Mittel gegen Haarausfall bei Männern


Warum leiden Männer unter Haarausfall?


Viele Männer suchen Mittel gegen Haarausfall, sobald das Haar stets dünner wird und ausfällt. Haarausfall betrifft eine Vielzahl von jüngeren und älteren Männern. Meist handelt es sich um die sogenannte androgenetische Alopezie. Diese Form des Haarausfalls ist das Ergebnis eines sich stetig verändernden Hormonhaushalts im Laufe des Lebens eines Mannes. Diese Art von manchmal nur partieller Glatzenbildung ist in den meisten Fällen genetisch bedingt und schreitet mit zunehmendem Alter fort. Obwohl Haarausfall ein schmerzfreies Phänomen ist, so wirkt er sich doch negativ auf die männliche Psyche aus. Da es auch andere als genetische Ursachen für Haarausfall gibt, ist es zunächst wichtig, diese zu ermitteln, da Haarausfall auch ein Anzeichen für schwere Erkrankungen sein kann.

In diesem Artikel werden die grundliegenden Faktoren von Haarausfall bei Männern beschrieben und inwiefern und warum so viele Männer davon betroffen sind. Weiterhin zeigt der Artikel einige der wichtigsten Mittel gegen Haarausfall auf, die auch über Dokteronline.com erhältlich sind und erklärt kurz ihre Wirkungsweisen.

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Ursachen von Haarausfall


Zunächst gibt es drei hauptsächliche Faktoren, die bei einem Mann zu Haarausfall führen:
  • genetische Veranlagung
  • zunehmendes Alter
  • Vorhandensein von Androgenen (überwiegend männliches Hormon)
Diese drei Faktoren interagieren und tragen zu einer allmählichen Schrumpfung der Haarfollikel (winzige Hohlräume in der Kopfhaut an der Haarwurzel) bei. Nach und nach wird die Haarpracht somit feiner und dünner und ab einem gewissen Punkt wächst gar kein Haar mehr aus den entsprechenden Follikeln. Androgenetische Alopezie kann übrigens auch bei Frauen auftreten und zum einem ähnlichen Ergebnis führen.

Fast jeder zweite hellhäutige Mann entwickelt bis zu einem gewissen Grad Haarausfall, und zwar oft mit der Wahrscheinlichkeit der fortschreitenden Glatzenbildung, abhängig von Alter und besonderer genetischer Vorbelastung. Für Männer, die viele Verwandte ersten und zweiten Grades mit Glatzenbildung haben, besteht ein erhöhtes Risiko, Selbiges zu erleiden. Schätzungen zufolge leidet die Hälfte aller hellhäutigen Männer im Alter von 50 Jahren unter Haarausfall, während bei bis zu 30 % aller Männer ab 30 Jahren bereits ersichtlich wird, dass sie die Voraussetzung zur Glatzenbildung erfüllen.

Männer, bei denen sich der erste Haarausfall bereits ankündigt, haben die Möglichkeit, einen Spezialisten aufzusuchen, welcher dann eine Reihe von Tests durchführt, um die Gründe des Haarausfalls zu untersuchen. Die Differenzialdiagnose für männlichen Haarausfall beinhaltet Folgendes:
  • Telogen-Effluvium - einer Störung im Haarwuchstumszyklus, welche zu Haarausfall führt
  • endokrine Ursachen - hormonelle Störungen wie beispielsweise Hypophyseninsuffizienz, Schilddrüsenunterfunktion, Schilddrüsenüberfunktion, Hypoparathyreoidismus
  • Einnahme von Drogen oder Substanzen, inklusive Retinoiden und Gerinnungshemmern
  • Überschuss an Vitamin A
  • Eisenmangel
  • ernsthafte chronische Grunderkrankungen
  • schlechte Ernährung

Welche Mittel gegen Haarausfall gibt es?


Für viele Männer mag der Haarverlust als ein natürlicher Prozess betrachtet werden, der zum Älterwerden dazugehört und somit keiner Behandlung bedarf. Es handelt sich schließlich um nichts Lebensbedrohliches und tritt normalerweise nicht in Verbindung mit weiteren körperlichen Symptomen auf. Obwohl eine kürzlich veröffentliche Studie bestätigt, dass Menschen mit androgenetischer Alopezie ein leicht erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen aufweisen können, und zwar aufgrund erhöhter Entzündungswerte sowie eines erhöhten Lipoproteinspiegels. Viele Männer jedoch leiden unter ihrem Haarausfall, was sich derartig auf die Psyche auswirken kann, dass sie ein niedriges Selbstwertgefühl, negatives Körperempfinden und sogar Depressionen bekommen können. Für die Betroffenen stellt sich natürlich immer wieder die Frage, welches Mittel gegen Haarausfall effektiv sein könnte.

Viele Männer haben ihren Haarverlust erfolgreich mit Propecia behandeln können, und zwar häufig in Kombination mit Minoxidil und Ketoconazole. Dieses Mittel gegen Haarausfall enthält den Wirkstoff Finasterid und setzt wortwörtlich an der Wurzel des Problems an, indem es nämlich die Werte von DHT (Dihydrotestosteron, männliches Hormon) senkt. Minoxidil wiederum stimuliert das Wachstum neuer Haarfollikeln, indem man es direkt auf die Kopfhaut aufträgt.

Ketoconazole reinigen die Kopfhaut durch die Entfernung von DHT-Resten, die nicht schon zuvor durch die Innenanwendung mit Propecia entfernt werden konnten. Diese drei Mittel gegen Haarausfall zeigen sich in dieser Kombination sehr effektiv und stoppen den Prozess. Es ist sogar möglich, zuvor verlorenes Haar zurückzugewinnen.

Ein weiteres Mittel gegen Haarausfall, welches von der Wirkungsweise von Finasterid profitiert, nennt sich Aindeem. Dieses wird meist in Tablettenform verkauft. Eine klinische Studie über einen Zeitraum von fünf Jahren hat die Wirkung bestätigt - 48 % der behandelten Patienten wurden am Ende der Studie als "verbessert" eingestuft und weitere 42 % als "unverändert".

Bei Priorin hingegen handelt es sich um ein natürliches Mittel gegen Haarausfall, das die Haarwurzeln stärken soll, indem es sie von innen mit Mikronährstoffen versorgt. Deshalb wird es auch überwiegend in Kapselform verkauft. Natürliche Inhaltsstoffe wie Weizenkeimöl, Hirse, Pantothensäure und der Proteinbaustein L-Cystin sollen für die Dauer der Einnahme Haarwachstumsstörungen effektiv bekämpfen.

Das letzte Mittel, das wir in diesem Artikel beschreiben möchten, ist das sogenannte Regaine. Dieses Antihypertonikum wird speziell bei erblich bedingtem Haarausfall empfohlen und direkt auf die Kopfhaut aufgetragen. Der Wirkstoff ist Minoxidil und dieses Produkt ist sowohl für Männer als auch für Frauen erhältlich, da davon ausgegangen wird, dass die Dosierung entsprechend abgestimmt werden muss. Die Haarfollikeln sollen angeregt werden, sodass der Haarausfall gestoppt wird und sogar neues Haar nachwachsen kann, wo bereits keines mehr war.