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Codein (Codeinphosphat)

  • Opioid
  • Hilft bei leichten bis mäßig starken Schmerzen
  • Auch bei Reizhusten
  • Trinken Sie keinen Alkohol

Über Codein

Codein gehört zur Gruppe der Opioid-Analgetika (morphinähnliche Schmerzmittel). Dieses Medikament kann allein oder in Kombination mit anderen Schmerzmitteln wie Paracetamol eingesetzt werden. Außerdem gehört Codein zu der Gruppe der Arzneimittel, die den Hustenreiz dämpfen.

Codein wird bei leichten bis mäßig starken Schmerzen und bei anhaltendem Reizhusten bei Erwachsenen und Kindern ab 12 Jahren eingesetzt.

Anwendung

Befolgen Sie immer die Anweisungen Ihres Arztes oder Ihrer Ärztin. Die Tabletten werden unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit eingenommen.

Dosierung

Die Dosierung hängt von Ihren Beschwerden ab und wird von Ihrem Arzt festgelegt. Die empfohlene Dosis beträgt:

Bei Husten

  • Erwachsene: 10 bis 20 mg als Einzelgaben, alle 4 bis 6 Stunden, maximal 120 mg pro Tag (= 24 Stunden).
  • Jugendliche ab 12 Jahren: 5 bis 10 mg alle 6 Stunden, einzunehmen nach Bedarf. Die Tageshöchstdosis beträgt 60 mg.

Bei leichten bis mäßig starken Schmerzen

  • Erwachsene:30 bis 60 mg als Einzelgaben, maximal 240 mg pro Tag (= 24 Stunden). Die Dosis kann bis zu 4-mal täglich eingenommen werden, wobei ein zeitlicher Abstand von mindestens 6 Stunden einzuhalten ist.
  • Jugendliche ab 12 Jahren: 0,5 bis 1 mg pro kg Körpergewicht, einzunehmen nach Bedarf. Die Tageshöchstdosis beträgt 240 mg.

Die maximale Dosierung darf nicht überschritten werden. Bei Dosen von über 60 mg je Einzelgabe nimmt die Wirkung nicht weiter zu, wohl aber das Risiko von Nebenwirkungen.

Dieses Arzneimittel darf nicht länger als 3 Tage angewendet werden. Wenn Sie sich nach 3 Tagen nicht besser fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Für Kinder unter 12 Jahren ist Codein nicht geeignet, da es zu schwerwiegenden Atemstörungen führen kann.

Alkohol/Verkehrstüchtigkeit

Codein kann Nebenwirkungen haben, die Ihre Reaktionsfähigkeit beeinträchtigen, wie Schwindel oder Schläfrigkeit. Nehmen Sie nicht am Verkehr teil und bedienen Sie keine Maschinen, bis es Ihnen besser geht. Behalten Sie Kinder, die Codein einnehmen, gut im Auge, wenn sie draußen spielen.

Alkohol kann die Nebenwirkungen von Codein auslösen oder verstärken. Trinken Sie keinen Alkohol, während Sie dieses Medikament einnehmen.

Überdosierung/Dosis vergessen/Codein absetzen

Haben Sie mehr Tabletten eingenommen als ärztlich verschrieben? Lassen Sie sich dann von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.

Haben Sie eine Dosis vergessen? Holen Sie diese dann noch nach, außer es ist fast Zeit für die nächste Dosis. In diesem Fall sollten Sie die vergessene Dosis nicht mehr einnehmen, sondern mit dem normalen Einnahmeschema fortfahren. Nehmen Sie nie die doppelte Tablettenmenge ein, um die vergessene Dosis zu kompensieren.

Möchten Sie Codein absetzen und nehmen Sie dieses Medikament schon länger ein? Lassen Sie sich dann ärztlich beraten. Es könnten Entzugserscheinungen auftreten.

Wann darf das Medikament nicht angewendet werden?

Codein ist nicht für jeden geeignet. Wenden Sie dieses Medikament nicht an:

  • wenn Sie gegen einen der Bestandteile allergisch sind (siehe unter dem Abschnitt „Zusammensetzung“);
  • bei Kindern bzw. Jugendlichen bis zum 18. Lebensjahr nach operativer Entfernung der Mandeln (Tonsillen) oder Nasenmandeln (Adenoide) aufgrund eines obstruktiven Schlafapnoe-Syndroms (Schlafstörung, bei der im Schlaf Phasen der Atemlosigkeit oder der stark beeinträchtigten Atmung auftreten);
  • bei Kindern mit Atemstörungen, da sich die Symptome der Morphintoxizität bei diesen Kindern möglicherweise verschlimmern;
  • wenn Sie wissen, dass Sie Codein sehr rasch zu Morphin verstoffwechseln;
  • wenn Sie stillen;
  • wenn Sie unter Kurzatmigkeit leiden, die durch Atemwegserkrankungen wie Asthma oder Lungenemphysem verursacht wird;
  • bei eingeschränkter Leberfunktion;
  • wenn Sie an einer Hirnverletzung oder erhöhtem Hirndruck leiden;
  • wenn Sie an einer Erkrankung leiden, die mit Krampfanfällen einhergeht;
  • wenn Sie bestimmte Arzneimittel gegen schwere Depressionen oder die Parkinson-Krankheit (MAO-Hemmer wie z. B. Moclobemid oder Selegilin) einnehmen oder diese in den letzten zwei Wochen eingenommen haben.

Wann ist besondere Vorsicht mit diesem Medikament geboten?

In einigen Fällen ist bei der Verwendung von Codein besondere Vorsicht geboten, beispielsweise:

  • bei älteren Menschen;
  • wenn Ihre Herzfrequenz beschleunigt ist oder war;
  • bei eingeschränkter Funktion der Nieren oder Nebennieren;
  • bei Fieber;
  • bei Patienten mit Colitis ulcerosa oder einer verengten Harnröhre;
  • nach Operationen im Bauchraum oder an den Nieren;
  • bei Patienten mit Gallenblasenproblemen oder Gallensteinen;
  • bei Schilddrüsenunterfunktion;
  • bei Männern mit vergrößerter Prostata, mit oder ohne verengter Harnröhre;
  • bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Auf dem Beipackzettel steht eine Übersicht aller Situationen, in denen besondere Vorsicht mit diesem Medikament geboten ist.

Schwangerschaft und Stillzeit

Verwenden Sie Codein während der Schwangerschaft ausschließlich nach ärztlicher Rücksprache.

Für Frauen in der Stillzeit ist Codein ungeeignet.

Verwenden Sie noch andere Medikamente?

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel anzuwenden. Dies gilt auch, wenn es sich um pflanzliche Heilmittel oder rezeptfreie Medikamente handelt.

Bei Codein treten Wechselwirkungen mit einigen Medikamenten auf. Dazu gehören u. a.:

  • Substanzen, die die Nebenwirkungen von Codein, wie verminderte Atmung und Schläfrigkeit, verstärken können, z. B.:
    • Alkohol
    • Schlafmittel
    • Beruhigungsmittel
    • Medikamente gegen Psychosen (schwere psychische Erkrankungen)
    • Medikamente, die Angst und Unruhe dämpfen
    • andere stark wirkende Schmerzmittel
    • Mittel zur örtlichen Betäubung und Narkosemittel
    • MAO-Hemmer (gegen Depressionen oder die Parkinson-Krankheit, z. B. Moclobemid oder Selegilin). Codein darf erst zwei Wochen nach dem Ende einer Therapie mit MAO-Hemmern angewendet werden.
  • bestimmte Arzneimittel, die die Wirkung von Codein ganz oder teilweise aufheben können, wie z. B. Naltrexon, Buprenorphin und Pentazocin. Die schmerzstillende Wirkung kann vermindert werden und/oder es können Entzugserscheinungen auftreten, wie z. B. Gähnen, Tränenträufeln, Schwitzen, Durchfall, Erbrechen, Zittern und unruhiger Schlaf.

Nebenwirkungen

Medikamente können Nebenwirkungen verursachen, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Zu den möglichen Nebenwirkungen von Codein gehören u. a.:

  • schwerwiegende allergische Reaktionen mit Symptomen wie starkem Blutdruckabfall, Blässe, Unruhe, schwachem und schnellem Puls, klammer Haut, Bewusstseinstrübungen. Wenden Sie sich sofort an einen Arzt, wenn Sie diese Symptome feststellen.
  • Verstopfung
  • Müdigkeit, Benommenheit, Schläfrigkeit
  • Schwindel
  • Verschlechterung der Sehleistung
  • erhöhte Darmtätigkeit oder starke Schwellung des Dickdarms (toxische Dilatation des Dickdarms) bei Patienten mit Colitis ulcerosa (eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung);
  • insbesondere bei Kleinkindern: Krämpfe, verminderte Atmung und Blutdruckabfall.

Auf dem Beipackzettel finden Sie weitere Informationen über alle möglichen Nebenwirkungen von Codein.Gibt es Nebenwirkungen, die Sie erheblich beeinträchtigen? Oder treten bei Ihnen Nebenwirkungen auf, die nicht auf dem Beipackzettel angegeben sind? Fragen Sie dann Ihren Arzt oder Apotheker.

Zusammensetzung

Der Wirkstoff in Codeinphosphat PCH ist Codeinphosphat-Hemihydrat.

Die sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind: mikrokristalline Cellulose (E 460), Kartoffelstärke, Lactose, Siliciumdioxid (E 551), Talkum (E 553b), Magnesiumstearat (E 470b).

Die Hersteller von Codeinphosphat PCH sind:

Pharmachemie B.V.
Swensweg 5
2031 GA Haarlem
Niederlande

TEVA Pharmaceutical Works
Pallagi Ut 13
4042 Debrecen
Ungarn

Beipackzettel

Lesen Sie vor der Anwendung den Beipackzettel. Den offiziellen Beipackzettel von Codeinphosphat PCH können Sie hier herunterladen.

Packungsbeilage(n)

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Dr. E. Tanase

Arzt für Allgemeinmedizin

Dr. H.K. Benkert

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Dr. P. Mester

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