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Schweinegrippe | Pandemie | H1N1

Nachricht 5. August 2009: Checklisten für Impfungen gegen die Schweinegrippe (Mexikansiche Grippe)


Seit Wochen ist es das Thema in den Medien die Schweinegrippe (Influenza H1N1/2009). Mittlerweile ist das Virus auch in Deutschland angekommen und es erkranken bei uns immer mehr Menschen am H1N1 Virus. Nach aktuellen Angaben des Robert-Koch-Institutes sind bisher 7177 (Stand: 5.8.2009) Fälle der Influenza H1N1 gemeldet worden. Hauptsächlich Reiserückkehrer bringen das Virus als Urlaubsandenken mit. In Deutschland verlaufen die Erkrankungen bisher in der Regel mild.

Bald stehen Impfstoffe gegen die Neue Grippe bereit. Der Verband Deutscher Betriebs- und Werksärzte fordert Unternehmen zu Impfaktionen auf und bietet kostenlose Checklisten an. Auch Niedergelassene können auf Betriebe zugehen und Impfungen für die gefährdeten Mitarbeitergruppen anbieten. Nach WHO-Angaben sollen etwas 1/3 der Bevölkerung geimpft werden.
Arztpraxen allein können den Ansturm gar nicht bewältigen," prognostiziert Dr. Wolfgang Panter, Präsident des Verbands Deutscher Betriebs- und Werksärzte (VDBW). Die Impfungen müssen seiner Ansicht nach auch in den Unternehmen angeboten werden. Betriebs- und Werksärzte könnten dort die Mitarbeiter impfen. "Dazu sollten sich Firmen schon jetzt darauf einrichten, in ihren Räumen Impfmöglichkeiten anzubieten, über den Ablauf zu informieren und sich mit dem Betriebsarzt abstimmen".

"Die Grippe ist eine akute Bedrohung und kann ganze Abteilungen lahmlegen," warnt Panter und empfiehlt deshalb allen Unternehmen unabhängig von ihrer Größe, die Grippeschutzimpfungen am Arbeitsplatz anzubieten.

Besonders hoch ist das Infektionsrisiko nach VDBW-Angaben an Arbeitsplätzen mit starkem Publikumsverkehr, in Betrieben, die grundlegende Funktionen des öffentlichen Lebens sichern oder in Großraumbüros. Der beste Schutz wird erreicht, wenn die Impfrate hoch ist und viele sich daran beteiligen. Der Ratschlag der Betriebsärzte lautet daher: Unternehmen sollten einen Notfallplan erstellen, einen Pandemiekoordinator sowie ein Krisenmanagement-Team bestimmen.

Jedoch bleibt es laut Panter zu kritisieren, dass die Großunternehmen noch kein ausreichendes Krisenmanagement gegen eine mögliche Pandemie hätten.
Der VDBW bietet deshalb jedem Arbeitgeber nach eigener Aussage eine kostenlose Pandemie-Checkliste und umfangreiches Informationsmaterial an. Denn ein möglicher Mitarbeiterausfall könnte jedem Unternehmen einen erheblichen finanziellen Schaden zufügen, woran gemessen präventive Maßnahmen deutlich billiger kommen würden.

Nachricht 28. Juli 2009: Wie verhält man sich wenn man die Schweinegrippe hat?



Was sollen die Betroffenen machen, wenn Sie an der Schweinegrippe (Mexikanischen Grippe) erkrankt sind?

Nach Ansicht einiger Experten ist es bei Betroffenen der Schweinegrippe ausreichend wenn sie in häuslicher Isolation bleiben, da das Krankheitsbild oft einer einfachen Erkältung ähnelt. Es ist dabei wichtig, dass die Personen den Kontakt mit anderen Menschen so gut wie möglich vermeiden um eine Ansteckung zu verhindern. Hierbei empfiehlt es sich, dass der Erkrankte sieben Tage nicht zur Arbeit geht, keine Einkäufe tätigt und im besten Fall auch keine Besuche empfängt.

Wenn der Betroffene mit anderen Personen im selben Haushalt wohnt sollte keine Panik ausbrechen. In diesen Fällen ist es wichtig, dass die erkrankte Person einen Mundschutz trägt und sich alle Beteiligten im Haushalt regelmäßig die Hände waschen. Aber auch in diesen Fällen lässt sich oftmals eine Ansteckung der Familie nicht vermeiden.
Weiterhin ist es ratsam, dass sich die Betroffenen nach Möglichkeit in einem eigenen Raum aufhalten und dort auch schlafen oder essen.

Wenn die Person alleine lebt, ist es ratsam die Einkäufe so zu legen, dass sich so wenig Menschen wie möglich in der Nähe aufhalten.

Da es sich bei der Schweinegrippe um eine Virusinfektion handelt, ist eine Desinfektion der Räumlichkeiten nicht sinnvoll, da die Viren lediglich wenige Stunden überleben.

Was sind Anzeichen einer Infektion?

- ein plötzlicher Krankheitsbeginn
- starkes Krankheitsgefühl
- hohes Fieber
- häufig Kopf- und Gliederschmerzen
- in den meisten Fällen Husten
- in einigen Fällen Durchfall und Erbrechen

Nachricht 28. Juli 2009: Schweinegrippe: NRW am meisten betroffen



Mit 1209 bestätigten Schweinegrippe-Fällen ist Nordrhein-Westfalen das deutsche Bundesland, das am meisten von der Schweinegrippe betroffen ist. In Hongkong ist erstmals eine 37-jährige Frau an der Schweinegrippe gestorben, die zuvor keine Gesundheitsprobleme oder Vorerkrankungen hatte. Insgesamt hat die Schweinegrippe weltweit bislang 998 Todesopfer gefordert. Hier die aktuellen Zahlen.

Quelle: Ärzte Zeitung online

Nachricht 27. Juli 2009: Vor allem Jüngere erkranken an der Schweinegrippe


Nach Angaben der WHO sind von der Schweinegrippe weltweit weiterhin vor allem junge Menschen betroffen. Das Durchschnittsalter aller bisher Erkrankten liegt bei 12 bis 17 Jahren. In Deutschland sind 2844 Fälle von Schweinegrippe registriert worden, meist mit mildem Krankheitsverlauf.

Quelle: Ärzte Zeitung online

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