Derzeit kann im Rahmen einer Online-Arztkonsultation kein Lamuna verschrieben werden. Selbstverständlich ist es aber weiterhin möglich, bei verhütungsmittel eine Konsultation zu vereinbaren.

Lamuna

Lamuna

Lamuna ist ein orales Kontrazeptivum und wird zur Empfängnisverhütung angewendet. Die Wirksamkeit ist sehr hoch. In der Zusammensetzung enthält jede Tablette eine minimale Menge zwei verschiedener weiblicher Geschlechtshormone. Mehr Info

Ein Arzt beurteilt Ihre Anfrage und stellt gegebenenfalls ein Rezept aus. Das Rezept wird an eine Apotheke weitergeleitet. Die wiederum schickt Ihnen das Medikament innerhalb von 1 bis 3 Arbeitstagen zu. Hier finden Sie weitere Informationen zur Abwicklung.

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Was ist Lamuna?

Lamuna ist ein orales Kontrazeptivum und wird zur Empfängnisverhütung angewendet. Die Wirksamkeit ist sehr hoch. In der Zusammensetzung enthält jede Tablette eine minimale Menge zwei verschiedener weiblicher Geschlechtshormone. Die Kombination von Gelbkörperhormonen (Desogestrel) und Östrogenen (Ethinylestradiol) ist in jeder einzelnen Tablette gleich gering dosiert. Lamuna fällt damit nicht nur in die Kategorie der niedrig dosierten Pillen, sondern gehört ebenso zu den einphasigen kombinierten Empfängnisverhütungsmitteln.

Anwendung und Dosierung

Die Tabletten werden oral eingenommen. Eine Blisterpackung besteht aus 21 Tabletten, die alle mit einem Wochentag gekennzeichnet sind. Entnehmen Sie die erste Filmtablette an genau der Stelle der Packung, die dem Tag der Einnahme entspricht. Falls vom Arzt nicht anders verordnet, beträgt die übliche Dosis eine Tablette täglich. Diese sollte immer zur gleichen Zeit unzerkaut eingenommen werden. Bei Bedarf können Sie sie mit etwas Flüssigkeit zu sich nehmen. Entlang der Pfeilrichtung auf der Blisterpackung nehmen Sie täglich die aufeinander folgenden 21 Tabletten. Anschließend halten Sie eine Einnahmepause von 7 Tage ein, an denen Ihre Monatsblutung (Abbruchblutung) einsetzt. Diese beginnt gewöhnlich zwei bis drei Tage nach der Einnahme der letzten Tablette. Mit der neuen Blisterpackung beginnen Sie am 8. Tag, auch wenn Ihre Blutung noch anhält. Nehmen Sie zum ersten Mal ein hormonelles Verhütungsmittel ein, so starten Sie am ersten Tag der Monatsblutung mit der Einnahme. Die Wirkung setzt sofort ein. Wenn Sie an den Tagen 2-5 Ihres Monatszyklus beginnen, müssen Sie für den besagten Monat zusätzlich andere Verhütungsmittel verwenden. Haben Sie bereits im vorangegangenen Monat eine andere Pille eingenommen, so können Sie die Verwendung von Lamuna an die letzte Tablette der bisher verwendeten Pille ohne Pause anschließen. Wird Lamuna korrekt eingenommen, so ist die Wahrscheinlichkeit für eine Schwangerschaft sehr gering.

Mögliche Risiken und Nebenwirkungen von Lamuna

Jedes Arzneimittel kann Nebenwirkungen haben. Diese treten allerdings nicht bei jedem auf. Häufige Nebenwirkungen, die bei einem bis 10 Behandelten von 100 berichtet wurden, sind:

  • Stimmungsschwankungen (Depression),
  • Kopfschmerzen,
  • Übelkeit,
  • Zwischen- und Schmierblutungen,
  • Brustschmerzen und Gewichtszunahme.

Frauen haben durch die Einnahme von Lamuna statistisch betrachtet ein erhöhtes Risiko für die Bildung eines Thrombus in den Blutgefäßen (venöse Thrombose) und für die Verstopfung von Arterien (arterielle Thrombose), was zu einem Herzinfarkt oder Schlaganfall führen kann. Suchen Sie unverzüglich einen Arzt auf, wenn Sie Anzeichen einer möglichen Thrombose erkennen. Eine geringfügig häufigere Wahrscheinlichkeit für die Entstehung von Brustkrebs (Mamma Karzinom) wird ebenfalls angenommen. Sehr selten ist bei Pillen-Anwenderinnen ein gutartiger, noch wesentlich seltener ein bösartiger Lebertumor beobachtet worden. Die Entstehung von Gebärmutterhalskrebs wird in Einzelfällen ebenfalls berichtet, wenn Frauen die Pille über einen längeren Zeitraum eingenommen haben. Dies ist allerdings wissenschaftlich nicht bewiesen. Für mehr Informationen im Detail, lesen Sie bitte die Packungsbeilage.

Wechselwirkungen, Schwangerschaft und Verkehrstüchtigkeit

Bei der Einnahme von anderen Arzneimitteln kann die Wirksamkeit von Lamuna beeinträchtigt werden. Dazu zählen Medikamente zur Behandlung von Epilepsien, Tuberkulose und HIV-Infektionen. Antibiotika, bestimmte Arzneimittel gegen weitere Infektionen und ein erhöhter Blutdruck im Lungenbereich sowie Johanniskraut können ebenso für Wechselwirkungen sorgen. Wenn Sie eine Schwangerschaft vermuten oder gar schwanger sind, dürfen Sie Lamuna nicht einnehmen. Auch wird die Einnahme während der Stillzeit nicht empfohlen. Die Fähigkeit zum Fahren und das Arbeiten mit Maschinen werden nicht beeinträchtigt. Durch vorhandene Bestandteile von Laktose im Präparat, sollten Sie bei Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern nur nach Absprache mit dem Arzt diese Pille einnehmen.