind in diesem Zusammenhang:
    Rauchen, zu viel Alkohol und die Einnahme von Drogen.
    Natürlich wäre es optimal wenn Sie diese ungesunden Angewohnheiten komplett aufgeben würden, allerdings ist es zumindest möglich diese Faktoren etwas einzuschränken.

    Psychische Probleme


    Falls Sie noch eine Morgenerektion erfahren sollte, dann liegen meist keine körperlichen Ursachen für eine Erektionsstörung zugrunde. Die Beschwerden lassen sich vielmehr auf psychische Faktoren zurückführen: Zu viel Stress, emotionale Traumata (Verlust eines Partners, Scheidung,...), Beziehungsprobleme, Unsicherheit bezüglich der sexuellen Vorlieben, Depression oder Versagensangst. Sprechen Sie hierüber mit Ihrem Arzt, da er feststellen kann ob die Ursache psychischer oder vielleicht doch körperlicher Natur ist.

    Alter


    Mit zunehmen Alter steigt auch die Wahrscheinlichkeit das es länger dauert um eine Erektion zu erhalten, oder das diese nicht mehr so hart ausfällt wie früher, oder das Sie viel mehr Zeit benötigen um zu ejakulieren. Dies sind ganz natürliche Veränderungen die mit dem älter werden zusammenhängen. Eine Erektionsstörung ist keine logische Folge des Alters und ist in den meisten Fällen sehr gut zu behandeln.

    Diabetes und Erektionsstörungen



    Was ist Diabetes?


    Diabetes (oder auch Zuckerkrankheit genannt) ist eine chronische Stoffwechselkrankheit. In Deutschland leidet nach Schätzungen mehr als 1 von 50 Personen an Diabetes und die Anzahl steigt stetig an. Ein Diabetespatient hat dabei einen Insluinmangel, wodurch der Zuckergehalt (Glucose) im Blut zu hoch ist. Obwohl Diabetes nicht heilbar ist gibt es glücklicherweise eine Reihe an guten Behandlungsmethoden. Neben der Ernährungsumstellung und der erhöhten Bewegung können auch Medikamente den Blutzuckerspiegel wieder normalisieren. Die wohl häufigste Form des Diabetes ist Typ II der u.a. durch eine Insulinresistenz verursacht werden kann und dadurch die Blutgefäße beschädigt. Die deutlichsten Symptome sind dabei Durst und ein häufiger Urindrang.

    Diabetes kann über einen längeren Zeitraum Komplikationen verursachen. Eine dieser Ursachen kann dabei eine verminderte Erektion sein.
    Die Wahrscheinlichkeit das ein Mann der an Diabetes leidet Erektionsbeschwerden bekommt, ist dreifach so hoch wie bei einem gesunden Mann. Falls Sie also an Diabetes leiden sollte (oder Symptomen von Diabetes) und Ihre Erektion nicht mehr so gut wie früher ist, dann sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen. Er kann eine entsprechende Behandlung auf den Weg geben und dazu Medikamente wie Viagra, Cialis oder Levitra verschreiben um Ihre Erektion wieder zu fördern.

    Erektionsbeschwerden und Depression


    Falls Sie unter Erektionsstörungen leiden sollten ist es nicht ungewöhnlich, dass dadurch Ihr Selbstvertrauen im Bezug auf den Geschlechtsverkehr in Mitleidenschaft gezogen ist. Eine Studie konnte nachweisen, dass viele Männer die schon einmal ein Erektionsproblem hatten Probleme mit einer Versagensangst hatten, was teilweise auch zu einer Depression führte. Eine Erektionsstörung kann das Gefühl der Männlichkeit zutiefst beeinträchtigen.

    Es ist für einen Arzt sehr schwer festzustellen, ob die Erektionsbeschwerden ein Symptom einer Depression sind oder ob die depressiven Erscheinungen nicht vielmehr die Folge der verringerten Erektion sind. Falls Sie Medikamente gegen Depressionen (Antidepressiva) einnehmen und Sie ein nachlassen der Erektion bemerken, dann kann dies eine der Nebenwirkungen des Medikamentes sein. Die Lust auf Sex oder eine Erektionsstörung kann eine Nebenwirkung der Medikamenteneinnahme sein.
    Beachten Sie: Setzen Sie niemals die Medikamenteneinnahme ohne den Rat Ihres Arztes ab. Das plötzliche absetzen kann schwerwiegende Nachteile für Ihre Gesundheit hervorrufen. Aus diesem Grund sollten Sie bei Erektionsbeschwerden und Depressionen immer Ihren Arzt aufsuchen. Er kann Ihnen im Anschluss die möglichen Behandlungsformen aufzeigen.
     
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