Albendazol
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Abendazol Beipackzettel

Albendazol ist ein bekannter Wirkstoff, der zur Behandlung von Wurmerkrankungen eingesetzt wird. Das Präparat ist rezeptpflichtig und darf nur eingenommen werden, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. Wir haben den Albendazol Beipackzettel und dessen wichtigste Aspekte im Folgenden für Sie zusammengefasst. Darin erfahren Sie, wie das Wurmmittel wirkt, welches die richtige Dosierung ist und auf welche Nebenwirkungen und Gegenanzeigen Sie achten sollten.

Merkmale einer Wurmerkrankung

Von einer Wurmerkrankung spricht man, wenn bestimmte Wurmarten den Menschen als Parasiten besiedeln. Der medizinische Fachausdruck hierfür ist Helminthiasis. Wurmerkrankungen sind hauptsächlich in (sub-)tropischen Gebieten vertreten, gelangen aber durch zunehmenden Tourismus immer häufiger nach Europa. Dabei werden die Würmer bzw. deren Eier meistens über veruneinigte Nahrungsmittel aufgenommen und siedeln sich anschließend im Körper an. Häufig betroffen ist der Magen-Darm-Bereich, was sich durch Beschwerden wie Durchfall oder krampfartige Bauchschmerzen bemerkbar macht. Andere Würmer nisten sich in Leber und Lunge ein, was zu Funktionsstörungen dieser Organe führt. Gelangen Larven in den Blutkreislauf, befallen sie im schlimmsten Fall die Muskulatur oder das Gehirn. 

Was ist Albendazol und wie wirkt es?

Albendazol gehört zur Wirkstoffgruppe der Benzimidazole und wird erfolgreich zur Bekämpfung von Würmern verwendet. Dabei wirkt das Präparat in zweierlei Hinsicht: Zum einen hemmt es die Zuckeraufnahme der Würmer. Zum anderen verhindert der Wirkstoff die Bildung sogenannter Stützeiweiße, die die Würmer für die Zellbildung benötigen. Beides hat zur Folge, dass die Würmer absterben. Anschließend scheidet der Körper die Würmer im Stuhl aus. Albendazol wird hauptsächlich zur Behandlung von Bandwürmern, Fadenwürmern und Trichinen eingesetzt.

Dosierung und Art der Anwendung

Albendazol wird in Tablettenform (á 400 mg) verabreicht. Dabei ist zweimal täglich eine Tablette einzunehmen. Die Dauer der Anwendung richtet sich nach der Art des Wurmbefalls. Die Behandlung eines Fuchs- oder Hundebandwurms ist zeitintensiver. Hier müssen Betroffene das Präparat über einen Zeitraum von 28 Tagen zweimal täglich einnehmen und anschließend eine 14-tägige Pause machen. Dieser Vorgang wiederholt sich einmal, bei Bedarf ist ein 3. Behandlungszyklus notwendig. Andere Wurmarten werden schneller abgetötet, so dass die Therapie nur 3 bzw. 6 Tage dauert. In jedem Fall sollten Sie die Dauer und Art der Anwendung mit Ihrem behandelnden Arzt besprechen und ihn bei Rückfragen konsultieren.

Nebenwirkungen, Wechselwirkungen und Gegenanzeigen

Der Albendazol Beipackzettel weist auf zahlreiche Nebenwirkungen hin. Am häufigsten klagen Patienten über Kopfschmerzen. Auch von Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts, Schwindel, Fieber oder Haarausfall berichten Betroffene. Eher seltener kommt es zu Verminderung von Blutbestandteilen oder einer Veränderung des Lebergewebes. Ob und in welcher Form Nebenwirkungen auftreten, hängt von der Art des Wurmbefalls ab und in welcher allgemeinen Verfassung sich ein Patient befindet. Dabei ist zu beachten, dass es bestimmte Gegenanzeigen für das Präparat gibt, sprich in welchem Fall eine Einnahme von Albendazol nicht zulässig ist. Dies gilt beispielsweise für Kinder unter sechs Jahren sowie schwangere und stillende Frauen. Sollten Sie parallel zu Albendazol ein weiteres Medikament einnehmen, sollten Sie vorab eine mögliche Wechselwirkung abklären lassen. Ihr Arzt oder Apotheker hilft Ihnen hierzu gerne weiter. In jedem Fall wird Ihr behandelnder Arzt während der Therapie regelmäßige Blutchecks veranlassen, um Ihre Werte zu überprüfen. Mehr Details zum Thema Nebenwirkungen, Wechselwirkungen und Gegenanzeigen lesen Sie in der Packungsbeilage

Unterschied zwischen Albendazol und Mebendazol

Dem Mebendazol. Es zählt ebenfalls zu den Benzimidazolen und wird als Wurmmittel eingesetzt. Es hat ein nicht so breites Wirkspektrum, kann aber von Kindern ab zwei Jahren eingenommen werden. Zudem ist es rezeptfrei erhältlich. Die Nebenwirkungen sind fast identisch mit denen Albendazols, so dass auch hier ein regelmäßiger Gang zum Arzt zwecks Kontrollen unumgänglich ist.

 

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