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Azithromycin

  • Hilft bei bakteriellen Infektionen
  • Antibiotikum
  • Behandlung nicht vorzeitig abbrechen
  • Nicht während der Schwangerschaft und Stillzeit verwenden
  • Erhältlich als Filmtabletten und Pulver zur Herstellung einer Suspension (Getränk).

Empfohlene Dosis bei Gonorrhoe: 4 Tabletten à 500 mg. Nehmen Sie diese Dosis auf einmal ein.
Empfohlene Dosis bei einer Chlamydien-Infektion: 2 Tabletten à 500 mg. Nehmen Sie diese Dosis auf einmal ein.

Über Azithromycin

Azithromycin gehört zu den Makrolid-Antibiotika. Antibiotika werden zur Behandlung von Infektionen verwendet, die durch Mikroorganismen wie Bakterien hervorgerufen werden.

Azithromycin wird zur Behandlung bestimmter Infektionen eingesetzt, die durch Azithromycin-empfindliche Bakterien verursacht werden, wie z. B:

  • Infektionen des Brustraums, des Rachens oder der Nase (wie Bronchitis, Lungenentzündung, Mandelentzündung, Halsentzündung oder Nebenhöhlenentzündung);
  • Ohrentzündungen;
  • leichte bis mittelschwere Haut- und Weichteilgewebe-Infektionen, mit Ausnahme von infizierten Brandwunden;
  • Infektionen der Harnröhre oder des Gebärmutterhalses, die durch Chlamydia trachomatis (Bakterie) verursacht werden.

Dieser Text basiert auf der Packungsbeilage von Azithromycin Actavis Filmtabletten. Dieses Arzneimittel ist auch als Pulver zur Herstellung einer Suspension (Getränk) erhältlich.

Anwendung/Wirkung

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Sind Sie sich nicht sicher, wie Sie es richtig verwenden? Wenden Sie sich dann bitte an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dosierung Azithromycin-Tabletten

  • Erwachsene und Kinder mit einem Körpergewicht ab 45 kg

500 mg einmal täglich über eine Dauer von drei Tagen; die Gesamtdosis beträgt 1500 mg. Möglicherweise entscheidet Ihr Arzt oder Ihre Ärztin, die Gesamtdosis (1500 mg) für einen Zeitraum von 5 Tagen zu verschreiben. Hierbei nehmen Sie 500 mg am ersten Tag und jeweils 250 mg an den Tagen 2 bis 5 ein.

Bei Infektionen der Harnröhre oder des Gebärmutterhalses, die durch Chlamydia trachomatis (Bakterie) verursacht werden: eine Einzeldosis von 1000 mg, einmal einzunehmen.

  • Kinder und Jugendliche mit einem Körpergewicht unter 45 kg

Die Tabletten werden nicht empfohlen. Junge Menschen mit einem Körpergewicht unter 45 kg sollten Azithromycin in einer anderen Darreichungsform und Dosierung anwenden.

  • Patienten mit Nieren- oder Lebererkrankungen

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie eine Nieren- oder Lebererkrankung haben, da Ihr Arzt die Dosis möglicherweise abändern muss.

  • Dosierung für ältere Patienten

Für ältere Menschen gilt die gleiche Dosierung wie für Erwachsene.

Dosierung Azithromycin Teva Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen

  • Kinder und Jugendliche mit einem Körpergewicht von über 45 kg, Erwachsene und ältere Patienten

Die Gesamtdosis von Azithromycin beträgt 37,5 ml (1500 mg) und wird über drei Tage verabreicht (einmal täglich 12,5 ml [500 mg]). Alternativ kann die Dosis über fünf Tage aufgeteilt werden (einmalig 12,5 ml [500 mg] und dann einmal täglich 6,25 ml [250 mg]).

Die Dosis für eine durch Chlamydia trachomatis hervorgerufene Infektion der Harnröhre oder des Gebärmutterhalses beträgt einmalig 25 ml (1000 mg).

Die Behandlung der Nebenhöhlenentzündung ist bei Erwachsenen und Jugendlichen über 16 Jahren vorgesehen.

  • Kinder und Jugendliche mit einem Körpergewicht von unter 45 kg

Bei Kindern mit einem Gewicht von 10 bis 15 kg sollte Azithromycin-Suspension mit der mitgelieferten Spritze so genau wie möglich abgemessen werden. Bei Kindern mit einem Körpergewicht von über 15 kg sollte Azithromycin-Suspension mithilfe des Dosierlöffels verabreicht werden (Dosierungsschema siehe Beipackzettel).

Auf dem Beipackzettel von Azithromycin-Tabletten und Azithromycin-Pulver zur Herstellung einer Suspension finden Sie weitere Informationen zu den Dosierungsrichtlinien. Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie Fragen haben.

Anwendung

  • Filmtabletten: Die Tabletten sollten mit einem halben Glas Wasser eingenommen werden, zu den Mahlzeiten oder unabhängig von den Mahlzeiten.
  • Suspension: Lassen Sie die Suspension in der Apotheke zubereiten oder befolgen Sie die Anweisungen auf dem Beipackzettel. Azithromycin-Suspension sollte einmal täglich verabreicht werden und kann entweder zu den Mahlzeiten oder unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden. Schütteln Sie die Flasche kräftig, bevor Sie die Suspension anwenden. Tropfen Sie die Suspension mit der Spritze in den Mund. Befolgen Sie dazu die Anweisungen auf dem Beipackzettel.

Verkehrstüchtigkeit

Wenn Sie Auto fahren oder schwere Maschinen bedienen, beachten Sie bitte, dass Azithromycin Schwindelgefühle verursachen kann.

Über- oder Unterdosierung/ Absetzen von Azithromycin

Wenn Sie zu viel Azithromycin Actavis eingenommen haben, wenden Sie sich umgehend an Ihren Arzt oder Apotheker oder suchen Sie das nächstgelegene Krankenhaus auf.

Wenn Sie vergessen haben, Azithromycin Actavis Filmtabletten einzunehmen, holen Sie die Einnahme so bald wie möglich nach. Wenn es schon fast Zeit ist für die nächste Dosis, lassen Sie die vergessene Dosis aus und nehmen Sie die nächste Dosis zur üblichen Zeit ein. Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie nicht sicher sind. Wenn Sie eine Dosis ausgelassen haben, müssen Sie dennoch alle Tabletten einnehmen (das bedeutet, dass Sie einen Tag später mit der Behandlung fertig werden). Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Beenden Sie niemals selbst die Behandlung mit Azithromycin, sondern halten Sie zuvor Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin. Wird die verordnete Behandlung nicht bis zum Ende durchgeführt, kehrt die Infektion möglicherweise zurück.

Wann darf das Medikament nicht angewendet werden

Azithromycin ist nicht für jeden geeignet. Dieses Antibiotikum darf nicht angewendet werden:

  • wenn Sie allergisch gegen Azithromycin-Dihydrat, Erythromycin oder irgendein Makrolid- oder Ketolid-Antibiotikum sind;
  • wenn Sie allergisch gegen einen der Hilfsstoffe in diesem Arzneimittel sind (siehe unter dem Abschnitt „Zusammensetzung“).

Wann ist besondere Vorsicht mit diesem Medikament geboten?

Sprechen Sie in den folgenden Fällen vor der Anwendung von Azithromycin Filmtabletten mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin:

  • wenn Sie eine schwere Leber- oder Nierenerkrankung haben;
  • wenn Sie eine schwerwiegende Herzerkrankung oder Probleme mit Ihrem Herzschlag haben, wie ein Long-QT-Syndrom (im EKG zu erkennen);
  • wenn Ihr Kalium- oder Magnesium-Blutspiegel zu niedrig ist;
  • wenn Sie Symptome einer anderen Infektion entwickeln;
  • wenn Sie ein Mutterkornalkaloid wie Ergotamin (zur Behandlung von Migräne) einnehmen, da diese Arzneimittel nicht zusammen mit Azithromycin eingenommen werden sollten;
  • wenn Sie an einer bestimmten Art von Muskelschwäche leiden, die Myasthenia gravis genannt wird;
  • wenn Sie nervliche (neurologische) oder seelische (psychiatrische) Probleme haben.

Schwangerschaft und Stillzeit

Es stehen keine ausreichenden Daten zur Anwendung von Azithromycin während der Schwangerschaft zur Verfügung. Sie sollten Azithromycin daher während der Schwangerschaft nicht anwenden, sofern Ihr Arzt Ihnen nicht ausdrücklich dazu rät.

Azithromycin geht teilweise in die Muttermilch über, daher sollte es während der Stillzeit nicht angewendet werden.

Verwenden Sie noch andere Medikamente?

Bei anderen Medikamenten können Wechselwirkungen mit Azithromycin auftreten. Fragen Sie daher Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie eines der folgenden Medikamente anwenden:

  • Antazida (Magensäurehemmer): Azithromycin Actavis sollte mindestens 1 Stunde vor oder 2 Stunden nach dem Antazidum eingenommen werden.
  • Ergotamin (zur Behandlung von Migräne)
  • Warfarin oder ähnliche Arzneimittel (Blutverdünner)
  • Cisaprid (zur Behandlung von Magenbeschwerden)
  • Terfenadin (zur Behandlung von Heuschnupfen)
  • Zidovudin oder Nelfinavir (zur Behandlung von HIV-Infektionen)
  • Rifabutin (zur Behandlung von Tuberkulose [TBC])
  • Chinidin (zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen)
  • Ciclosporin (zur Verhinderung einer Abstoßungsreaktion des Körpers nach Organtransplantationen)
  • Triazolam, Midazolam (Beruhigungsmittel)
  • Alfentanil (ein Schmerzmittel, das z. B. bei Operationen eingesetzt wird)
  • Theophyllin (wird bei Atemwegserkrankungen wie Asthma und chronisch obstruktiver Lungenerkrankung [COPD] angewendet)
  • Digoxin (zur Behandlung von Herzerkrankungen)
  • Astemizol (zur Behandlung von Heuschnupfen)
  • Pimozid (zur Behandlung von seelischen Erkrankungen)

Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin weiß, ob Sie Ihre Medikamente mit Azithromycin kombinieren dürfen. Auf dem Beipackzettel finden Sie hierzu weitere Informationen.

Nebenwirkungen

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Zu Nebenwirkungen von Azithromycin zählen u. a.:

Sehr häufig: (betreffen mehr als 1 Behandelten von 10):

  • Durchfall, Bauchschmerzen, Übelkeit, Blähungen

Häufig: (betreffen 1 bis 10 Behandelte von 100)

  • Appetitmangel
  • Schwindel
  • Kopfschmerzen
  • Kribbel- oder Taubheitsgefühl
  • verändertes Geschmacks- und Geruchsempfinden
  • Sehstörungen
  • Taubheit
  • Erbrechen, Magenschmerzen oder -krämpfe, Appetitlosigkeit, Verdauungsprobleme
  • Hautausschlag oder Juckreiz
  • Gelenkschmerzen
  • Müdigkeit
  • Veränderungen der Anzahl einiger weißer Blutkörperchen und des Bikarbonats im Blut

Gelegentlich: (betreffen 1 bis 10 Behandelte von 1.000)

  • Soor (Candidiasis), eine Pilzerkrankung
  • Entzündung der Scheide (Vaginitis)
  • verringerte Zahl der weißen Blutkörperchen
  • Angioödem (plötzliche Wassereinlagerungen in der Haut und den Schleimhäuten, z. B. Rachen oder Zunge)
  • Atembeschwerden und/oder Juckreiz und Hautausschlag, oft als allergische Reaktion
  • Überempfindlichkeit
  • Nervosität
  • verringertes Tastempfinden (Hypoästhesie)
  • Schläfrigkeit
  • Schlaflosigkeit
  • Gehörverlust oder Ohrgeräusche
  • Herzklopfen
  • Gastritis
  • Verstopfung (Obstipation)
  • Leberprobleme wie z. B. Hepatitis
  • allergische Hautreaktionen, wie z. B. Empfindlichkeit gegenüber Sonnenlicht mit rotem und geschwollenem Gesicht sowie Abschälen der Haut
  • Nesselsucht
  • Schmerzen im Brustkorb
  • Schwellungen (Ödeme)
  • allgemeines Unwohlsein
  • Schwächegefühl
  • veränderte Blutwerte der Leberenzyme und anderer Laborwerte

Eine Übersicht über seltener auftretende Nebenwirkungen finden Sie auf dem Beipackzettel.

Zusammensetzung

Der Wirkstoff in Azithromycin Filmtabletten ist Azithromycin-Dihydrat.

  • Azithromycin Actavis 250 mg Filmtabletten enthalten 250 mg Azithromycin (als Dihydrat).
  • Azithromycin Actavis 500 mg Filmtabletten enthalten 500 mg Azithromycin (als Dihydrat).

Die sonstigen Bestandteile sind: Kern: Croscarmellose-Natrium (E468), Magnesiumstearat

(E572), mikrokristalline Cellulose (E460), Siliciumdioxid (E551), Poloxamer, Povidon (E1201),

Talkum und wasserfreie Lactose. Filmüberzug: Hypromellose (E464), Hydroxypropylcellulose, Macrogol und Titandioxid (E171).

Der Hersteller von Azithromycin Actavis Filmtabletten ist:

Actavis hf.

Reykjavikurvegur 76-78

220 Hafnarfjördur

Island

Die Zusammensetzung und der Hersteller von Azithromycin-Pulver sind auf dem Beipackzettel des Produkts angegeben.

Beipackzettel

Lesen Sie vor der Anwendung den Beipackzettel.

Den offiziellen Beipackzettel von Azithromycin Actavis Filmtabletten können Sie hier herunterladen.

Den offiziellen Beipackzettel von Azithromycin Teva Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen können Sie hier herunterladen.

Arzneimittelinformationen

Häufig gestellte Fragen

Wie lautet die übliche Dosierungsempfehlung für Azithromycin?

Diese hängt vom Körpergewicht ab. Für Erwachsene und Kinder mit einem Körpergewicht ab 45 kg ist die empfohlene Dosis 500 mg einmal täglich mit einer Anwendungsdauer von drei Tagen. Insgesamt werden also 1500 mg eingenommen.

Welche Nebenwirkungen können bei Azithromycin auftreten?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Zu den möglichen Nebenwirkungen gehören Durchfall, Bauchschmerzen, Übelkeit und/oder Blähungen.

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Dr. E. Tanase

Arzt für Allgemeinmedizin

Dr. H.K. Benkert

Arzt für Allgemeinmedizin

Dr. P. Mester

Arzt für Allgemeinmedizin
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