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Clotrimazol

  • Hilft bei Pilzinfektionen
  • Hemmt das Wachstum und die Vermehrung von Pilzzellen
  • Hilft bei Entzündung der Scheide
  • Hilft bei Ausfluss, der durch Pilze verursacht wird
  • Nur zur äußeren Anwendung gedacht
  • Hilft bei Brennen und Juckreiz in der Scheide

1. Was ist Clotrimazol AL 1% Creme?

Clotrimazol hemmt das Wachstum und die Vermehrung von Pilzzellen wie z.B. Sprosspilzen (Hefen) sowie eine Reihe weiterer Pilze und einiger Bakterien.

Clotrimazol wird angewendet bei Pilzinfektionen der Haut, bei Entzündung der Scheide und bei Ausfluss durch Pilze (meist Candida), sowie Superinfektionen mit Clotrimazol-empfindlichen Bakterien.

Pilzinfektionen der Haut können sich äußern als Mykosen der Füße, Mykosen der Haut und der Hautfalten, Pityriasis versicolor, Erythrasma, oberflächliche Candidosen.

Candida-Arten sind Hefepilze, die auf der Haut und bei sehr vielen Frauen auch in der Scheide nachweisbar sind. Erst bei übermäßiger Vermehrung entsteht eine Pilz-Erkrankung (Mykose), die sich meist durch Rötungen, Brennen, Juckreiz, Ausfluss und schmerzhafte Entzündungen bemerkbar macht. Eine sichere Erkennung ist nur durch den Arzt möglich.

Clotrimazol ist verschreibungspflichtig und darf nur auf ärztliche Anweisung angewendet werden.

2. Anwendung/Wirkung

So wenden Sie Clotrimazol AL 1% Creme an:

  • Die Creme/Salbe wird mit den Fingern dünn auf die erkrankten Hautpartien aufgetragen und dann in die Haut eingerieben.
  • Die Behandlungsdauer ist unterschiedlich; sie hängt unter anderem ab vom Ausmaß und der Lokalisierung der Erkrankung. Um eine komplette Ausheilung zu erreichen, sollte die Behandlung mit der Creme nicht nach dem Abklingen der akuten entzündlichen Symptome oder subjektiven Beschwerden abgebrochen werden, sondern bis zu einer Behandlungsdauer von mindestens 4 Wochen fortgeführt werden.
  • An 6 aufeinanderfolgenden Tagen 1 Applikatorfüllung (ca. 50 mg Clotrimazol) anwenden.
  • Bei Infektionen der Schamlippen (Candida vulvitis) und angrenzender Bereiche die Creme 1 bis 3-mal täglich auf die entsprechenden Hautbezirke (äußere Geschlechtsteile bis zum After) anwenden.

3. Wann nicht verwenden?

Clotrimazol AL 1% Creme sollte nicht angewendet werden:

  • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen den Wirkstoff Clotrimazol oder einen der sonstigen Bestandteile von Clotrimazol AL 1% Creme sind.

Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Clotrimazol AL 1% Creme ist erforderlich

Auf den erkrankten Hautstellen sollten Sie Deodorants oder andere Kosmetika nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt anwenden, da eine Minderung der Wirksamkeit von Clotrimazol nicht ausgeschlossen werden kann.

Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Clotrimazol AL 1% Creme ist erforderlich:

  • bei erstmaligem Auftreten der Erkrankung;
  • wenn bei Ihnen während der vergangenen 12 Monate mehr als 4 derartige Pilzinfektionen aufgetreten sind.

Hinweis:

Bei gleichzeitiger Infektion der Schamlippen und angrenzender Bereiche bzw. bei ärztlich diagnostizierten Entzündungen von Eichel und Vorhaut des Partners durch Pilze sollte bei den Partnern eine zusätzliche lokale Behandlung mit den dafür vorgesehenen Darreichungsformen von Clotrimazol erfolgen.

Bei gleichzeitiger Anwendung von handelsüblichen Cremes und Kondomen aus Latex kann es zu einer Verminderung der Reißfestigkeit und damit zur Beeinträchtigung der Sicherheit von Kondomen kommen.

Cetylstearylalkohol (ein Inhaltsstoff handelsüblicher Vaginalcremes) kann örtlich begrenzt Hautreizungen (z.B. Kontaktdermatitis) hervorrufen. Bei Überempfindlichkeit gegen Cetylstearylalkohol empfiehlt es sich, anstelle der Vaginalcreme eine cetylstearylalkoholfreie Darreichungsform (z.B. Vaginaltabletten) zu verwenden.

Vaginalcreme der Wirkstärke 0,1 g Clotrimazol/1 g soll nicht bei Patientinnen unter 18 Jahren angewendet werden, da für diese Altersgruppe keine entsprechenden Untersuchungen vorliegen.

Clotrimazol sollte aus Vorsicht nicht in der Frühschwangerschaft (1 bis 3. Monat) angewendet werden, da der begründete Verdacht besteht, dass die vaginale Anwendung von Clotrimazol im ersten Drittel der Schwangerschaft eine Steigerung der Rate an Fehlgeburten hervorrufen kann.

Ab dem 4. Monat der Schwangerschaft ist eine Anwendung nach ärztlicher Anweisung möglich.

Während der Schwangerschaft sollte die Behandlung entweder mit der Vaginalcreme durch den Arzt erfolgen oder mit Vaginaltabletten ohne Applikator durchgeführt werden.

Welche Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln sind zu beachten?

Clotrimazol vermindert die Wirksamkeit von Amphotericin und anderen Polyenantibiotika (Nystatin, Natamycin).

Desodorantien oder Mittel zur Intimhygiene sollten Sie nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt anwenden, da eine Minderung der Wirksamkeit ausgeschlossen werden kann.

4. Nebenwirkungen

Bei der Verwendung von Clotrimazol AL 1% Crème können folgende Nebenwirkungen auftreten:

Hautreaktionen an den behandelten Hautstellen (z.B. Brennen, Stechen, Rötung). Es kann zu einer Austrocknung der behandelten Hautstellen kommen.
In Einzelfällen kann es zu generalisierten Überempfindlichkeitsreaktionen unterschiedlichen Schweregrades kommen. Diese können betreffen: die Haut (z.B. Juckreiz, Rötung), die Atmung (z.B. Atemnot), den Kreislauf (z.B. behandlungsbedürftiger Blutdruckabfall bis hin zu Bewusstseinsstörungen) und den MagenDarm-Trakt (z.B. Übelkeit, Durchfall).

5. Zusammensetzung

lotrimazol AL 1% Creme enthält den Wirkstoff Clotrimazol, ein Wirkstoff aus der Gruppe der Breitspektrum-Antimykotika (Mittel zur Behandlung von Pilzinfektionen).

6. Packungsbeilage

Lesen Sie vor der Anwendung die gesamte Packungsbeilage. Diese können Sie hier herunterladen.

Packungsbeilage(n)

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