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Tripper

Tripper ist eine STI oder sexuell übertragbare Krankheit (auch als Geschlechtskrankheit bezeichnet). Sie können sich bei einem sexuellen Kontakt mit einer infizierten Person mit Tripper anstecken. Zu Beginn merken Sie häufig nichts davon. Jedoch können in einem späteren Stadium durchaus Tripper-Symptome auftreten. Tripper verschwindet nicht von selbst. Glücklicherweise lässt sich diese STI jedoch gut behandeln.

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Was ist Tripper?

Die STI Tripper wird durch das Bakterium Neisseria gonorrhoeae ausgelöst. Dieser Krankheitserreger siedelt sich in den Schleimhäuten an und kann an und in den Genitalien, dem Anus, der Harnröhre und dem Rachen vorkommen. So werden die Schleimhäute infiziert und eine Entzündung kann auftreten.

Tripper ist äußerst ansteckend und aufgrund dessen eine der am häufigsten auftretenden STI. Männer, die Sex mit Männern haben, sind stärker gefährdet; die meisten Tripperinfektionen treten in dieser Gruppe auf. Aber auch bei heterosexuellen Männern und Frauen kommt Tripper häufig vor.

Tripper-Symptome

Zu Beginn verursacht Tripper keine Beschwerden. Erst nach einiger Zeit können Sie eine Infektion der Schleimhäute bemerken. Falls Sie die STI dann nicht behandeln lassen, können sich die Bakterien weiter ausbreiten und mehr Schaden anrichten.

Bekannte Beschwerden bei Tripper sind:

Bei Mann und Frau:

  • Schmerzen oder Reizungen beim Urinieren;
  • Schmerzen im Rachen;
  • Juckreiz und/oder Schmerzen am Anus;
  • Schleimige oder eitrige Ausscheidungen beim Stuhlgang;
  • In seltenen Fällen kann die Krankheit über das Blut weiter in den Körper eindringen und an verschiedenen Stellen zu Infektionen führen und so beispielsweise Meningitis, Blutvergiftung oder Arthritis auslösen;
  • Einige Männer und Frauen bleiben vollständig beschwerdefrei.

Tripper-Symptome bei der Frau:

  • Vermehrter vaginaler Ausfluss mit unangenehmem Geruch und eitrigem Aussehen;
  • Blutverlust zwischen den Perioden;
  • Langfristig, wenn die Tripperbakterien weiter in den Körper eindringen: Entzündung der Gebärmutter oder der Eileiter. Dies kann zu einer verringerten Fruchtbarkeit, Unfruchtbarkeit und einem erhöhten Risiko von Eileiterschwangerschaften, Frühgeburt oder Fehlgeburt führen;
  • Schwangere Frauen mit Tripper können die Krankheit während der Schwangerschaft an das Kind übertragen. Falls dies unbemerkt bleibt, kann dies beim Kind zu Blindheit führen.

Tripper beim Mann:

  • „Tropfen“: Viel gelbe oder grüne eitrige Absonderung aus der Harnröhre;
  • Langfristig, wenn die Tripperbakterien weiter in den Körper eindringen: Prostataentzündung oder Entzündung des Hodensacks. Auch verringerte Fruchtbarkeit kann auftreten.

Ursachen für Tripper

Tripper wird ausschließlich über intimen Körperkontakt übertragen. Sie können sich also nicht über eine verschmutzte Toilettenbrille, durch das Trinken aus einem fremden Glas oder die Nutzung eines Handtuchs anstecken.

Die STI wird jedoch bei allen Formen von ungeschütztem Sex übertragen. Also auch bei Anal- oder Oralsex. Oder über die Finger, beispielsweise, wenn Sie ein kontaminiertes Geschlechtsteil berührt haben.

Um einer Ansteckung mit Tripper vorzubeugen, ist immer ein Kondom und ein Lecktuch bei Oralsex zu benutzen. Achten Sie auf Hygiene, tauschen Sie Sextoys nicht während des Sex aus und verwenden Sie ein neues Kondom, wenn Sie zwischen analem und vaginalem Sex wechseln.

Test auf Tripper

Trippersymptome ähneln den Beschwerden bei anderen Erkrankungen, beispielsweise Chlamydien oder einer Blasenentzündung. Deshalb ist es wichtig, bei Auftreten von Tripper-Symptomen sofort einen STI-Test zu machen (machen zu lassen). Auch wenn Sie keine Beschwerden haben, aber doch ungeschützten Sex hatten, ist es sinnvoll, einen Test zu machen. Führen Sie auch immer direkt einen STI-Test durch, wenn Sie erfahren, dass ein (ehemaliger) Sexpartner mit Tripper oder einer anderen STI infiziert ist.

Sie können einen STI-Test beim Arzt durchführen lassen. Ein Arzt kann die korrekte Diagnose stellen und die passende Behandlung verschreiben. Der Arzt benötigt für einen Tripper-Test ein wenig Urin (nur bei Männern) oder einen Abstrich (ein wenig Schleim aus der Vagina, dem Rachen, der Harnröhre oder dem Anus). Das Material wird anschließend auf das Vorhandensein von Tripperbakterien untersucht.

Es sind auch Selbsttests erhältlich, um eine Infektion mit Tripper anonym festzustellen. Ist das Ergebnis des Trippertests negativ, aber Sie haben weiterhin Beschwerden? Dann sprechen Sie mit einem Arzt.

Bei einem positiven Testergebnis sollten Sie sich direkt behandeln lassen. Zögern Sie eine Tripperbehandlung niemals heraus, auch wenn Sie (noch) keine Symptome haben!

Achten Sie auf die Inkubationszeit von Tripper

Achtung: Ein Test auf Tripper ist erst 3 Wochen nach einer Infektion sinnvoll. Erst nach der Inkubationszeit von Tripper lässt sich das Tripper-Bakterium im Test nachweisen. Testen Sie also nicht zu früh, um ein falsch-negatives Ergebnis zu vermeiden.

Was tun bei Tripper?

Zeigt der Test an, dass Sie tatsächlich Tripper haben? Lassen Sie sich dann so schnell wie möglich behandeln. So beugen Sie Komplikationen vor. Informieren Sie auch Ihre Partner über die Infektion. Das ist wichtig: Falls Ihr Partner ebenfalls infiziert ist, muss er auch behandelt werden, um das Risiko auf schwerwiegende Beschwerden zu verringern.

Falls Sie sich mit einer STI angesteckt haben, ist die Gefahr groß, dass Sie auch eine andere Geschlechtskrankheit haben. Deshalb ist es sinnvoll, dass Sie selbst sowie Ihr(e) Partner sich auch auf andere STI testen (lassen).

Medikamentöse Tripper- Behandlung

Eine Infektion mit Tripper verschwindet nicht von selbst, auch wenn Sie zunächst keinerlei Beschwerden verspüren. Eine STI ist darüber hinaus nicht für die Selbstmedikation mit alternativen Arzneimitteln geeignet. Ärzte behandeln Tripper mit Antibiotika. Diese Arzneimittel töten das Tripperbakterium, so dass die Krankheit geheilt wird.

Bekannte Trippermedikamente sind:

  • Chinolon-Antibiotika, diese werden meist als eintägige Behandlung verschrieben. Beispielsweise Ciprofloxacin und Ofloxacin;
  • Tetracyclin-Antibiotika, beispielsweise Doxycyclin und Minocyclin;
  • Makrolid-Antibiotika, beispielsweise Azithromycin;
  • Antibiotika aus der Sulfonamid-Gruppe. Beispielsweise eine Kombination aus Trimethoprim und Sulfamethoxazol;
  • Cephalosporin-Antibiotika. Beispielsweise Ceftriaxon;
  • Penicillin-Antibiotika, wie Amoxicillin.

Tripper-Behandlung: Wissenswertes

Wenn Sie sich einer Tripperbehandlung unterziehen, müssen Sie einiges berücksichtigen:

  • Arzneimittel gegen Tripper können Nebenwirkungen hervorrufen. Bekannte Nebenwirkungen von Antibiotika sind unter anderem Magen-Darm-Probleme, Kopfschmerzen und Schwindel. Lesen Sie vor der Einnahme die Packungsbeilage des Medikaments. Sie enthält alle Informationen über die Anwendung des Medikaments, mögliche Nebenwirkungen und andere Warnhinweise;
  • Sie müssen die Behandlung stets komplett abschließen, selbst wenn die Beschwerden bereits früher nachlassen oder Sie keinerlei Symptome mehr haben. Falls Sie die Behandlung zu früh unterbrechen, können Bakterien im Körper verbleiben und die Erkrankung kann erneut auftreten;
  • Haben Sie auch nach der Behandlung noch Beschwerden? Dann sprechen Sie mit einem Arzt, möglicherweise sind andere Medikamente erforderlich. Gelegentlich zeigt sich das Tripperbakterium resistent gegen ein bestimmtes Antibiotikum;
  • Erst wenn Sie vollständig genesen sind, können Sie die STI nicht weiter verbreiten. Warten Sie also ab, bevor Sie wieder Sex haben, dass Sie die Behandlung erfolgreich abgeschlossen haben. Häufig müssen Sie nach Ende der Behandlung noch 1 Woche warten, bis Sie wieder Intimkontakt haben dürfen. Haben Sie anschließend stets Sex mit Kondom, um eine erneute STI-Infektion zu vermeiden.

Haben Sie noch Fragen zur Tripper-Behandlung oder zu Tripper im Allgemeinen? Ein Arzt oder Apotheker hilft Ihnen gern weiter.

Tripper-Medikamente auf Rezept

Viele Medikamente gegen Tripper sind rezeptpflichtig. Bei Dokteronline können Sie eine passende Behandlung beantragen. Ihre Anfrage wird durch einen Arzt bearbeitet und anhand dem von Ihnen ausgefüllten medizinischen Fragebogen ausgewertet. Das ausgegebene Rezept wird anschließend an eine Apotheke weitergeleitet, die das verschriebene Arzneimittel diskret zu Ihnen nach Hause liefert.

Benötigen Sie weitere Informationen über Arzneimittel gegen Tripper? Fragen Sie einfach einen Arzt oder Apotheker.

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