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Metoprolol

  • Beta-Rezeptoren-Blocker
  • Bei Bluthochdruck und Herzbeschwerden
  • Auch zur Vorbeugung von Migräne
  • Kann die Reaktionsfähigkeit beeinträchtigen
  • Vorsicht mit Alkohol

Über Metoprolol

Metoprolol gehört zu der Gruppe von Arzneimitteln, die Beta-Rezeptoren-Blocker genannt werden. Dieses Medikament senkt den Blutdruck und verlangsamt die Herzfrequenz.

Metoprolol kommt u. a. zum Einsatz:

  • bei Bluthochdruck;
  • bei Herzrhythmusstörungen;
  • bei Angina Pectoris (Schmerzen im Brustkorb);
  • nach einem Herzinfarkt, um einem weiteren Infarkt vorzubeugen;
  • bei Schilddrüsenüberfunktion;
  • bei Migränepatienten, um Migräneanfällen vorzubeugen.

Anwendung

Richten Sie sich bei der Anwendung von Metoprolol immer nach den ärztlichen Anweisungen. Die Tablette ist unzerkaut als Ganzes mit Wasser zu schlucken. Metoprolol-Retardtabletten können unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden.

Dosierung

Ihr Arzt oder Ihre Ärztin entscheidet, wie viele Tabletten Sie einnehmen sollten. Die Dosierung hängt von Ihren Beschwerden ab. Falls nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:

Bluthochdruck (arterielle Hypertonie)

  • Erwachsene: als Anfangsdosis einmal täglich 1 Tablette Metoprolol Sandoz Retard 50. Möglicherweise Erhöhung auf 100 bis 200 mg einmal täglich.
  • Kinder ab 6 Jahren: Die übliche Anfangsdosis beträgt 0,5 mg pro Kilogramm Körpergewicht einmal täglich, darf aber 50 mg nicht überschreiten.

Bei einem krampfartigen Schmerz in der Brust (Angina Pectoris)

  • Erwachsene: 100 bis 200 mg einmal täglich. Bis zu 2 Tabletten Metoprolol Sandoz Retard 200 täglich.

Herzrhythmusstörungen

  • Erwachsene: 100 bis 200 mg über den Tag verteilt. Ggf. entscheidet Ihr Arzt oder Ihre Ärztin, diese Dosis zu erhöhen.

Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose)

  • Erwachsene: 100 bis 200 mg über den Tag verteilt. Ggf. entscheidet Ihr Arzt oder Ihre Ärztin, diese Dosis zu erhöhen.

Zur Vorbeugung eines Migräneanfalls

  • Erwachsene: 100 bis 200 mg einmal täglich.

Alkohol/Verkehrstüchtigkeit

Dieses Arzneimittel kann Nebenwirkungen wie Schwindel oder Müdigkeit verursachen. Fahren Sie kein Auto, solange Sie diese Symptome bei sich feststellen.

Alkohol kann die Nebenwirkungen von Metoprolol auslösen oder verstärken. Verzichten Sie auf Alkohol oder mäßigen Sie Ihren Alkoholkonsum, während Sie mit Metoprolol behandelt werden.

Überdosierung/Einnahme vergessen/Metoprolol absetzen

Haben Sie mehr Tabletten eingenommen als vom Arzt verschrieben? Wenden Sie sich dann bitte sofort an einen Arzt oder Apotheker.

Haben Sie eine Einnahme vergessen? Dann können Sie diese noch nachholen, außer es ist fast Zeit für die Einnahme der nächsten Dosis. Nehmen Sie nie eine doppelte Menge des Medikaments ein, um die vergessene Einnahme auszugleichen.

Möchten Sie Metoprolol nicht länger einnehmen? Lassen Sie sich dann in jedem Fall erst ärztlich beraten. Oft ist es besser, schrittweise aufzuhören.

Wann darf das Medikament nicht angewendet werden?

Metoprolol ist nicht für jeden geeignet. In den folgenden Fällen darf dieses Medikament nicht angewendet werden:

  • Sie sind allergisch gegen einen der Bestandteile dieses Arzneimittels (siehe unter dem Abschnitt „Zusammensetzung“).
  • Sie sind allergisch gegen andere blutdrucksenkende Arzneimittel aus der Gruppe der Beta-Rezeptoren-Blocker.
  • Bei Ihnen liegt eine Erregungsleitungsstörung von den Vorhöfen auf die Kammern vor (AV-Block 2. und 3. Grades).
  • Sie haben eine akute Herzinsuffizienz oder eine unkontrollierte Herzinsuffizienz mit Flüssigkeit in der Lunge (Lungenödem) oder niedrigem Blutdruck (Hypotonie).
  • Bei einem „Schock“ aufgrund einer ungenügenden Pumpleistung des Herzens.
  • Sie leiden an schweren Durchblutungsstörungen.
  • Bei einer stark verminderten Herzschlagfolge (Bradykardie).
  • Sie werden kontinuierlich oder mit Unterbrechungen mit bestimmten Präparaten behandelt, die die Pumpleistung des Herzens beeinflussen (sogenannte Beta-Agonisten).
  • Sie leiden an einer bestimmten Herzrhythmusstörung (Sick-Sinus-Syndrom).
  • Sie hatten einen Herzinfarkt (Myokardinfarkt) in Verbindung mit einer langsamen Herzschlagfolge, niedrigem Blutdruck und Herzinsuffizienz.
  • Das Medikament Verapamil wird Ihnen intravenös verabreicht. Bei gleichzeitiger Anwendung ist eine sorgfältige Überwachung angezeigt, da Verapamil den Blutdruck senken und Erregungsleitungsstörungen sowie Herzinsuffizienz verursachen kann.
  • Sie leiden an Lungenkrankheiten wie Asthma oder Atemwegserkrankungen.
  • Sie leiden an einem Tumor des Nebennierenmarks (Phäochromozytom), der mit plötzlichem, starkem Blutdruckanstieg, starken Kopfschmerzen, Schwitzen und beschleunigtem Herzschlag einhergehen kann.

Wann ist besondere Vorsicht mit diesem Medikament geboten?

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Metoprolol ist u. a. geboten:

  • bei Zuckerkrankheit (Diabetes);
  • bei bevorstehenden Operationen;
  • wenn Sie an einer zunehmend beschleunigten Herzschlagfolge leiden;
  • wenn Sie an einer Durchblutungsstörung wie z. B. der Raynaud-Krankheit leiden;
  • wenn Sie an einer Atemwegs- oder Lungenerkrankung, wie z. B. Asthma, leiden.

Die vollständige Liste finden Sie auf dem Beipackzettel. Dort wird auch erläutert, warum diese Warnhinweise so wichtig sind. Fragen Sie Ihren Arzt, wenn einer dieser Warnhinweise auf Sie zutrifft.

Schwangerschaft und Stillzeit

Halten Sie immer erst Rücksprache mit Ihrem Arzt, wenn Sie schwanger sind oder stillen. Möglicherweise ist Metoprolol nicht geeignet und können Sie auf ein anderes Medikament umsteigen.

Verwenden Sie noch andere Medikamente?

Bei Metoprolol kommt es zu Wechselwirkungen mit u. a.:

  • Kalzium-Antagonisten, wie Verapamil und Diltiazem;
  • Rifampicin;
  • Arzneimitteln gegen Allergien (Antihistaminika);
  • Arzneimitteln gegen (schwere) Niedergeschlagenheit (Depression) oder gegen schwere psychische Erkrankungen (Antipsychotika);
  • einer bestimmten Gruppe von entzündungshemmenden Schmerzmitteln (COX-2-Hemmer);
  • Ganglienblockern (Medikamente gegen Nervenerkrankungen);
  • MAO-Hemmstoffen (Antidepressiva) und anderen Beta-Rezeptoren-Blockern (auch als Augentropfen);
  • Clonidin;
  • Arzneimitteln gegen Herzrhythmusstörungen, wie Amiodaron und Chinidin;
  • Narkosemitteln;
  • Indometacin;
  • Insulin und oralen Arzneimitteln gegen Diabetes;
  • Lidocain, ein örtliches Betäubungsmittel;
  • Digitalis, ein Arzneimittel, das die Pumpleistung des Herzens erhöht;
  • Nitroglyzerin, ein Arzneimittel gegen eine bestimmte Herzerkrankung (Angina Pectoris);
  • Prazosin, ein Arzneimittel gegen Bluthochdruck und Raynaud-Syndrom.

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie eines dieser Mittel oder andere Arzneimittel anwenden. Ihr Arzt weiß, ob und wie Sie diese Medikamente mit Metoprolol kombinieren können. Auf dem Beipackzettel finden Sie hierzu weitere Informationen.

Nebenwirkungen

Arzneimittel können Nebenwirkungen verursachen, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Einige mögliche Nebenwirkungen von Metoprolol:

Sehr häufig:

  • Müdigkeit

Häufig:

  • verzögerter Herzschlag, Herzklopfen
  • Schwindelgefühl beim Aufstehen aus dem Liegen oder Sitzen, gelegentlich mit kurz dauernder Bewusstlosigkeit
  • Schwindel und Kopfschmerzen
  • Kurzatmigkeit bei Anstrengung
  • Übelkeit, Erbrechen und Bauchschmerzen

Gelegentlich:

  • schwere Kreislaufprobleme (kardiogener Schock) bei Infarktpatienten
  • bestimmte Erregungsleitungsstörungen (AV-Block 1. Grades)
  • Schmerzen im Herzbereich

Selten:

  • Herzinsuffizienz (unzureichende Pumpleistung des Herzens)
  • Herzrhythmusstörungen
  • Depression, verminderte Wachsamkeit, Schläfrigkeit oder Schlaflosigkeit und Albträume, Nervosität, Angst
  • Flüssigkeitsansammlung (Ödeme), Blässe der Finger oder Zehen (Raynaud-Syndrom)
  • Missempfindungen, wie Kribbeln, Juckreiz oder Ameisenlaufen (Parästhesien)
  • Atemnot aufgrund von Verkrampfungen der Atemwege (Bronchospasmus)
  • Durchfall oder Verstopfung
  • Leberfunktionsstörungen, Veränderung der Leberfunktionswerte
  • Hautausschlag (gelegentlich mit starkem Juckreiz und Quaddeln/Nesselsucht, psoriasiforme Hautläsionen und Hautveränderungen)
  • Muskelkrämpfe

Eine Übersicht über seltener auftretende Nebenwirkungen steht auf dem Beipackzettel. Wenden Sie sich an einen Arzt oder Apotheker, wenn Sie Nebenwirkungen feststellen. Dies gilt auch, wenn diese Nebenwirkungen nicht auf dem Beipackzettel aufgeführt sind.

Zusammensetzung

Der Wirkstoff ist Metoprololsuccinat.

  • Metoprololsuccinat Sandoz retard 25: Eine Tablette enthält 23,75 mg Metoprololsuccinat, entsprechend 25 mg Metoprololtartrat.
  • Metoprololsuccinat Sandoz retard 50: Eine Tablette enthält 47,5 mg Metoprololsuccinat, entsprechend 50 mg Metoprololtartrat.
  • Metoprololsuccinat Sandoz retard 100: Eine Tablette enthält 95 mg Metoprololsuccinat, entsprechend 100 mg Metoprololtartrat.
  • Metoprololsuccinat Sandoz retard 200: Eine Tablette enthält 190 mg Metoprololsuccinat, entsprechend 200 mg Metoprololtartrat.

Die sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind Saccharose, Maisstärke, Glucose (flüssig), Polyacrylat, Talkum (E 553B), Magnesiumstearat (E 470b), mikrokristalline Cellulose (E 460), Crospovidon, hochdisperses Siliciumoxid (E 551), Lactose, Hypromellose (E 464), Titandioxid (E 171) und Macrogol 4000.

Metoprololsuccinat Sandoz retard 100 enthält außerdem gelbes Eisenoxid (E 172).

Die Hersteller von Metoprolol Sandoz Retard sind:

Salutas Pharma GmbH Otto-von-Guericke-Allee 1
39179 Barleben
Deutschland

Sandoz B.V. Postbox 10332
1301 AH Almere
Niederlande

Beipackzettel

Lesen Sie vor der Anwendung den Beipackzettel. Den offiziellen Beipackzettel von Metoprolol Sandoz Retard können Sie hier herunterladen.

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Dr. E. Tanase

Arzt für Allgemeinmedizin

Dr. H.K. Benkert

Arzt für Allgemeinmedizin

Dr. P. Mester

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