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Aciclovir

  • Bei Infektionen mit dem Herpesvirus, z. B. Herpes genitalis
  • Auch bei Gürtelrose
  • Tablette zum Einnehmen
  • Behandlung nicht vorzeitig abbrechen

Über Aciclovir

Aciclovir gehört zu der Gruppe der antiviralen Medikamente. Es wird gegen (Herpes-)Viren eingesetzt. Aciclovir hemmt die Wirkung eines bestimmten Enzyms, das im Herpesvirus enthalten ist. Dadurch wird der Vermehrung der Viren entgegengewirkt.

Aciclovir wird bei verschiedenen Herpesinfektionen der Haut und der Schleimhäute verschrieben, die durch das Herpes-simplex-Virus oder das Varizella-Zoster-Virus verursacht werden, wie z. B.:

  • Herpes genitalis (Herpes-simplex-Infektion der Genitalien). Diese sexuell übertragbare Krankheit geht mit Beschwerden wie Schmerzen, Juckreiz, Bläschen und Wunden an den Genitalien einher.
  • Gürtelrose (Varizella-Zoster-Virus). Gürtelrose verursacht Schmerzen in der Haut und Juckreiz in einem bestimmten Bereich, meist auf einer Seite des Rumpfes. Neben Hautrötungen können Bläschen entstehen, die nach einigen Wochen wieder verschwinden.

Aciclovir verhindert die Ausbreitung des Virus, sodass die Beschwerden schneller abklingen. Das Herpesvirus verschwindet jedoch nicht, sondern schlummert ein Leben lang im menschlichen Körper und kann nach einiger Zeit wieder aufflammen. Aciclovir kann auch verwendet werden, um einen erneuten Ausbruch zu verhindern.

Anwendung

Nehmen Sie die Tablette mit ausreichend Flüssigkeit ein (mit oder ohne Nahrung). Brechen Sie die Behandlung nicht vorzeitig ab, auch wenn Ihre Beschwerden bereits abgeklungen sind.

Dosierung

Aciclovir ist in verschiedenen Wirkstärken erhältlich. Ihr Arzt oder Ihre Ärztin legt die richtige Dosierung fest. Die übliche Dosierung beträgt:

Behandlung von Herpes-simplex-Infektionen

  • Erwachsene und Kinder über 2 Jahre: 5-mal täglich 200 mg alle 4 Stunden. Nachts muss keine Tablette eingenommen werden.

Die Tabletten werden 5 Tage lang eingenommen. Im Falle einer ersten, schweren Infektion kann eine längerfristige Therapie erforderlich sein. Die Behandlung muss am besten schon unmittelbar nach dem Auftauchen der ersten Bläschen beginnen.

Zur Vorbeugung von Herpes-simplex-Infektionen der Genitalien

  • Erwachsene: 2-mal täglich 400 mg alle 12 Stunden.

Die Behandlungsdauer richtet sich nach der Risikoperiode des Patienten.

Gürtelrose (wiederkehrende Varizella-Zoster-Infektion)

  • Erwachsene: 5-mal täglich 800 mg alle 4 Stunden. Nachts muss keine Tablette eingenommen werden.

Die Tabletten werden 7 Tage lang eingenommen. Die Behandlung muss am besten schon unmittelbar nach dem Auftauchen der ersten Bläschen beginnen. Es liegen noch keine Daten zur Dosierung bei Kindern vor.

Wenn Sie bemerken, dass Aciclovir Sandoz Tabletten nicht die gewünschte Wirkung haben, fragen Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Alkohol/Verkehrstüchtigkeit

Wechselwirkungen mit Alkohol sind nicht bekannt. Ihre Fahrtüchtigkeit wird von diesem Medikament in der Regel nicht beeinflusst. Nehmen Sie nicht am Verkehr teil, wenn Sie Beschwerden wie Müdigkeit oder Schwindel feststellen.

Überdosierung/Dosis vergessen

Haben Sie mehr Tabletten eingenommen als Sie sollten? Wenden Sie sich dann an einen Arzt oder Apotheker.

Haben Sie eine Einnahme vergessen? Dann können Sie diese noch nachholen, außer es ist fast Zeit für die nächste Dosis. Nehmen Sie nie eine doppelte Menge dieses Medikaments ein, um die vergessene Einnahme auszugleichen.

Wann darf das Medikament nicht angewendet werden?

Aciclovir ist nicht für jeden geeignet. Nehmen Sie dieses Arzneimittel nicht ein, wenn Sie überempfindlich gegenüber einem der Bestandteile der Tablette sind (siehe unter „Zusammensetzung“) oder wenn Sie allergisch gegen Valaciclovir sind.

Wann ist besondere Vorsicht mit diesem Medikament geboten?

Sprechen Sie in den folgenden Fällen vor der Anwendung von Aciclovir erst mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin:

  • Sie sind älter und haben eine eingeschränkte Nierenfunktion; Ihr Arzt wird die Dosierung möglicherweise anpassen.
  • Sie haben eine schwere Beeinträchtigung der Nierenfunktion; Ihr Arzt wird Ihnen eine angepasste (niedrigere) Dosis verordnen.
  • Sie verwenden eine hohe Dosis.
  • Sie nehmen andere Arzneimittel ein, die Nierenschäden verursachen können.

Achtung: Es ist wichtig, dass Sie während der Behandlung mit Aciclovir ausreichend trinken.

Schwangerschaft und Stillzeit

Sind Sie schwanger, möchten Sie schwanger werden oder stillen Sie? Verwenden Sie in diesem Fall Aciclovir nur nach ärztlicher Rücksprache.

Verwenden Sie noch andere Medikamente?

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie neben Aciclovir noch andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel anzuwenden, auch wenn es sich um pflanzliche Heilmittel und um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Die Wirkung der folgenden Arzneimittel kann durch Aciclovir beeinflusst werden:

  • Probenecid (u. a. bei Gicht)
  • Cimetidin (Magensäurehemmer)
  • Mycophenolat-Mofetil (bei Transplantationen)
  • Interferon (bei MS)
  • Zidovudin („AZT“, bei AIDS)
  • Theophyllin (bei Asthma oder COPD)

Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie eines dieser Arzneimittel anwenden.

Nebenwirkungen

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Im Fall von Aciclovir kann es u. a. zu den folgenden Nebenwirkungen kommen:

Häufig (können bis zu 1 von 10 Personen betreffen):

  • Kopfschmerzen, Schwindel
  • Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Bauchschmerzen
  • Juckreiz, Hautausschlag (einschließlich Lichtempfindlichkeit)
  • Müdigkeit, Fieber

Gelegentlich (können bis zu 1 von 100 Personen betreffen):

  • Hautausschlag, beschleunigter diffuser Haarausfall

Selten (können bis zu 1 von 1.000 Personen betreffen):

  • schwere, lebensbedrohliche allergische Reaktion auf bestimmte Stoffe (Anaphylaxie)
  • Kurzatmigkeit
  • umkehrbare Erhöhung von Bilirubin und Leberenzymen
  • plötzliche Schwellung von Haut und Schleimhaut (z. B. Rachen oder Zunge), Atembeschwerden und/oder Juckreiz und Hautausschlag, oft als allergische Reaktion (Angioödem)
  • Anstieg des Ureum- und Kreatininspiegels im Blut

Sehr selten (können bis zu 1 von 10.000 Personen betreffen):

  • Anämie, eine Bluterkrankung, die sich in erhöhter Infektanfälligkeit äußert, Störung der Blutgerinnung durch Senkung der Anzahl der Blutplättchen
  • Erregtheit/Unruhe, Verwirrtheit, Zittern, schlechte Bewegungskoordination, Sprechstörungen, Halluzinationen, psychotische Symptome, Konvulsionen, Schläfrigkeit, Gehirnerkrankung, Koma
  • Leberentzündung (Hepatitis), Gelbsucht
  • akutes Nierenversagen, Nierenschmerzen

Wenn die genannten oder andere Nebenwirkungen auftreten, lassen Sie sich bitte ärztlich beraten.

Zusammensetzung

Aciclovir Sandoz ist in Tabletten à 200 mg, 400 mg und 800 mg erhältlich. Der Wirkstoff ist Aciclovir.

Die sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind: Lactose-Monohydrat, mikrokristalline Cellulose (E 460), Natriumstärkeglycolat, Copovidon und Magnesiumstearat (E 470b).

Die Hersteller von Aciclovir Sandoz sind:

Sandoz B.V. Postbus 10332
1301 AH Almere
Niederlande

Salutas Pharma GmbH Otto-von-Guericke-Allee 1
39179 Barleben
Deutschland

Beipackzettel

Lesen Sie vor der Anwendung den Beipackzettel. Den offiziellen Beipackzettel von Aciclovir Sandoz können Sie hier herunterladen.

Zusammenarbeit mit Ärzten

Sie wissen natürlich selbst, was gut für Sie ist und was nicht. Trotzdem ist es nicht immer leicht, die richtige Wahl zu treffen. Wir sind Dokteronline. Ein überzeugter Verfechter von Eigenregie, wenn es um Ihre Gesundheit geht.

Dr. E. Tanase

Arzt für Allgemeinmedizin

Dr. H.K. Benkert

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Dr. P. Mester

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