Rosacea


Was ist Rosacea?


Rosacea ist eine relativ häufig auftretende Hauterkrankung. Doch was genau steckt hinter dem Namen Rosacea, welche Symptome weist die Krankheit auf, welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es und wie können Sie selbst dagegen vorgehen? In diesem Informationsartikel erfahren Sie alles, was Sie über Rosacea wissen sollten.

Symptome von Rosacea


Der Name Rosacea steht für „rot wie eine Rose”. Dies deutet bereits auf die markantesten Symptome hin: knallrote Flecken auf der Gesichtshaut, vorwiegend auf den Wangen und der Nase. Die wichtigsten Anzeichen für Rosacea sind:
  • Hautrötungen;
  • Geweitete, sichtbare Blutgefäße (Couperose);
  • Pusteln und / oder Hautunebenheiten.

Weitere Symptome können sein:
  • Schmerzempfindliche, anfällige Haut;
  • Schwellungen der Haut (häufig um die Nase herum);
  • Augenbeschwerden, welche von Augentrockenheit bis hin zu ernsthaften Augenentzündungen reichen.
Rosacea ist eine chronische Hauterkrankung. Das bedeutet, dass die Erkrankung niemals vollständig abheilt. Dennoch können die Beschwerden zeitweise zurückgehen oder gänzlich verschwinden.

Wie entsteht Rosacea?


Die Ursache von Rosacea ist noch nicht hinreichend geklärt. Dennoch ist bekannt, dass die Symptome durch bestimmte Faktoren wie Sonnenlicht, Temperaturveränderungen oder den Gebrauch bestimmter Kosmetikprodukte, Medikamente oder Lebensmittel hervorgerufen werden können. Rosacea tritt häufig in späteren Lebensaltern auf, meist nach Vollendung des dreißigsten Lebensjahres. Menschen mit hellem Hauttyp sind anfälliger für das Entstehen von Rosacea. Die Erkrankung betrifft zudem Frauen häufiger als Männer.

Behandlung von Rosacea


Wenngleich die Frage „Was ist Rosacea?“ sehr wichtig ist, so ist es doch mindestens genauso interessant zu erfahren, was gegen diese Hauterkrankung getan werden kann. Da es sich um eine chronische Hautkrankheit handelt, ist Rosacea bisher nicht vollständig heilbar. Dennoch kann gegen die Symptome auf folgende Weisen vorgegangen werden:
  • Äußere Behandlung: es gibt eine Anzahl Cremes und Gele (wie Skinoren und Rosiced), welche die Blutgefäße in der Haut weniger sichtbar werden lassen und die Haut beruhigen. Oft beinhalten diese Produkte medikamentöse Stoffe wie Metronidazol, Azelainsäure oder Benzoylperoxid.
  • Innere Behandlung: In einigen Fällen wird zur Bekämpfung der Entzündungen von Haut und / oder Augen eine Behandlung mit Antibiotika verschrieben. Beispiele hierfür sind Doxycyclin, Tetracyclin oder Azithromycin. Auch ist es möglich, dass zusätzlich zu der Gabe von Antibiotika Medikamente zur äußeren Anwendung verabreicht werden.
  • Kosmetische Behandlung: Die erweiterten Blutgefäße in der Haut können beim Hautarzt durch Hitzeeinwirkungen mit Hilfe von speziellen Nadeln oder Laser- oder Blitzlichttherapie verschlossen werden.
Die Behandlung von Rosacea zeigt meist nur kurz Wirkung. In vielen Fällen treten nach etwa einem halben Jahr erneut Symptome auf.

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Rosacea selbst entgegenwirken


Beschwerden, die mit Rosacea in Verbindung stehen, können durch bestimmte Faktoren hervorgerufen oder verstärkt werden. Versuchen Sie herauszufinden, welche Trigger für das Auftreten Ihrer Symptome eine Rolle spielen. Treten die Beschwerden beispielsweise nach dem Verzehr gewürzter Speisen oder dem Konsum von Alkohol auf? Oder reagiert Ihre Haut möglicherweise überempfindlich auf Make-up, eine bestimmte Tagescreme oder bestimmte Duschbäder? Haben Sie einmal herausgefunden, worauf Ihre Haut reagiert, versuchen Sie diese Faktoren so viel wie möglich zu vermeiden. Schützen Sie Ihre Haut zudem ausreichend gegen Sonneneinstrahlung. Verwenden Sie hierfür eine hochwertige Sonnencreme mit einem hohen Lichtschutzfaktor und vermeiden Sie es, sich lange in der grellen Sonne aufzuhalten. Leiden Sie unter starken Beschwerden, ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen.

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