Microgynon-30

Microgynon-30

Microgynon 30 ist eine Antibabypille, welche die Wirkstoffe Ethinylestradiol (ein Östrogen) und Levonorgestrel (ein Progestagen) enthält. Diese beiden Hormone hemmen den Eisprung und sorgen dafür, dass sich die Gebärmutterschleimhaut nicht mehr für eine Einnistung eignet. Mehr Info

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Was ist Microgynon 30?

Microgynon 30 ist eine Antibabypille, welche die Wirkstoffe Ethinylestradiol (ein Östrogen) und Levonorgestrel (ein Progestagen) enthält. Diese beiden Hormone hemmen den Eisprung und sorgen dafür, dass sich die Gebärmutterschleimhaut nicht mehr für eine Einnistung eignet. Außerdem wird der Schleim im Gebärmutterhals verdickt, sodass das Aufsteigen der Samenzellen erschwert wird. Bei korrekter Anwendung dieser Antibabypille ist eine Befruchtung nahezu ausgeschlossen.

Wofür wird Microgynon 30 verwendet?

Die Antibabypille ist ein Mittel zur Empfängnisverhütung. Microgynon 30 verhindert, dass eine Schwangerschaft entsteht. Daneben wird diese Pille auch bei Menstruationsschmerzen oder starken Monatsblutungen verordnet. Bei der Anwendung von Microgynon 30 tritt nämlich keine normale Menstruation auf, sondern eine wesentlich weniger starke sogenannte Abbruchblutung.

Wie wenden Sie Microgynon 30 an?

Microgynon 30 ist nur dann ein zuverlässiges Verhütungsmittel, wenn die Pille täglich zur selben Uhrzeit eingenommen wird. Wenn Sie eine Einnahme vergessen haben, sich kurz nach der Einnahme übergeben müssen oder wässrigen Durchfall haben, ist die Zuverlässigkeit von Microgynon 30 nicht mehr gewährleistet. Auf dem Beipackzettel lesen Sie, was Sie in diesem Fall tun müssen. Benutzen Sie gegebenenfalls ein weiteres Verhütungsmittel, um einer unerwünschten Schwangerschaft vorzubeugen.

Dosierung von Microgynon 30

Diese Antibabypille ist in zwei Varianten erhältlich: Microgynon 30 und Microgynon 30 ED. Sie werden wie folgt dosiert:

Microgynon 30: Ein Blisterstreifen Microgynon 30 enthält 21 Pillen. Nehmen Sie täglich eine Pille ein, bis der Blisterstreifen leer ist. Danach folgt eine 7-tägige Einnahmepause, in der Sie die Pille nicht einnehmen. Während dieser Einnahmepause kommt es zu einer Abbruchblutung. Nach der 7-tägigen Einnahmepause beginnen Sie mit einem neuen Blisterstreifen. 

Microgynon 30 ED: Ein Blisterstreifen Microgynon 30 ED enthält 28 Pillen. Sie nehmen täglich eine Pille ein. Es findet also keine 7-tägige Einnahmepause statt. Die letzten 7 Pillen in dem Blisterstreifen haben eine andere Farbe und enthalten keinen Wirkstoff. In der Woche, in der Sie diese Pillen einnehmen, kommt es zur Abbruchblutung. Wenn der Streifen leer ist, beginnen Sie sofort mit einem neuen Blisterstreifen. Microgynon 30 ED ist etwas einfacher anzuwenden als die normale Variante, da es keine 7 tägige Einnahmepause gibt. Die Zusammensetzung beider Varianten ist jedoch identisch.

Nebenwirkungen von Microgynon 30

Die Verwendung von Microgynon 30 kann Nebenwirkungen verursachen. Oft klingen diese nach einigen Wochen, wenn der Körper sich an die Hormone gewöhnt hat, von selbst ab. Zu den vorkommenden Nebenwirkungen zählen unter anderem:

  • Brustspannungen;
  • Magen-Darm-Beschwerden;
  • Zwischenblutungen;
  • Kopfschmerzen.

Auf dem Beipackzettel finden Sie weitere Informationen zu den möglichen Nebenwirkungen von Microgynon 30.

Wann dürfen Sie Microgynon 30 nicht verwenden?

Verwenden Sie Microgynon 30 und Microgynon 30 ED nicht, wenn Sie:

  • überempfindlich gegen Ethinylestradiol, Levonorgestrel oder einen der Hilfsstoffe sind;
  • an einer Thrombose oder einer anderen Krankheit der Blutgefäße leiden oder gelitten haben;
  • an Migräne, Krebs oder einer anderen ernsten Erkrankung leiden.
  • Bei der Antibabypille kann eine Wechselwirkung mit anderen Medikamenten auftreten. Der Arzt weiß, welche Medikamente dies sind. Auf dem Beipackzettel finden Sie hierzu weitere Informationen.

Schwangerschaft, Fahrtüchtigkeit und Alkohol

Microgynon 30 ist für schwangere Frauen ungeeignet. Sie dürfen Microgynon 30 in der Stillzeit einnehmen. Beachten Sie aber bitte, dass die Qualität und die Quantität der Muttermilch abnehmen können. Sie können wie gewohnt am Straßenverkehr teilnehmen. Wechselwirkungen mit Alkohol sind nicht bekannt.