Zuverlässiger Service seit fast 20 Jahren
Schnelle und korrekte Lieferung nach Hause
Professionell und kompetent

Famotidin 

Famotidin

  • Verringert die Magensäureabsonderung.
  • Zur Anwendung bei Magen-Darm-Erkrankungen wie Reflux und Magengeschwüren
  • Kann während der Schwangerschaft/Stillzeit verwendet werden
  • Für Kinder ungeeignet

Über Famotidin

Famotidin Aurobindo 20 mg verringert die Magensäureabsonderung. Das Medikament wird zur Behandlung bestimmter Erkrankungen eingesetzt, die auf eine erhöhte Säureproduktion im Magen zurückzuführen sind. Es handelt sich um ein Arzneimittel gegen Magen-Darm-Erkrankungen aus der Arzneimittelgruppe der sogenannten Histamin-H2-Rezeptorenblocker.

Famotidin Aurobindo 20 mg Tabletten werden angewendet zur Behandlung von:

  • Symptomen der Refluxkrankheit (leichte Refluxösophagitis), wie z. B. Sodbrennen;
  • gutartigen Magengeschwüren;
  • Geschwüren des Zwölffingerdarms;
  • wiederkehrenden Geschwüren des Zwölffingerdarms (zur Vorbeugung);
  • Zollinger-Ellison-Syndrom, eine Erkrankung, bei der zu viel Magensäure produziert wird.

Anwendung

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin ein. Sind Sie sich nicht sicher, wie Sie es richtig verwenden? Fragen Sie dann Ihren Arzt oder Apotheker.

Famotidin Aurobindo 20 mg Tabletten werden unzerkaut mit etwas Flüssigkeit geschluckt. Die Tabletten können unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden.

Dosierung

Die empfohlene Dosis hängt von der Schwere Ihrer Erkrankung und der Dosierung der zuvor eingenommenen Arzneimittel ab. Die Dosierung wird von Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin festgelegt.

Die empfohlenen Dosierungen für Erwachsene sind:

Behandlung von Symptomen der Refluxkrankheit (z. B. Sodbrennen):

  • zweimal täglich 20 mg Famotidin.

Gutartige Magengeschwüre und Zwölffingerdarmgeschwüre:

  • 40 mg Famotidin vor dem Schlafengehen.

Die Behandlungsdauer beträgt 4 bis 8 Wochen. Dieser Zeitraum kann jedoch verkürzt werden, wenn Ihr Arzt oder Ihre Ärztin feststellt, dass das Geschwür abgeheilt ist. Wenn die Untersuchung ergibt, dass das Geschwür noch nicht abgeheilt ist, muss die Behandlung für weitere 4 Wochen fortgesetzt werden.

Zur Vorbeugung wiederkehrender Zwölffingerdarmgeschwüre:

  • 20 mg Famotidin am Abend.

In klinischen Studien hat sich die empfohlene Erhaltungsdosis von 20 mg über einen Zeitraum von 12 Monaten als wirksam erwiesen.

Zollinger-Ellison-Syndrom:

Bei einem bisher unbehandelten Zollinger-Ellison-Syndrom wird die Behandlung mit 20 mg Famotidin alle 6 Stunden begonnen. Je nach Wirkung kann Ihr Arzt oder Ihre Ärztin die Dosis erhöhen, bis der gewünschte Säuregrad erreicht ist. Wenn eine Behandlung mit einer Tagesdosis von bis zu 800 mg nicht anschlägt, kann Ihr Arzt eine andere Behandlung erwägen.

Wenn Sie zuvor mit ähnlichen Arzneimitteln behandelt wurden (z. B. mit anderen Histamin-H2-Rezeptorenblockern), ist es möglich, die Behandlung mit Famotidin Aurobindo mit einer höheren als der üblicherweise empfohlenen Dosis zu beginnen. Fragen Sie Ihren Arzt nach der richtigen Dosierung.

Die Behandlung muss so lange wie nötig fortgeführt werden. Bei Patienten mit Nierenfunktionsstörungen kann der Arzt die Dosis anpassen. Für Kinder ist dieses Arzneimittel ungeeignet.

Alkohol/Verkehrstüchtigkeit

Famotidin kann Nebenwirkungen wie Schwindel, Kopfschmerzen und Schläfrigkeit verursachen. Lenken Sie kein Fahrzeug, wenn Sie diese Nebenwirkungen bemerken. Wechselwirkungen mit Alkohol sind nicht bekannt.

Über- oder Unterdosierung/Absetzen von Famotidin

Lassen Sie sich ärztlich beraten, wenn Sie mehr Famotidin eingenommen haben als verordnet.

Haben Sie eine Einnahme vergessen? Holen Sie diese dann nach, sobald Sie sich daran erinnern, und setzen Sie die Einnahme am nächsten Tag wie gehabt fort. Nehmen Sie nie eine doppelte Dosis Medikamente ein, um eine vergessene Einnahme auszugleichen.

Wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn Sie Famotidin absetzen möchten.

Wann darf das Medikament nicht angewendet werden

Famotidin ist nicht für jeden geeignet. Verwenden Sie dieses Arzneimittel z. B. nicht, wenn Sie gegenüber einem der Bestandteile überempfindlich sind (siehe unter „Zusammensetzung“).

Wann ist besondere Vorsicht mit diesem Medikament geboten?

Sprechen Sie in den folgenden Fällen vor der Anwendung dieses Arzneimittels erst mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin:

  • bei Beschwerden, die auf eine bösartige Erkrankung hinweisen können, wie z. B.

ungewollter Gewichtsverlust, wiederholtes Erbrechen, Schluckbeschwerden, Erbrechen von Blut, Anzeichen von Blutarmut (Blässe und Schwäche), Blut im Stuhl. Ein Arzt kann dies näher untersuchen.

  • Zwölffingerdarmgeschwüre oder gutartige Magengeschwüre können durch eine Infektion mit dem Helicobacter pylori verursacht werden. Hier empfiehlt sich eine vorherige ärztliche Untersuchung.

  • bei geringfügigen Magen-Darm-Beschwerden. In diesem Fall ist die Einnahme dieses Arzneimittels nicht angebracht. Ggf. rät Ihnen Ihr Arzt zu einem anderen Medikament.

Schwangerschaft und Stillzeit

Sind Sie (möglicherweise) schwanger, möchten Sie schwanger werden oder stillen Sie? Lassen Sie sich dann vor der Einnahme von Famotidin von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten. Im Prinzip kann Famotidin während der Schwangerschaft und Stillzeit angewendet werden.

Verwenden Sie noch andere Medikamente?

Wenden Sie neben Famotidin Aurobindo 20 mg noch andere Arzneimittel an, haben Sie kürzlich andere Arzneimittel angewendet oder beabsichtigen Sie, in naher Zukunft andere Arzneimittel anzuwenden? Informieren Sie dann Ihren Arzt oder Apotheker. Lassen Sie sich ärztlich beraten, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel anwenden.

Wenden Sie dieses Arzneimittel nicht an,

  • wenn Sie gleichzeitig Probenecid (ein Mittel gegen Gicht) einnehmen, da Probenecid die Ausscheidung von Famotidin verzögern kann;
  • wenn Sie gleichzeitig Atazanavir, Ritonavir und Tenofovir anwenden (Arzneimittel zur Behandlung einer HIV-Infektion).

Die Wirkung von Famotidin kann herabgesetzt werden durch:

  • Medikamente, die die Magensäure neutralisieren (Antazida). Da die Wirkung von Famotidin herabgesetzt wird, sollten Sie Famotidin mindestens 1 bis 2 Stunden vor dem Antazidum einnehmen.
  • Sucralfat (Arzneimittel zur Behandlung von Geschwüren). Sucralfat sollte grundsätzlich im Abstand von 2 Stunden zur Gabe von Famotidin eingenommen werden.

Famotidin kann die Wirkung der folgenden Medikamente herabsetzen:

  • Ketoconazol oder Itraconazol (Arzneimittel zur Behandlung von Pilzinfektionen). Ketoconazol sollte 2 Stunden vor der Gabe von Famotidin eingenommen werden.
  • Atazanavir mit Ritonavir (Arzneimittel gegen HIV-Infektionen). Fragen Sie Ihren Arzt um Rat.
  • Calciumcarbonat, wenn es als Arzneimittel zur Behandlung von hohen Phosphatwerten im Blut von Dialysepatienten verwendet wird.

Zusätzliche Warnhinweise zur Anwendung von Famotidin finden Sie auf dem Beipackzettel.

Nebenwirkungen

Medikamente können Nebenwirkungen verursachen, die aber nicht bei jedermann auftreten müssen. Zu den möglichen Nebenwirkungen von Famotidin gehören u. a.:

Häufig (kann weniger als 1 von 10 Behandelten betreffen):

  • Kopfschmerzen
  • Schwindel
  • Verstopfung
  • Durchfall

Gelegentlich (kann weniger als 1 von 100 Behandelten betreffen):

  • Mundtrockenheit
  • Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Blähungen oder andere Magen-Darm-Beschwerden
  • Hautausschlag, Juckreiz
  • Abgeschlagenheit

Selten (kann weniger als 1 von 1000 Behandelten betreffen):

  • schwere allergische Reaktion, die zu Atemnot oder Schwindel, Anschwellen des Gesichts oder des Rachens, Atemnot oder pfeifender Atmung führt
  • Gelbfärbung der Haut oder des Weißen der Augen (Gelbsucht), verursacht durch eine Verstopfung des Gallengangs
  • Nesselsucht
  • Gelenkschmerzen
  • Erhöhung von Laborwerten (Transaminasen, Gamma-GT, alkalische Phosphatase, Bilirubin)

Eine vollständige Übersicht über die möglichen Nebenwirkungen finden Sie auf dem Beipackzettel. Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Ihre Ärztin. Suchen Sie unverzüglich ärztliche Hilfe, wenn schwerwiegende Nebenwirkung wie z. B. eine starke allergische Reaktion auftreten.

Zusammensetzung

Der Wirkstoff in diesem Mittel ist Famotidin. Eine Filmtablette enthält 20 mg Famotidin.
Die sonstigen Bestandteile sind:

Tablettenkern: mikrokristalline Cellulose, Maisstärke, vorverkleisterte Stärke (Mais), Povidon, Talkum, Magnesiumstearat.

Tablettenfilm: Hypromellose, Talkum, Titandioxid (E171), Propylenglycol.

Die Hersteller von Famotidin Aurobindo 20 mg sind:

Centrafarm Services B.V. Nieuwe Donk 9
4879 AC Etten-Leur
Niederlande


STADA Arzneimittel AG Stadastrasse 2-18
61118 Bad Vilbel
Deutschland


STADA Arzneimittel GmbH Muthgasse 36
1190 Wien

Österreich

Cosmo S.p.A. Via C. Colombo, 1
20020 Lainate
Italien

Beipackzettel

Lesen Sie vor der Anwendung den Beipackzettel. Den offiziellen Beipackzettel von Famotidin Aurobindo 20 mg können Sie hier herunterladen.

Zusammenarbeit mit Ärzten

Sie wissen natürlich selbst, was gut für Sie ist und was nicht. Trotzdem ist es nicht immer leicht, die richtige Wahl zu treffen. Wir sind Dokteronline. Ein überzeugter Verfechter von Eigenregie, wenn es um Ihre Gesundheit geht.

Dr. E. Tanase

Arzt für Allgemeinmedizin

Dr. H.K. Benkert

Arzt für Allgemeinmedizin

Dr. P. Mester

Arzt für Allgemeinmedizin
Zurück zum Seitenanfang