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Migräne | Kopfschmerzen

Migräne (oder Kopfschmerzen) ist ein anfallsartig auftretender, periodisch wiederkehrender und meist einseitiger Kopfschmerz, der oft mit Übelkeit und Erbrechen einhergeht. Unbehandelt dauert ein durchschnittlicher Migräneanfall etwa 18 Stunden an.

Migräne kann in jedem Alter auftreten. Meist beginnt sie nach der Pubertät, nach dem 40. Lebensjahr tritt die Erkrankung nur selten neu in Erscheinung. Personen, in deren Familie Migräne vorkommt, haben ein höheres Erkrankungsrisiko. Nach Erkenntnissen der Deutschen Migräne- und Kopfschmerz-Gesellschaft (DMKG) leiden mindestens 12 Prozent der Frauen und 6 Prozent der Männer in Deutschland an Migräne. Damit ist die Migräne eine der häufigsten Erkrankungen überhaupt. Die Autoren der Leitlinien der European Federation of Neurological Societies (EFNS)* vermuten sogar, dass bis zu einem Viertel aller Frauen mindestens ein Mal in ihrem Leben eine Migräneattacke erleiden.

Von wiederholten Anfällen sind auch drei bis fünf Prozent der Kinder betroffen. Bei der Hälfte von ihnen bildet sich die Neigung zu Kopfschmerzattacken in der Pubertät aber wieder zurück.

Quellen
* European Federation of Neurological Societies (EFNS): Evers S. et al.: EFNS guideline on the drug treatment of migraine - report of an EFNS task force (European Journal of Neurology 2006, 13: 560-572); Kliniken der Universität zu Köln; Journal of Neurology, Neurosurgery and Psychiatry, December 200217:24 16-1-2008
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