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Fosfomycin

Fosfomycin

Fosfomycin zählt zur Gruppe der Breitbandantibiotika, die ein sehr großes Wirkungsspektrum besitzen. Das bedeutet, dass es bei unterschiedlichsten bakteriellen Infektionserregern eingesetzt werden kann. In Kombination mit anderen Antibiotika wird das Mittel bei Infektionen mit Bakterien wie Streptokokken, Staphylokokken, Pneumokokken und Enterokokken eingesetzt. Als alleiniges Mittel werden akute unkomplizierte Harnwegsinfektionen bei Frauen behandelt. Das Arzneimittel wirkt, indem es wichtige Prozesse beim Zellwandaufbau der Bakterien stört und somit zum Absterben derselbigen führ. Fosfomycin ist das Generikum von Monuril, welches leider bei den mit Dokteronline.com zusammenarbeitenden Apotheken nicht mehr angeboten wird.

Was ist Fosfomycin?

Fosfomycin zählt zur Gruppe der Breitbandantibiotika, die ein sehr großes Wirkungsspektrum besitzen. Das bedeutet, dass es bei unterschiedlichsten bakteriellen Infektionserregern eingesetzt werden kann. In Kombination mit anderen Antibiotika wird das Mittel bei Infektionen mit Bakterien wie Streptokokken, Staphylokokken, Pneumokokken und Enterokokken eingesetzt. Als alleiniges Mittel werden akute unkomplizierte Harnwegsinfektionen bei Frauen behandelt. Das Arzneimittel wirkt, indem es wichtige Prozesse beim Zellwandaufbau der Bakterien stört und somit zum Absterben derselbigen führ. Fosfomycin ist das Generikum von Monuril, welches leider bei den mit Dokteronline.com zusammenarbeitenden Apotheken nicht mehr angeboten wird.

Wofür wird das Medikament verwendet?

Frauen ab dem 12. Lebensjahr nehmen Fosfomycin als alleiniges Mittel (Monotherapie mit Fosfomycin-Trometamol) bei unkomplizierten Harnwegsinfektionen ein, die durch Fosfomycin-empfindliche Erreger entstanden sind. Das Arzneimittel kommt weiterhin als Kombinationspräparat bei anderen bakteriellen Infektionen zum Einsatz. Zu weiteren Anwendungsgebieten zählen daher dann auch:

  • Haut- und Weichteilinfektionen
  • Lungenentzündungen sowie Lungenabszesse
  • Infektionen des Zentralen Nervensystems (z. B. Hirnhautentzündung)
  • Entzündungen der Herzinnenhaut (Endokarditis)

Wie verwendet man Fosfomycin?

Das Arzneimittel wird in der Regel oral in Form von Pulver zur Herstellung einer Lösung verwendet. Zur Einnahme wird der Beutelinhalt in einem Glas Wasser aufgelöst. Die zubereitete Lösung wird anschließend sofort getrunken. Es empfiehlt sich, einen zeitlichen Abstand von zwei Stunden zu den Mahlzeiten einzuhalten. In einigen Fällen und vor allem bei einer Kombinationstherapie kann der Wirkstoff auch als Infusion direkt in die Blutbahn eingebracht werden.

Dosierung

Bei einer Monotherapie zur Behandlung von akuten Harnwegsinfektionen nehmen Frauen mit einem Körpergewicht über 50 Kilogramm 3000mg Pulver ein. Frauen unter 50 Kilogramm Körpergewicht sowie Kinder unter 12 Jahren dürfen das Präparat nicht verwenden. Bei einer Kombinationstherapie wird die Dosis vom behandelnden Arzt festgelegt. Es werden dabei grundsätzlich Art und Schwere der Infektion berücksichtigt. Bei älteren Patienten sowie bei Menschen mit eingeschränkter Nierenfunktion muss die Dosis in den meisten Fällen reduziert werden.

Nebenwirkungen

Zu den häufigsten Nebenwirkungen von Fosfomycin zählen Schwindel, Kopfschmerzen und körperliche Schwäche. Ebenfalls sind Magen-Darm-Beschwerden wie Durchfall, Übelkeit und Erbrechen möglich. Eine vollständige Übersicht der Nebenwirkungen und deren Wahrscheinlichkeit finden Patienten im Beipackzettel.

Wann darf man dieses Medikament nicht benutzen?

Fosfomycin darf nicht eingenommen werden, wenn eine Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff vorliegt. Ebenfalls schließt eine stark eingeschränkte Nierenfunktion eine Behandlung aus. Bei der gleichzeitigen Verwendung von Metoclopramid, einem Mittel gegen Übelkeit und Erbrechen, muss zudem ein zeitlicher Abstand zwischen der Einnahme beider Mittel eingehalten werden. Dieser liegt bei ungefähr zwei bis drei Stunden. Im Beipackzettel finden Patienten diesbezüglich alle wichtigen Hinweise und Vorgaben, die es in Bezug auf Wechselwirkungen und Gegenanzeigen zu berücksichtigen gilt.

Schwangerschaft (falls zutreffend) / Fahrtüchtigkeit / Alkohol

Bislang liegen keine wissenschaftlichen Untersuchungen vor, die Hinweise auf eine schädigende Wirkung von Fosfomycin in der Schwangerschaft geben würden. Da allerdings keine hundertprozentige Sicherheit gewährleistet werden kann, sollte stets eine Genehmigung durch den behandelnden Arzt eingeholt werden. Bei stillenden Frauen gelangt der Wirkstoff zudem in geringem Maße in die Muttermilch. Obwohl keine negativen Auswirkungen auf die Gesundheit des ungeborenen Kindes bzw. Neugeborenen bekannt sind, sollte das Arzneimittel dennoch nur in Absprache mit dem Arzt erfolgen. Da das Medikament in einigen Fällen Schwindel auslösen kann, müssen betroffene Patienten mit einer Beeinträchtigung ihrer Fahrtüchtigkeit rechnen. Grundsätzlich gibt es keinerlei unerwünschte Wechselwirkungen durch den Genuss von Alkohol. Dennoch ist es ratsam, auf alkoholische Getränke während des Behandlungsverlaufes zu verzichten.