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Allergien: erkennen, handeln und den Folgen vorbeugen
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Allergien: erkennen, handeln und den Folgen vorbeugen

Oft ähneln sich die Beschwerden verschiedener Allergien. Da kann es schon mal passieren, dass man die falsche Allergie vermutet. Wird eine Allergie nicht oder nicht richtig behandelt, besteht ein erhöhtes Asthmarisiko. Vor allem bei Heuschnupfen tritt häufig eine Verwechslung auf. Die Beschwerden ähneln nämlich denen einer Hausstaub- oder Katzenallergie. Der Unterschied liegt vor allem in den Folgen einer nicht rechtzeitigen Behandlung. Welche Folgen können unbehandelte Allergien haben und wie können Sie diese vorbeugen? Das lesen Sie in unserem Blog. 

Welche Folgen hat eine unbehandelte Allergie? 

Zu den Symptomen einer Allergie gehören u. a. eine verstopfte Nase, Naselaufen und Augenbrennen. Auftretende Atembeschwerden können vor allem Asthmatikern das Leben zusätzlich erschweren. Auch Schlafprobleme liegen auf der Lauer: Eine verstopfte Nase beispielsweise ist nicht förderlich für den Nachtschlaf. Das wiederum senkt die Konzentrationsfähigkeit am nächsten Tag. 
 
Asthmatische Beschwerden können sich verschlimmern, wenn eine Allergie nicht oder nicht richtig behandelt wird. Bei einer Hausstauballergie (bzw. Hausstaubmilbenallergie) leiden mehr als 40 % der Patienten unter diesen Beschwerden. Eine Hausstauballergie entwickelt sich oft bereits im ersten Lebensjahr, lässt sich aber bei Säuglingen und Kleinkindern nur schwer feststellen.  

Was kann ich tun, damit meine Allergie erträglicher wird?  

Verhindern lassen sich Allergien nicht, doch allergischen Reaktionen können Sie teils vorbeugen. Zunächst muss festgestellt werden, welche Substanz die Reaktion auslöst. Dazu bietet sich ein ärztlicher Test an. Wenn Sie frühzeitig wissen, welche Allergie Sie haben, kann sie auch richtig behandelt werden. Hier ein paar Tipps, wie Ihre Allergie erträglicher wird:  

  • Lüften Sie Ihre Räume täglich. 
  • Versuchen Sie, den Allergie-Auslöser weitgehend zu meiden. 
  • Achten Sie bei einer Tierhaarallergie darauf, dass Ihr Haustier nicht in Ihr Schlafzimmer kommt. 
  • Halten Sie Ihr Haus sauber.  
  • Waschen Sie Bettdecken und Vorhänge bei 60 Grad.  
  • Schaffen Sie sich eine hypoallergene Matratze an. 
  • Wischen Sie die Böden täglich feucht auf. 
  • Spülen Sie die Nase mit Salzwasser. 
  • Legen Sie bei roten, brennenden Augen einen kühlen, feuchten Waschlappen auf Ihre Augen. 

Wie kann man Allergien behandeln? 

Zu den Behandlungsmöglichkeiten zählen: 

  • das Vermeiden von Substanzen, gegen die Sie allergisch sind.
  • die Bekämpfung der Symptome.
  • eine Behandlung, die auf die Ursache Ihrer Allergie abzielt (eine sogenannte Allergie-Immuntherapie bzw. Hyposensibilisierung).  

Wenn es nicht möglich ist, die Allergie-Auslöser zu meiden, kann Ihr Arzt oder Ihre Ärztin ggf. Medikamente verschreiben. Manche Medikamente wirken im ganzen Körper, andere helfen lokal, wie z. B.: 

  • Rhinocort / Budesonid: Dieses Nasenspray macht die Nasenschleimhaut weniger empfindlich und wirkt entzündungshemmend. 
  • Antihistaminika wie u. a. Promethazin beugen allergische Reaktionen vor, die durch Histamin verursacht werden, wie z.B. Heuschnupfen, allergische Entzündungen der Nasenschleimhaut und Hautreaktionen.  

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