Drei Phasen

    Drei Phasen

    Jede Frau ist einzigartig. Das gilt auch für den Verlauf der Wechseljahre. Wir können Ihnen nicht sagen, was Sie erwartet. Denn jede Frau erlebt sie anders und durchläuft die drei Phasen auf ihre individuelle Weise. Doch eines ist universell: Es betrifft jede Frau im Laufe ihres Lebens.

    1. Phase

    Die erste Phase, auch Prämenopause oder Perimenopause genannt, beginnt durchschnittlich vier Jahre vor der letzten Menstruation. Dann beginnt der Hormonspiegel zu schwanken. Die Eierstöcke stellen die Produktion des Hormons Östrogen langsam ein. Eizellen haben Schwierigkeiten, um zu reifen. Sie müssen nichts davon merken, aber es ist möglich, auch wenn Ihre Menstruation noch immer regelmäßig ist.

    Während dieser Phase kann sich Ihr Körper verändern. Je mehr Sie sich der Menopause nähern, desto mehr Symptome können auftreten.

    Das sind beispielsweise:

    • Veränderungen der Menstruationsblutung (stärker, unregelmäßiger oder schwächer als sonst)
    • Wallungen
    • nächtliches Schwitzen
    • Veränderungen der Haut, des Haars, der Nägel und der Vagina
    • Stimmungsschwankungen
    • Herzklopfen
    • Gewichtszunahme.

    2. Phase

    Die zweite Phase, die Menopause, beginnt am Tag der letzten Menstruation und dauert eigentlich nur einen einzigen Tag. Sie können deshalb also erst mit Sicherheit sagen, dass Sie sich in der zweiten Phase befinden, wenn Sie länger als ein Jahr nicht menstruiert haben.

    Trotzdem können Sie - weil Sie jahrelang an den Menstruationszyklus gewohnt sind - jeden Monat körperlich und psychisch noch das Gefühl haben, dass Sie die Periode bekommen. In dieser Phase kommen die so genannten Wallungen, ein plötzliches Wärmegefühl und Schweißausbrüche im Gesichts-, Hals- bzw. Brustbereich am häufigsten vor.

    3. Phase

    Haben Sie ein Jahr lang nicht mehr menstruiert, beginnt die dritte Phase, die Postmenopause. Diese Phase dauert durchschnittlich drei Jahre. Ihr Körper geht auf die Suche nach einem neuen hormonellen Gleichgewicht. Ihre Eierstöcke produzieren nämlich keine Hormone mehr. Andere Organe stellen jetzt sicher, dass der Körper über ausreichend Hormone verfügt. Ihr Körper und Ihr Gehirn beginnen, sich der neuen Situation anzupassen. Solange Ihr Körper dieses Gleichgewicht noch nicht gefunden hat, können Symptome der Wechseljahre auftreten.

    Dieser Prozess kann leider eine Weile dauern. Doch sobald die Eierstöcke keine fruchtbaren Eizellen mehr produzieren, sind die Wechseljahre zu Ende.

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