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Tamsulosin

  • Hilft gegen Probleme beim Wasserlassen aufgrund einer Prostatavergrößerung
  • Zur Anwendung bei männlichen Patienten
  • Kapsel im Ganzen einnehmen
  • Für Kinder ungeeignet

Über Tamsulosin

Tamsulosin ist ein Alpha-1-Rezeptorenblocker. Dieses Arzneimittel mindert die Spannung der glatten Muskulatur der Prostata und der Harnröhre. Die Harnröhre, die durch die Prostata verläuft, wird auf diese Weise weniger eingeengt. Das erleichtert das Wasserlassen und verringert den Harndrang.

Tamsulosin wird bei Beschwerden der unteren Harnwege eingesetzt, die auf eine gutartige Prostatavergrößerung (BPH: benigne Prostatahyperplasie) zurückzuführen sind. Zu diesen Beschwerden gehören u. a.:

  • Schwierigkeiten beim Urinieren (schwacher Strahl)
  • Nachtropfen
  • nach dem Wasserlassen weiterhin Harndrang
  • häufiger Harndrang sowohl tagsüber als auch nachts

Für Kinder und Jugendliche von unter 18 Jahren ist dieses Arzneimittel nicht geeignet.

Anwendung/Wirkung

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin ein. Sind Sie sich nicht sicher, wie Sie es richtig verwenden? Fragen Sie dann Ihren Arzt oder Apotheker.

Im Regelfall wird Tamsulosin über einen längeren Behandlungszeitraum verschrieben. Die Auswirkungen auf die Blase und das Wasserlassen bleiben bei einer Langzeitbehandlung mit diesem Präparat erhalten.

Dosierung

Die empfohlene Dosierung beträgt 1 Kapsel einmal täglich.

Nehmen Sie die Kapsel nach dem Frühstück oder der ersten Mahlzeit des Tages ein. Die Kapsel sollte im Stehen oder Sitzen (nicht im Liegen) mit einem Glas Wasser eingenommen werden. Nehmen Sie die Kapsel im Ganzen ein; sie darf nicht zerkaut oder auseinandergezogen werden.

Alkohol/Verkehrstüchtigkeit

Bitte beachten Sie, dass dieses Medikament Schwindel verursachen kann. Lenken Sie in solchen Fällen keine Fahrzeuge und/oder bedienen Sie keine Maschinen. Alkohol kann Schwindel verstärken.

Über- oder Unterdosierung/Absetzen von Tamsulosin

Haben Sie eine größere Menge Tamsulosin eingenommen als verordnet? Nehmen Sie dann sofort Kontakt mit Ihrem Arzt oder Apotheker auf oder begeben Sie sich zur Notfallaufnahme des nächstgelegenen Krankenhauses. Nehmen Sie den Beipackzettel und eventuell übrig gebliebene Kapseln mit. Eine Überdosierung erkennen Sie u. a. an Schwindel, Ohnmacht und Kopfschmerzen.

Haben Sie eine Einnahme vergessen? Wenn Sie die Einnahme von Tamsulosin zum empfohlenen Zeitpunkt vergessen haben, können Sie diese am selben Tag (nach einer Mahlzeit) nachholen. Wenn Sie die Einnahme einen ganzen Tag lang versäumt haben, führen Sie die Behandlung am nächsten Tag wie verordnet mit einer Kapsel täglich fort. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, um eine vergessene Einnahme nachzuholen,

Beenden Sie die Einnahme von Tamsulosin nicht ohne Zustimmung Ihres Arztes.

Wann darf das Medikament nicht angewendet werden?

Tamsulosin ist nicht für jeden geeignet. Dieses Arzneimittel darf nicht angewendet werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Tamsulosinhydrochlorid oder einen der unter dem Abschnitt „Zusammensetzung“ genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind;
  • wenn Sie an einer schweren Leberfunktionseinschränkung leiden;
  • wenn es bei Ihnen zu Schwindel oder Ohnmachtsanfällen aufgrund eines niedrigen Blutdrucks kommt (beispielsweise bei plötzlichem Aufsetzen oder Aufstehen).

Wann ist besondere Vorsicht mit diesem Medikament geboten?

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie Tamsulosin einnehmen,

  • wenn Sie an einer schweren Nierenfunktionsstörung leiden.
  • wenn Sie sich aufgrund eines grauen Stars (Katarakt) oder aufgrund erhöhten Augeninnendrucks (Glaukom) einer Augenoperation unterziehen. Informieren Sie Ihren Augenarzt oder Ihre Augenärztin, dass Sie Tamsulosin einnehmen oder eingenommen haben oder in Kürze einnehmen werden. Tamsulosin kann bei der Operation zu Komplikationen führen. Der Augenarzt oder die Augenärztin kann dann angemessene Vorsichtsmaßnahmen ergreifen.

Weitere Warnhinweise:

  • Regelmäßige ärztliche Kontrolluntersuchungen sind erforderlich, um den Verlauf der Symptome zu überwachen, wegen denen Sie behandelt werden.
  • In seltenen Fällen kann es während der Behandlung mit Tamsulosin zu Schwindel oder zu einer Ohnmacht kommen, wenn Sie sich aufsetzen oder aufstehen. Beim ersten Anzeichen von Schwindel oder Schwäche sollten Sie sich daher hinsetzen oder hinlegen, bis die Symptome abgeklungen sind.
  • Bevor die Behandlung mit Tamsulosin begonnen wird, sollte Ihr Arzt Sie untersuchen, um andere Erkrankungen, die die gleichen Symptome hervorrufen können wie eine benigne Prostatahyperplasie, auszuschließen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Tamsulosin ist nicht für die Anwendung bei Frauen bestimmt. Sprechen Sie zuerst mit Ihrem Arzt, wenn Sie dieses Arzneimittel trotzdem verwenden möchten und schwanger sind oder werden wollen oder wenn Sie stillen.

Verwenden Sie noch andere Medikamente?

Wenden Sie neben Tamsulosin noch andere Arzneimittel an, haben Sie dies kürzlich getan oder beabsichtigen Sie, dies zu tun? Informieren Sie dann Ihren Arzt oder Apotheker.

Dies gilt vor allem, wenn Sie folgende Medikamente anwenden:

  • blutdrucksenkende Präparate wie Verapamil und Diltiazem
  • Medikamente zur Behandlung von HIV, wie Ritonavir oder Indinavir
  • Medikamente zur Behandlung von Pilzinfektionen, wie Ketoconazol oder Itraconazol
  • andere Alphablocker, wie Doxazosin, Indoramin, Prazosin oder Alfuzosin
  • Erythromycin (ein Antibiotikum zur Behandlung von Infektionen)

Bei diesen Arzneimitteln können Wechselwirkungen mit Tamsulosin auftreten.

Nebenwirkungen

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Kontaktieren Sie sofort Ihren Arzt oder ein Krankenhaus, wenn Sie eine der folgenden seltenen, aber schwerwiegenden Nebenwirkungen feststellen (bei denen es sich um allergische Reaktionen handeln kann):

Hautausschlag, Juckreiz, entzündete oder gerötete Haut (vor allem, wenn diese am ganzen Körper auftritt); Anschwellen von Gesicht, Lippen, Zunge oder Rachen, was zu Schluck- oder Atembeschwerden führen kann (Angioödem).

Die folgenden Nebenwirkungen wurden während der Anwendung von Tamsulosinhydrochlorid berichtet:

Häufig (kann weniger als 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • Schwindel
  • Ejakulationsstörungen

Gelegentlich (kann weniger als 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • Kopfschmerzen
  • Herzklopfen
  • Schwindel durch niedrigen Blutdruck speziell beim Aufsetzen oder Aufstehen
  • laufende oder verstopfte Nase
  • Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Verstopfung
  • Hautausschlag, Juckreiz, Nesselsucht
  • Schwächegefühl

Selten (kann weniger als 1 von 1000 Behandelten betreffen)

  • Ohnmacht
  • vereinzelter Hautausschlag

Eine Übersicht über diese und seltener auftretende Nebenwirkungen finden Sie auf dem Beipackzettel. Bei Nebenwirkungen wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für mögliche Nebenwirkungen, die nicht auf dem Beipackzettel angegeben sind.

Zusammensetzung

Der Wirkstoff in diesem Mittel ist: Tamsulosinhydrochlorid. Jede Kapsel enthält 0,4 mg Tamsulosinhydrochlorid.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Kapselinhalt

  • mikrokristalline Cellulose (E 460), EthylacrylatMethylmethacrylat-Copolymer (2:1), Methylacrylsäure-Ethylacrylat Copolymer (1:1), Polysorbat 80 (E 433), Natriumdodecylsulfat, Talkum (E 553b), wasserfreies hochdisperses Siliciumdioxid (E 551).

Kapselwand

  • Gelatine (E 441), Patentblau V (E 131), Titandioxid (E 171), gelbes, rotes und schwarzes Eisenoxid (E 172).

Die Hersteller von Tamsulosin HCL Sandoz sind:

Lek Pharmaceuticals d.d. Verovškova 57
1526 Ljubljana
Slowenien

Salutas Pharma GmbH Otto-von-Guericke-Allee 1
39179 Barleben
Deutschland

Lek S.A. ul. Domaniewska 50C
02-672 Warszawa
Polen

Beipackzettel

Lesen Sie vor der Anwendung den Beipackzettel. Den offiziellen Beipackzettel von Tamsulosin können Sie hier herunterladen.

Packungsbeilage(n)

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Dr. E. Tanase

Arzt für Allgemeinmedizin

Dr. H.K. Benkert

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Dr. P. Mester

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