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Metformin

  • Diabetes-Medikament
  • Hilft, den Blutzuckerspiegel zu senken
  • Tablette zu der Mahlzeit einnehmen
  • Vorsicht mit Alkohol

Über Metformin

Metformin ist ein Diabetes-Medikament: ein Arzneimittel, das den Blutzuckerspiegel senkt. Wenn Sie an Diabetes leiden, produziert Ihre Bauchspeicheldrüse entweder nicht genug Insulin oder die Körpergewebe sprechen nicht richtig auf das gebildete Insulin an. Hohe Blutzuckerspiegel sind die Folge. Wenn der Blutzuckerspiegel langfristig zu hoch ist, kann er die Blutgefäße, Nerven und Organe schädigen.

Metformin hilft, den Blutzuckerspiegel zu senken. Metformin wird zur Behandlung von Patienten mit Typ-2-Diabetes verschrieben, wenn der Blutzuckerspiegel durch Diät und Bewegung allein nicht ausreichend kontrolliert werden konnte. Das Arzneimittel wird insbesondere bei übergewichtigen Patienten eingesetzt.

Anwendung

Richtlinien für die Einnahme von Metformin:

  • Die Tabletten dürfen nicht zerstoßen oder zerkaut werden. Schlucken Sie jede Tablette mit einem Glas Wasser.
  • Nehmen Sie Metformin mit oder nach einer Mahlzeit ein. So vermeiden Sie Nebenwirkungen, die Ihre Verdauung beeinträchtigen.
  • Nehmen Sie die Tabletten morgens (zum Frühstück) ein, wenn Sie Ihre Tagesdosis auf einmal einnehmen.
  • Müssen Sie dieses Arzneimittel mehrmals am Tag einnehmen? Teilen Sie die Tagesdosis dann möglichst gleichmäßig über den Tag auf. Nehmen Sie das Medikament beispielsweise bei jeder Mahlzeit ein.

Dosierung

Die Dosierung hängt von Ihren Beschwerden ab und wird von Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin festgelegt. Die empfohlene Dosis beträgt:

  • Kinder ab 10 Jahren beginnen üblicherweise mit 500 mg oder 850 mg Metforminhydrochlorid einmal täglich. Die Höchstdosis beträgt 2000 mg pro Tag, aufgeteilt in zwei oder drei Einnahmen. Eine Behandlung von Kindern zwischen 10 und 12 Jahren wird nur empfohlen auf ausdrücklichen Rat des Arztes hin, da die Erfahrung in dieser Altersgruppe begrenzt ist.
  • Erwachsene beginnen normalerweise mit 500 mg oder 850 mg Metforminhydrochlorid zwei- oder dreimal täglich. Die Höchstdosis beträgt 3000 mg pro Tag, aufgeteilt in drei Einnahmen.

Wenn Sie außerdem Insulin anwenden, erfahren Sie von Ihrem Arzt, wie Sie mit der Einnahme von Metformin beginnen sollen. Der Arzt wird regelmäßig Ihren Blutzuckerspiegel und Ihre Nierenfunktion überprüfen.

Überdosierung/Einnahme vergessen/Metformin absetzen

Haben Sie mehr Tabletten eingenommen als vom Arzt verschrieben? Dann kann es zu einer Laktatazidose kommen (siehe unter „Wann ist besondere Vorsicht mit diesem Medikament geboten?“). Kontaktieren Sie in diesem Fall sofort einen Arzt oder die Notaufnahme: Die Laktatazidose kann zum Koma führen.

Haben Sie eine Einnahme vergessen? Nehmen Sie nie die doppelte Tablettenmenge ein, um die vergessene Dosis zu kompensieren. Lassen Sie die vergessene Einnahme ausfallen und setzen Sie danach die Einnahme wie gehabt fort.

Beenden Sie die Einnahme von Metformin nicht ohne vorherige Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin.

Wann darf das Medikament nicht angewendet werden?

Metformin ist nicht für jeden geeignet. Wenden Sie dieses Medikament nicht an:

  • wenn Sie allergisch gegen Metformin oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind (siehe unter „Zusammensetzung).
  • wenn Sie Nieren- oder Leberprobleme haben.
  • wenn Sie an unkontrolliertem Diabetes leiden, wie z. B. an schwerer Hyperglykämie (erhöhtem Blutzucker), Übelkeit, Erbrechen, Dehydration, raschem Gewichtsverlust oder Ketoazidose.
  • wenn Sie zu viel Körperwasser verloren haben (Dehydration), z. B. durch lang andauernden oder starken Durchfall oder wenn Sie sich mehrmals hintereinander erbrochen haben. Dies kann das Risiko von Laktatazidose erhöhen.
  • wenn Sie an einer schweren Infektion leiden (z. B. einer Infektion der Lunge). Dies kann das Risiko von Laktatazidose erhöhen.
  • wenn Sie wegen Herzschwäche behandelt werden oder vor Kurzem einen Herzinfarkt erlitten haben, schwere Kreislaufprobleme (z. B. Schock) oder Schwierigkeiten mit der Atmung haben. Dies kann das Risiko von Laktatazidose erhöhen.
  • wenn Sie viel Alkohol trinken.

Wann ist besondere Vorsicht mit diesem Medikament geboten?

Für die Einnahme von Metformin gelten eine Reihe zusätzlicher Warnhinweise, darunter:

Achten Sie auf das Risiko einer Laktatazidose

  • Fragen Sie unbedingt Ihren Arzt um Rat, wenn Sie operiert werden oder sich einer Röntgen- oder anderen bildgebenden Untersuchung unterziehen müssen, bei der Ihnen ein iodhaltiges Kontrastmittel gespritzt wird. Sie müssen die Einnahme von Metformin über einen bestimmten Zeitraum vor und nach der Untersuchung bzw. der Operation absetzen. Ihr Arzt entscheidet, ob Sie in dieser Zeit eine weitere Behandlung benötigen.
  • Metformin kann eine Laktatazidose verursachen. Dabei handelt es sich um eine sehr seltene, aber schwerwiegende Komplikation insbesondere bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion. Das Risiko einer Laktatazidose ist auch bei unkontrolliertem Diabetes, längerem Fasten oder Alkoholkonsum erhöht. Die Symptome einer Laktatazidose sind Erbrechen, Bauchschmerzen mit Muskelkrämpfen, allgemeines Unwohlsein mit starker Müdigkeit sowie Schwierigkeiten beim Atmen. Wenn solche Symptome bei Ihnen auftreten, ist eine unverzügliche Behandlung erforderlich, da eine Laktatazidose zum Koma führen kann. Setzen Sie sich sofort mit Ihrem Arzt oder dem nächstgelegenen Krankenhaus in Verbindung.

Vorsicht vor Unterzuckerung (Hypoglykämie)

  • Wenn Sie Metformin zusammen mit bestimmten anderen Arzneimitteln gegen Ihre Zuckerkrankheit einnehmen (wie Sulfonylharnstoffe, Insulin, Glinide) besteht ein Risiko eines zu niedrigen Blutzuckerspiegels. Wenn Anzeichen einer Unterzuckerung auftreten, wie Schwächegefühl, Benommenheit, vermehrtes Schwitzen, beschleunigter Herzschlag, Sehstörungen und Konzentrationsschwierigkeiten, hilft es normalerweise, wenn Sie etwas essen oder trinken, das Zucker enthält.

Alkohol/Verkehrstüchtigkeit

Trinken Sie keinen Alkohol, während Sie dieses Arzneimittel anwenden. Alkoholkonsum kann das Risiko einer Übersäuerung des Blutes mit Milchsäure erhöhen, insbesondere, wenn Sie Leberprobleme haben oder unterernährt sind.

Achten Sie darauf, dass Ihr Blutzucker stabil ist, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen. Eine Unterzuckerung kann Ihre Reaktionsfähigkeit beeinträchtigen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder beabsichtigen, in Kürze schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Ihre Ärztin. Möglicherweise benötigen Sie ein anderes Arzneimittel.

Für Frauen in der Stillzeit ist Metformin ungeeignet.

Verwenden Sie noch andere Medikamente?

Bei Metformin treten Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten auf. Dazu gehören u. a.:

  • ACE-Hemmer,
  • Diuretika (harntreibende Arzneimittel),
  • Beta-2-Agonisten wie Salbutamol oder Terbutalin,
  • Kortikosteroide,
  • andere Diabetes-Medikamente.

Wenn Sie eines dieser Medikamente anwenden, muss möglicherweise Ihr Blutzucker häufiger gemessen werden, oder Ihr Arzt passt die Dosierung von Metformin an.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker auch, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel anzuwenden. Dies gilt auch, wenn es sich um pflanzliche Heilmittel oder rezeptfreie Arzneimittel handelt.

Nebenwirkungen

Medikamente können Nebenwirkungen verursachen, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Zu den möglichen Nebenwirkungen von Metformin gehören u. a.:

Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):

  • Verdauungsprobleme, meist zu Beginn der Behandlung. Nehmen Sie die Tabletten während der Mahlzeit ein, um diese Nebenwirkung zu dämpfen. Falls diese Beschwerden länger anhalten, sprechen Sie mit Ihrem Arzt.

Häufig (kann weniger als 1 von 10 Behandelten betreffen):

  • Geschmacksveränderung.

Sehr selten (kann weniger als 1 von 10.000 Behandelten betreffen):

  • Laktatazidose (siehe unter „Wann ist besondere Vorsicht mit diesem Medikament geboten?“). Wenn solche Symptome bei Ihnen auftreten, beenden Sie sofort die Einnahme von Metformin und setzen Sie sich mit Ihrem Arzt oder dem nächstgelegenen Krankenhaus in Verbindung.
  • Hautreaktionen wie Rötung, Juckreiz oder juckender Ausschlag (Quaddeln).
  • niedrige Konzentration von Vitamin B12 im Blut.
  • auffällige Leberfunktionswerte oder Hepatitis (Leberentzündung). Wenn Sie derartige Beschwerden bekommen, nehmen Sie dieses Arzneimittel nicht weiter ein und informieren Sie Ihren Arzt.

Weitere Informationen über die Nebenwirkungen finden Sie auf dem Beipackzettel. Wenn Sie diese oder andere Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker.

Zusammensetzung

Der Wirkstoff ist Metforminhydrochlorid.

1 Filmtablette Metforminhydrochlorid Mylan enthält 500 mg, 850 mg oder 1000 mg Metforminhydrochlorid.

Die sonstigen Bestandteile sind Povidon K 90, Magnesiumstearat, Hypromellose und Macrogol.

Die Hersteller von Metformin sind:

Milpharm Limited, Ares, Odyssey Business Park
West End Road
South Ruislip HA4 6QD
Vereinigtes Königreich

APL Swift Services (Malta) Limited HF26, Hal Far Industrial Estate, Hal Far
Birzebbugia, BBG 3000
Malta

Beipackzettel

Lesen Sie vor der Anwendung den Beipackzettel. Den offiziellen Beipackzettel von Metforminhydrochlorid Mylan können Sie hier herunterladen.

Zusammenarbeit mit Ärzten

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Dr. E. Tanase

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