Menü

    Erektionsprobleme wegen Antidepressiva

    Letzte Aktualisierung:

    Vor etwa 10 Jahren hat Myron* an einer schweren Depression gelitten. Unter anderem in Form von Angststörungen. Er konnte nicht mehr schlafen. Er war ständig unruhig. Häufig stimmten seine Gedanken nicht mit der Realität überein. Er konnte nicht mehr aufstehen. Nicht, weil er nicht aufstehen wollte, sondern weil er körperlich nicht dazu in der Lage war. Sein Körper hat einfach nicht mehr mitgemacht.

    Rückblickend wird ihm klar, dass er schon früher an Depressionen gelitten haben muss. Diese besondere Depression war jedoch so schwerwiegend, dass er sich in ärztliche Behandlung begeben hat. Und zwar in erster Linie bei seinem Hausarzt. Dem Hausarzt war schnell klar, dass bei Myrons Symptomen eine Kombination aus Gesprächstherapie und Medikamenten erforderlich sein würde.

    Antidepressiva und Nebenwirkungen

    Myron hat ein SSRI bekommen (das steht für Selective Serotonin Reuptake Inhibitor, und SSRIs verlangsamen die (Wieder-)Aufnahme von Serotonin). Mit diesem Antidepressivum war er insgesamt zufrieden. „Mehr noch, ich glaube, dass ich ohne das Medikament jetzt nicht hier wäre. Für mich war es so, als ob das Licht wieder anging.“

    Das Ärgerliche an Antidepressiva sind die Nebenwirkungen. Außerdem dauert es eine Zeitlang, bis der Patient die Wirkung spürt. Bei Myron waren das etwa 4 bis 6 Wochen. In dieser Zeit sind zwar schon einige Nebenwirkungen aufgetreten, die therapeutische Wirkung des Antidepressivums hat aber noch auf sich warten lassen.

    Die Nebenwirkungen waren sofort da: Myron hat zugenommen. Plötzlich haben ihm Hitze und Kälte sehr viel mehr zugesetzt. Er hat Verdauungsstörungen entwickelt. Ein paar Sachen, die er immer gerne gegessen hat, konnte er plötzlich nicht mehr zu sich nehmen. Das war wirklich bizarr. Also musste er seine Essgewohnheiten umstellen. Und auch sexuell wurde er dysfunktional. Einige dieser Nebenwirkungen waren vorübergehend, wie z. B. das veränderte Temperaturempfinden und die Magen-Darm-Beschwerden. Insgesamt hat er jedoch 25 Kilo zugenommen, obwohl er bis zu diesem Zeitpunkt in seinem Leben sein Gewicht immer halten konnte. Und auch die Erektionsstörung ist leider geblieben.

    Andere Ursachen für Erektionsprobleme? Lesen Sie auch die Geschichte von Peter.

    Eine Lösung für Erektionsprobleme

    „In den ersten Monate hatte ich kein gesteigertes Interesse“, sagt Myron. „Ich wollte einfach nur überleben. Die Erektionsstörungen sind erst nach einem Jahr zu einem Problem geworden. Damals habe ich erfahren, dass ich die Medikamente noch nicht absetzen konnte. Auf Anraten meines Hausarztes habe ich versucht, die Dosierung eine Zeitlang zu reduzieren. Um mal zu gucken, was aus den depressiven Symptomen geworden ist. Leider waren sie sofort wieder da. Also war das Absetzen der Medikamente keine Option. Dann habe ich angefangen, mir Gedanken über meine Erektionsprobleme zu machen. Ich war damals Ende 40, und dachte, das ist aber noch ziemlich früh, um mit dem Geschlechtsverkehr aufzuhören. Und deshalb wollte ich eine Lösung finden.“

    Keine Hilfe vom Hausarzt

    Allerdings war der Hausarzt von Myron da ganz anderer Meinung.

    „Mein Hausarzt sagte: ‚Sie leiden an Depressionen, sind sexuell nicht mehr funktionsfähig und wollen dafür ein Medikament? Mit Sicherheit nicht. Das Problem steckt im Kopf.‘ Und riet mir zu einer Paartherapie. Dabei hatte ich gelesen, dass Viagra eine ausgezeichnete Lösung bei Erektionsstörungen wegen SSRI ist. Ich habe versucht, mit dem Hausarzt darüber zu sprechen. Ich habe sogar Forschungsberichte ausgedruckt und ihm zugeschickt. Alles umsonst, ich habe kein Rezept bekommen und das war's.“

    Der Weg zu Dokteronline

    Es hat noch ein paar Jahre gedauert, bis Myron herausfinden sollte, dass es inzwischen im Internet eine Möglichkeit gibt, um Medikamente zu bekommen. Diesen Weg hat er buchstäblich über eine Google-Suche entdeckt.

    Also beschloss er, einige der neuen Online-Dienste auszuprobieren. Er hat sich angemeldet und seinen Krankheitsverlauf eingegeben. Von mehreren Anbietern hat er nicht einmal eine Antwort bekommen. Aber schon die erste Kontaktaufnahme mit Dokteronline führte zum Erfolg. Nachdem Myron den medizinischen Fragebogen ausgefüllt hatte, hat der Arzt seine Symptome untersucht, und ihm binnen zwei Tagen eine Antwort mit mehreren Optionen zukommen lassen. Myron war klar, dass man hier sorgfältig mit seinen Informationen umgeht. Da er sich bereits über die Vor- und Nachteile der verschiedenen Optionen informiert hatte, konnte er eine fundierte Entscheidung treffen.

    Was für eine Erleichterung! Wo er vorher das Gefühl hatte, dass ihm niemand zuhört, war plötzlich jemand da, der zu ihm sagte: ‚Ich verstehe Sie, und das sind die verfügbaren Behandlungsmöglichkeiten‘.

    Myrons Erfahrung mit Dokteronline

    „Es ist nicht so, dass man nur auf ein paar Knöpfe klickt und dann ein Medikament nach Hause geschickt bekommt. Sondern es ist ein seriöser Prozess. Der Kontakt mit Dokteronline findet ausschließlich per E-Mail statt, man kann mich folglich nicht sehen. Allerdings können sie alle meine Daten sehen. Ich musste angeben, wie alt ich bin, dass ich männlich bin, wie es um meine Gesundheit steht, welche Allergien ich habe und so weiter. Danach unterschreibt man eine Reihe von Haftungsausschlüssen, z. B. dass man alles wahrheitsgemäß ausgefüllt hat. Und dass man sich darüber im Klaren ist, ein Medikament auf der Grundlage der eigenen Angaben zu erhalten. Diese Haftungsausschlüsse muss man jedes Mal anklicken, sie verschwinden nicht nach dem ersten Rezept. Ein wirklich gründlicher Vorgang.

    Man wird auch mehrmals gefragt, wie man sich fühlt. Bei jeder Bestellung bekommt man zwei oder mehr E-Mails zur Nachbeobachtung, um zu erfahren, ob Sie mit dem erhaltenen Medikament zufrieden sind und ob alles in Ordnung ist. Und dann wird in den Unterlagen des Anbieters auch erfasst, ob man unter einer Nebenwirkung gelitten hat oder ob die wieder abgeklungen ist. Auf diese Weise spielt es überhaupt keine Rolle, von welchem Arzt man betreut wird, denn jeder Arzt kann meine Akte einsehen.“

    Erektionsstörung und Depression unter Kontrolle

    Inzwischen geht es Myron gut. Die Medikamente helfen, und er kann auch wieder Sex haben, wenn er das will. Auch die Depression ist „gut eingestellt“, wie sie es nennen. Sie ist nicht weg, und vielleicht geht sie nie wieder weg, aber Myron kann funktionieren, arbeiten und ein soziales Leben genießen.

    „Dokteronline ist eine echte Alternative und arbeitet sehr professionell. Sie sind seriös, kompetent und schnell. Ich finde es gut, dass dort mehrere Optionen vorgeschlagen werden. Man erfährt auch direkt, mit welchen Kosten man rechnen muss. Für manche Leute sicher ein wichtiger Faktor bei der Entscheidungsfindung.
    Ich finde den Service eigentlich recht teuer. Das wird für viele Menschen bestimmt ein Hindernis sein. Außerdem müsste das Angebot viel bekannter sein.
    Ich werde auch in Zukunft Kunde von Dokteronline sein, weil ich mit dem Ablauf zufrieden bin. Für mich hat es funktioniert!“

    Haben Sie auch ein Männerproblem? Dann informieren Sie sich hier.

    * Name von der Redaktion geändert

    Zurück zum Seitenanfang