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Nifedipin

Nifedipin

  • Hilft bei Angina Pectoris (Schmerzen im Brustkorb)
  • Senkt leichten bis mäßig erhöhten Blutdruck
  • Zur Behandlung des Raynaud-Syndroms
  • Nicht während der Schwangerschaft oder der Stillzeit einnehmen
  • Kann Schwindel verursachen

Über Nifedipin

Nifedipin gehört zur Gruppe der gefäßerweiternden Arzneimittel (Calciumantagonisten). Es erweitert die Blutgefäße, sodass Herz und Gliedmaßen besser durchblutet sind und der Blutdruck sinkt.

Nifedipin wird zur Behandlung eines schmerzhaften Druckgefühls im Brustkorb eingesetzt, das eintritt, wenn der Herzmuskel unzureichend mit Sauerstoff versorgt wird (chronisch stabile Angina pectoris).

Außerdem wird es zur Behandlung von leicht bis mäßig erhöhtem Blutdruck verordnet.

Nifedipin wirkt auch gegen das Raynaud-Phänomen, bei dem der Patient unter kalten, gefühllosen Fingern und Zehen leidet.

Anwendung/Wirkung

Nifedipin Tabletten dürfen nicht gekaut oder halbiert werden. Nehmen Sie sie vorzugsweise morgens mit einem Getränk ein. Essen Sie keine Grapefruits und trinken Sie keinen Grapefruitsaft, wenn Sie dieses Medikament einnehmen.

Dosierung

Ihr Arzt oder Ihre Ärztin entscheidet, wie viele Tabletten Sie einnehmen sollten. Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Allgemeine Richtlinien für die Dosierung:

Bei chronischer Angina Pectoris Erwachsene: einmal täglich 1 Tablette Nifedipin Sandoz Retardtabletten 30 oder 60.

Bei leicht bis mäßig erhöhtem Blutdruck (Hypertonie) Erwachsene: einmal täglich 1 Tablette Nifedipin Sandoz Retardtabletten 30 oder 60.

Anfangsdosierung: 30 mg einmal täglich. Bei Bedarf kann Ihr Arzt die Dosis auf 120 mg einmal täglich erhöhen.

Bei eingeschränkter Leberfunktion kann eine niedrigere Dosis verschrieben werden.

Für Kinder und Jugendliche im Alter von unter 18 Jahren ist dieses Arzneimittel nicht geeignet. Auf dem Beipackzettel finden Sie weitere Informationen über die Dosierung.

Alkohol/Verkehrstüchtigkeit

Nifedipin kann Schwindel, Kopfschmerzen, Müdigkeit oder Übelkeit hervorrufen, insbesondere zu Beginn der Behandlung, nach einer Änderung der Dosierung oder bei gleichzeitigem Konsum von Alkohol. Dies kann die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit, Maschinen zu bedienen, beeinträchtigen.

Über- oder Unterdosierung/Absetzen von Nifedipin

Wenn Sie eine größere Menge von Nifedipin Sandoz Retardtabletten eingenommen haben als verordnet, wenden Sie sich unverzüglich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Haben Sie eine Einnahme vergessen? Dann holen Sie diese noch nach, es sei denn, es ist beinah Zeit für die nächste Dosis. Lassen Sie die vergessene Dosis dann ausfallen und setzen Sie danach die Einnahme wie gehabt fort. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge von Nifedipin Sandoz ein, um eine vergessene Dosis auszugleichen.

Ihr Arzt oder Ihre Ärztin entscheidet über die Dauer der Behandlung. Brechen Sie die Behandlung nicht vorzeitig ab, ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin zu halten.

Wann darf das Medikament nicht angewendet werden

Nifedipin ist nicht für jeden geeignet. Dieses Medikament darf u. a. nicht angewendet werden:

  • wenn Sie gegen einen der Bestandteile dieses Arzneimittels allergisch sind (siehe unter „Zusammensetzung“);
  • wenn Sie einen niedrigen Blutdruck (Hypotonie) haben;
  • wenn Sie ein bestimmtes Stoma tragen (Kock-Pouch);
  • bei einem Schockzustand (erkennbar an starkem Blutdruckabfall, Blässe, Unruhe, schwachem und schnellem Puls, klammer Haut und Bewusstseinstrübungen);
  • wenn Sie Rifampicin anwenden (ein Arzneimittel gegen bestimmte bakterielle Infektionen, wie Tuberkulose und Lepra).

Wann ist besondere Vorsicht mit diesem Medikament geboten?

Sprechen Sie vor der Anwendung von Nifedipin mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin,

  • wenn Sie an Durchblutungsstörungen der Finger und/oder Zehen leiden, die durch eine Verengung der Blutgefäße verursacht werden.
  • bei starken oder sich verschlimmernden Schmerzen im Brustkorb. Brechen Sie dann die Einnahme von Nifedipin Sandoz Retardtabletten ab und nehmen Sie unverzüglich mit Ihrem Arzt Kontakt auf.
  • bei einer unzureichenden Pumpleistung des Herzens (Herzinsuffizienz) oder einer höhergradigen Verengung der Hauptschlagader (Aortenstenose).
  • wenn Sie bzw. Ihre Partnerin versuchen, durch In-vitro-Fertilisation (IVF) schwanger zu werden. Die Spermienfunktion könnte beeinträchtigt werden.
  • Bei Patienten mit Durchfall kann die Wirkungsdauer verkürzt sein.
  • Bei Patienten mit einer bestehenden schweren Einengung des Magen-Darm-Trakts kann Verstopfung auftreten. Diesen Patienten darf Nifedipin Sandoz nicht verschrieben werden.
  • wenn Sie ein Stoma tragen. In diesem Fall dürfen Sie Nifedipin Sandoz Retardtabletten nicht anwenden.
  • wenn Sie sich einer Röntgenuntersuchung unterziehen, für die Sie Bariumsulfat einnehmen müssen. Die Anwendung von Nifedipin Sandoz Retardtabletten kann zu falsch-positiven Ergebnissen führen.
  • bei eingeschränkter Leberfunktion. In diesem Fall sind engmaschigere Kontrollen erforderlich.

Sprechen Sie auch mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin, wenn eine dieser Situationen in der Vergangenheit bereits aufgetreten ist.

Schwangerschaft und Stillzeit

In der Schwangerschaft dürfen Nifedipin Sandoz Retardtabletten nicht angewendet werden, es sei denn, Sie leiden an einer schweren Form von Bluthochdruck, die mit anderen blutdrucksenkenden Arzneimitteln nicht behandelt werden kann.

In der Stillzeit dürfen Nifedipin Sandoz Retardtabletten nicht angewendet werden.

Verwenden Sie noch andere Medikamente?

Einige Arzneimittel beeinflussen sich gegenseitig. Man nennt dies Wechselwirkungen. Bei Nifedipin Sandoz kommt es zu Wechselwirkungen mit u. a.:

  • Rifampicin (Arzneimittel gegen Infektionen). Rifampicin darf nicht zusammen mit Nifedipin angewendet werden.
  • Phenytoin, Carbamazepin, Phenobarbital (Arzneimittel gegen Epilepsie);
  • bestimmten Antibiotika (Makrolid-Antibiotika wie z. B. Erythromycin);
  • bestimmten Arzneimitteln (Proteasehemmer) gegen HIV-Infektionen (z. B. Ritonavir, Saquinavir);
  • bestimmten Arzneimitteln zur Behandlung von Pilzinfektionen (z. B. Ketoconazol, Itraconazol, Fluconazol);
  • Fluoxetin, Nefazodon (Arzneimittel gegen Depressionen);
  • Quinopristin/Dalfopristin (Kombinationspräparat gegen Infektionen);
  • Diltiazem (Arzneimittel gegen Bluthochdruck oder Schmerzen im Brustkorb [Angina Pectoris]);
  • Valproinsäure (Arzneimittel gegen Epilepsie);
  • Cimetidin (Magensäurehemmer);
  • Cisaprid (Arzneimittel gegen Magen-Darm-Beschwerden);
  • blutdrucksenkenden Arzneimitteln wie Entwässerungspillen (Diuretika), Betablocker, ACE-Hemmer, AT-1-Antagonisten, andere Calciumantagonisten, Alphablocker, PDE-5-Hemmer, Alpha-Methyldopa;
  • Digoxin (Arzneimittel gegen Herzinsuffizienz oder Herzrhythmusstörungen);
  • Chinidin (Arzneimittel gegen Herzrhythmusstörungen);
  • Magnesiumsulfat als Infusion;
  • Tacrolimus (Medikament, das das körpereigene Immunsystem unterdrückt).

Wenn Sie eines dieser Arzneimittel einnehmen, fragen Sie dann Ihren Arzt oder Apotheker, ob Sie es mit Nifedipin kombinieren können.

Nebenwirkungen

Medikamente können Nebenwirkungen verursachen, die aber nicht bei jedermann auftreten müssen. Zu den möglichen Nebenwirkungen von Nifedipin Sandoz gehören u. a.:

Häufig (kann 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • allgemeine Schwäche
  • Kopfschmerzen
  • Wassereinlagerung in den Armen oder Beinen (peripheres Ödem) oder im Körper (Ödem)
  • Erweiterung der Blutgefäße
  • Verstopfung (Obstipation)
  • Unwohlsein

Gelegentlich (kann 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • Schmerzen in den Beinen
  • plötzliche Schwellung von Haut und Schleimhaut (z. B. Rachen oder Zunge), Atembeschwerden und/oder Juckreiz und Hautausschlag, oft als allergische Reaktion
  • Angstreaktionen, Schlafstörungen, Schlaflosigkeit, Nervosität
  • Schwindel, Migräne, Zittern
  • eingeschränkte optische Wahrnehmung
  • beschleunigter Herzschlag
  • Herzklopfen (Palpitationen)
  • Blutdruckabfall (z. B. durch schnelles Aufstehen aus dem Sitzen oder Liegen), auch mit Schwindel
  • plötzliche Bewusstlosigkeit
  • Nasenbluten, verstopfte Nase
  • Magenschmerzen, Unterleibsschmerzen, Übelkeit, Sodbrennen, Blähungen, Mundtrockenheit
  • Beinkrämpfe, Muskelkrämpfe, Gelenkschwellungen
  • Probleme beim Wasserlassen (z. B. nächtliches oder häufiges Wasserlassen, mühsames oder schmerzhaftes Wasserlassen)
  • Impotenz

Eine vollständige Übersicht über die möglichen Nebenwirkungen finden Sie auf dem Beipackzettel. Wenden Sie sich an einen Arzt oder Apotheker, wenn Sie Nebenwirkungen feststellen.

Zusammensetzung

Der Wirkstoff in diesem Arzneimittel ist Nifedipin. Nifedipin Sandoz Retardtabletten 30 und 60 enthalten 30 mg bzw. 60 mg Nifedipin pro Tablette.

Die sonstigen Bestandteile sind Talkum (E553b), Povidon (E1201), Lactose-Monohydrat, Carbomer, Hypromellose (E464), kolloidales Siliciumdioxid (E551), Magnesiumstearat (E572), Methacrylsäure-Copolymer, Titandioxid (E171), rotes Eisenoxid (E172), Macrogol.

Die Hersteller von Nifedipin sind:

Sandoz B.V.
Veluwezoom 22
1327 AH Almere
Niederlande

Tjoapack Niederlande B.V.
Nieuwe Donk 9
4879 AC Etten-Leur
Niederlande

Beipackzettel

Lesen Sie vor der Anwendung den Beipackzettel. Den offiziellen Beipackzettel von Nifedipin Sandoz können Sie hier herunterladen.

Packungsbeilage(n)

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Dr. E. Tanase

Arzt für Allgemeinmedizin

Dr. H.K. Benkert

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Dr. P. Mester

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