Rezeptfreie und rezeptpflichtige Medikamente gegen Schlafstörungen

Fast ein jeder hat sich im Laufe des Lebens schon einmal über eine Schlafstörung beklagt. Ein typisches Beispiel ist eine Stresssituation, die im schulischen, privaten oder beruflichen Alltag vorkommen kann. Wird in den Wochen vor dem Abi nochmals kräftig gepaukt? Steht in den nächsten Tagen endlich die Führerscheinprüfung an oder wird eine lange vorbereitete Präsentation dem anspruchsvollen Kunden vorgestellt? In der Regel ist es so, dass nach Ende der Belastungssituation auch der wohlverdiente, ruhige Schlaf zurückkehrt. Von einer chronischen Schlafstörung (Insomnie) sprechen wir hingegen, wenn die nächtliche Ruhe länger als ca. vier Wochen andauert. Spätestens dann sollte ein Arzt des Vertrauens hinzugezogen und eine ausführliche Anamnese mit entsprechender Therapie erfolgen. Doch wann kommt es zu einer Insomnie und wie werden bei Schlafstörungen rezeptfreie sowie rezeptpflichtige Medikamente sinnvoll eingesetzt?

Schlafstörungen – Ursachen und Symptome

Hält die Schlafstörung auch nach Ende der Belastungssituation an, sprechen wir von der „erlernten Insomnie“. Obwohl die auslösende Ursache nun keine Rolle mehr spielt, macht sich der Betroffene weiterhin Sorgen – kann nicht „abschalten“ und findet keinen Schlaf. Das mündet in einen regelrechten Teufelskreis. Abends im Bett kreisen die Gedanken über die Belastungen des anstehenden Tages. Und neigt sich der Tag dem Ende, folgt die Angst über eine weitere, endlos erscheinende, schlaflose Nacht. Hinzu kommt, dass es am Tag durch den nächtlichen Schlafmangel zu Konzentrationsschwierigkeiten, Antriebslosigkeit und Erschöpfungszuständen kommt. Betroffene sind depressiv verstimmt, erschöpft und gleichzeitig angespannt und gereizt. Ursachen für Insomnie können zudem äußere Einflüsse wie übermäßiger Verzehr von Alkohol und Kaffee, ungünstiges Umfeld (Elektrosmog) Tätigkeiten (Arbeit mit ins Bett nehmen) und Krankheiten (Asthma, Apnoe) sein. Medikamente gegen Schlafstörungen können fein dosiert Linderung verschaffen. Dabei lassen sich bei Schlafstörungen Medikamente grob in zwei Kategorien einteilen: rezeptfreie Medikamente und verschreibungspflichtige Medikamente.

Bei Schlafstörungen Medikamente rezeptfrei verwenden

Bei den ersten Anzeichen einer Schlafstörung gilt es zunächst, alle negativen Faktoren zu entfernen, die zur Schlaflosigkeit führen können. Das kann eine durchgelegene Matratze, die zu nächtlichen Rückenschmerzen führt ebenso sein wie der Fernseher im Schlafzimmer, Lesekost unter hohem „Blaulichtanteil“ oder ein üppiges Nachtessen vor dem Zubettgehen. Will sich der Schlaf dennoch nicht finden, stehen bei Schlafstörungen Medikamente rezeptfrei zur Verfügung. Zu den beliebtesten Medikamenten zählt hier das Trockenwurzelextrakt der Pflanze Valeriana officinalis – besser bekannt als Baldrian. In der Kräutermedizin seit Jahrtausenden angewandt, kommt es hier bei Einhaltung der Dosierung nur zu äußerst geringen Nebenwirkungen. Das milde Beruhigungsmittel Baldrian wird auch verwendet, um Stress und Angst entgegenzuwirken, sowie bei der Linderung von Menstruationsbeschwerden. Melatonin bei Schlafstörungen ist ein ebenso adäquates Mittel, um der Insomnie zu begegnen.

Melatonin bei Schlafstörungen – die körpereigenen Botenstoffe unterstützen

Das als „Schlafhormon“ bekannte Melatonin wird vom menschlichen Körper in der Zirbeldrüse produziert. Wenn sich die Sonne verabschiedet und es abends zusehends dunkler wird, schüttet unser Körper Melatonin aus. Deshalb ist es auch ratsam, in einem völlig abgedunkelten Raum zu schlafen. Zusätzlich zugeführtes Melatonin kann den Körper beim Ruhe finden unterstützen. Melatonin bei Schlafstörungen wird je nach Schwere der Insomnie in verschiedenen Dosierungen eingesetzt. Bis zu einer Dosis von 0,3 mg ist das Melatonin nicht rezeptpflichtig und wird vielmehr als Nahrungsergänzungsmittel eingestuft. Da Melatonin mit anderen Medikamenten und Genussmitteln in Wechselwirkung treten kann, ist die Einnahme bzw. Dosis mit dem behandelnden Arzt abzustimmen. Gleiches trifft zu für Schwangere oder Stillende zu.

Vivinox Stark und Hoggar Night bei akuten Schlafstörungen

Ebenfalls in die Kategorie rezeptfreie Medikamente gegen Schlafstörungen gehören „Vivinox Stark“ und „Hoggar Night“. Es sei an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass beide Medikamente zur Kurzzeitbehandlung gedacht sind. „Vivinox Stark“ wird der Gruppe der Antihistaminika zugeordnet. Das enthaltene Diphenhydramin verlängert die Schlafdauer und verbessert die Schlafqualität. „Hoggar Night“ setzt als rezeptfreies Medikament auf den Wirkstoff Doxylamin, der ebenfalls dabei helfen kann, erholsamen Schlaf zu finden. Auch Hoggar Night sollte ca. 30 bis 60 Minuten vor dem Schlafengehen mit Flüssigkeit eingenommen werden. Beide Medikamente sollten bei täglicher Anwendung nicht länger als zwei Wochen eingenommen werden. Ohnehin empfiehlt sich bei längerer Schlafstörung die Kontaktaufnahme zu einem Arzt des Vertrauens – was dann auch Voraussetzung für verschreibungspflichtige Medikamente gegen Schlafstörungen ist – die es über Dokteronline.com ebenfalls zu beziehen gibt.

Dem Körper kurzzeitig bei Schlafstörungen Medikamente zuzuführen, kann eine große Hilfe im Hinblick auf den erholsamen Schlaf sein. Dokteronline.com bietet selbst keine ärztlichen Dienstleistungen und Produkte an – doch wir sorgen dafür, dass Sie schnell, sicher und diskret Ihr Medikament bzw. einen ärztlichen Rat erhalten. Entdecken Sie jetzt unser vielseitiges Angebot auf
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