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Corona Selbsttests

Das Coronavirus hält Europa und den Rest der Welt weiterhin in Atem. Nie zuvor hatte eine Pandemie solche Auswirkungen! Das Virus, das die Krankheit COVID-19 verursacht, fordert viele Opfer. Und auch die wirtschaftlichen Folgen sind immens.

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Grippe oder COVID-19?

Corona verursacht ähnliche Krankheitszeichen wie eine „normale“ Grippe, nämlich Fieber und Atemwegsbeschwerden. Das erschwert eine schnelle Einschätzung der Symptome. Nur ein Test kann sicher belegen, ob tatsächlich eine Corona-Erkrankung vorliegt.

Mittlerweile sind zudem mehrere Virusvarianten mit leicht abweichenden Krankheitsbildern und Symptomen im Umlauf. All diese Unsicherheiten wecken Fragen und Ängste.

Gibt es Medikamente gegen COVID-19?

Lesen Sie hier mehr über COVID-19: über die Symptome, die Medikamente und was Sie tun können, um einer Ansteckung vorzubeugen und eventuelle Beschwerden zu lindern.

Das Virus und seine Symptome

Nicht alle Corona-Infizierte werden krank. Die Symptome sind von Mensch zu Mensch verschieden. Meistens sind die Beschwerden mild, ähnlich wie bei einer Erkältung oder einer leichten Grippe. Die häufigsten Symptome der Coronavirus-Erkrankung sind:

  • Fieber,
  • Husten,
  • Abgeschlagenheit,
  • Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns (ohne Nasenverstopfung).

Seltener:

  • Kopfschmerzen,
  • Halsschmerzen,
  • Gliederschmerzen,
  • Durchfall,
  • Hautausschlag oder Verfärbung der Finger und Zehen.

Schwerwiegende Symptome:

  • Kurzatmigkeit und Atembeschwerden,
  • Sprachschwierigkeiten und eingeschränkte Bewegungsfähigkeit,
  • Verwirrtheit,
  • Schmerzen im Brustraum.

Bei schwerwiegenden Symptomen wenden Sie sich bitte sofort an Ihren Arzt. Dies gilt vor allem für über 70-Jährige, chronisch Kranke und Menschen mit geschwächtem Immunsystem.

Ist das Coronavirus tödlich?

In den weitaus meisten Fällen klingen die Beschwerden von selbst wieder ab. Es reicht in der Regel, sich ein paar Tage zu schonen. Tritt jedoch z. B. eine schwere Lungenentzündung mit Atemnot auf, ist eine Krankenhausaufnahme notwendig. Bei Älteren, chronisch Kranken und Menschen mit geschwächtem Immunsystem ist das Risiko für einen Krankenhausaufenthalt höher.

Nur ein sehr kleiner Teil der sogenannten schweren Verläufe endet tödlich, wobei Hochbetagte und Patienten mit einer (ernsthaften) Vorerkrankung gefährdeter sind. Die Wahrscheinlichkeit, dass junge, gesunde Menschen an COVID-19 sterben, ist also sehr klein.

Wann bin ich besonders Corona-gefährdet?

Gesunde Menschen mit normaler körpereigener Abwehr sind im Allgemeinen gut vor dem Coronavirus geschützt. Sollte es zu einer Ansteckung kommen, sind die Beschwerden – wenn sie überhaupt auftreten – oft sehr mild. Andere sind gefährdeter, z. B. wegen einer Vorerkrankung oder ihres hohen Alters. Bei dieser Gruppe kann es zu schwereren Verläufen kommen.

Zur Risikogruppe gehören:

  • über 70-Jährige.

Menschen mit den folgenden Erkrankungen:

  • Anomalien und Funktionsstörungen der Atemwege und der Lunge,
  • chronische Herzkrankheiten,
  • Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit),
  • schwere Nierenerkrankungen, bei denen eine Dialyse oder Nierentransplantation erforderlich ist.

Menschen mit vermindertem Widerstand gegen Infektionen, z. B. infolge von:

  • medikamentöser Behandlung von Autoimmunerkrankungen,
  • Organtransplantation,
  • Bluterkrankungen,
  • einer Behandlung angeborener oder später erworbener Immunschwächekrankheiten,
  • Chemotherapie oder Bestrahlung aufgrund einer Krebserkrankung,
  • einer HIV-Infektion.

Gehören Sie zu dieser Risikogruppe? Dann vermeiden Sie unnötige Kontakte. Bleiben Sie möglichst zu Hause und empfangen Sie vor allem keine Besucher mit Erkältungsbeschwerden. Bei Fieber (38 Grad oder höher) in Kombination mit Atemnot oder Atembeschwerden (mögliche Corona-Symptome) wenden Sie sich bitte an einen Arzt.

Wie kann ich einer Corona-Infektion vorbeugen?

Sie können selbst einiges tun, um sich nicht so schnell mit dem Coronavirus anzustecken:

  • Achten Sie auf räumliche Distanz zu anderen Menschen. Schränken Sie persönliche Begegnungen ein und halten Sie in Geschäften ausreichend Abstand voneinander.
  • Waschen Sie sich regelmäßig die Hände.
  • Niesen und husten Sie in die Armbeuge. So kann das Virus nicht auf Ihre Hände gelangen und Oberflächen (z. B. Türklinken) kontaminieren oder andere Personen (bei Berührung) infizieren.
  • Beim Naseputzen gilt: Papiertaschentücher verwenden, diese danach sofort wegwerfen und die Hände waschen.
  • Lüften Sie gut, auch im Winter.
  • Begeben Sie sich bei den typischen Krankheitszeichen in Selbstisolation und lassen Sie sich sofort testen.
  • Schütteln Sie keine Hände.
  • Waschen Sie sich immer die Hände, wenn Sie nach Hause kommen.
  • Berühren Sie Ihr Gesicht möglichst wenig, wenn Sie sich in einem gemeinschaftlich genutzten Raum befinden.
  • Tragen Sie eine Maske, wenn dies vorgeschrieben ist.
  • Lassen Sie sich impfen. Sofern keine medizinischen Gründe dagegensprechen, ist eine Impfung überaus ratsam. Wenn Sie geimpft sind, treten im Falle einer Corona-Infektion mildere Symptome auf, sodass ein Krankenhausaufenthalt weniger wahrscheinlich ist.

Und natürlich ist es wichtig, das eigene Immunsystem zu stärken, z. B. mit genug Schlaf, gesunder Ernährung und ausreichend Bewegung. Gegen einen eventuellen Vitaminmangel empfiehlt sich ggf. ein Nahrungsergänzungsmittel.

Was kann ich selbst gegen die Corona-Erkrankung tun?

Bemerken Sie trotz aller Vorsicht bei sich Corona-Symptome? Bei eher milden Beschwerden können Sie die Infektion wie eine normale Erkältung oder Grippe behandeln. Oft genügen hier bereits rezeptfreie Medikamente. Auch ein gesunder Lebensstil hilft bei der Genesung. Ein paar Tipps:

  • Schmerzmittel senken das Fieber und lindern die Schmerzen. Paracetamol leistet hier gute Dienste und führt nur selten zu Nebenwirkungen.
  • Nasenspray hilft bei einer verstopften Nase. Versuchen Sie es jedoch zuerst mit einer Kochsalzlösung. Die kann über einen längeren Zeitraum verwendet werden und ist auch für Kinder unbedenklich. Medizinisches Nasenspray sollte nur wenige Tage lang verwendet werden.
  • Hustensaft und Halstabletten lindern Halsschmerzen und den Hustenreiz, doch auch ein Lakritz oder Lutschbonbon kann vorübergehend schon helfen.
  • Trinken Sie viel Wasser und ernähren Sie sich gesund und abwechslungsreich.
  • Achten Sie auf ausreichend Erholung; gerade jetzt braucht Ihr Körper viel Schlaf.

Ganz wichtig: Vermeiden Sie persönliche Begegnungen, solange Sie Beschwerden haben. So verringern Sie das Risiko, andere zu infizieren. Bleiben Sie im Haus und halten Sie auch Mitbewohner weitestgehend auf Distanz. Wechseln und waschen Sie regelmäßig Handtücher, Geschirrtücher und Bettwäsche.

Solange eine Corona-Infektion nicht durch einen Test bestätigt wurde, ist es jedoch auch möglich, dass Sie eine gewöhnliche Grippe hatten. Generell ist es sinnvoll, sich auch bei grippeähnlichen Beschwerden an die behördlichen Corona-Maßnahmen zu halten.

Wann sollte ich bei Corona-Symptomen den Arzt anrufen?

Bei schwerwiegenden Symptomen sollten Sie sofort einen Arzt oder eine Ärztin anrufen. Das gilt in besonderem Maße, wenn sich Ihr Zustand zunehmend verschlechtert bzw. bei Atembeschwerden. Auch wer zu einer Risikogruppe gehört (über 70-Jährige, chronisch Kranke und Menschen mit geschwächtem Immunsystem), sollte bei Fieber mit Husten oder Atembeschwerden den Arzt anrufen. Wohlgemerkt: Gehen Sie nicht zur Arztpraxis, sondern melden Sie sich telefonisch. Falls nötig, kommt ein Arzt zu Ihnen ins Haus.

Wie wird COVID-19 behandelt?

Sind Sie nicht krank, aber (möglicherweise) infiziert – z. B. nach einem Kontakt mit einem Infizierten? Dann begeben Sie sich in häusliche Quarantäne. Und selbstverständlich gelten jederzeit die behördlichen Richtlinien.

Auch bei milden Krankheitszeichen sollten Sie zu Hause bleiben. Nur bei ernsthaften Beschwerden erfolgt gegebenenfalls eine Einlieferung ins Krankenhaus. Doch auch wer Corona zu Hause auskuriert, muss sich isolieren. Verlassen Sie das Haus erst, wenn Sie wieder ganz gesund sind und das Virus nicht mehr weitergeben können. Davon können Sie erst ausgehen, wenn mindestens 24 Stunden keine Symptome aufgetreten sind.

Bis dahin können Sie zur Eindämmung des Virus beitragen, indem Sie sich an alle Verhaltens- und Hygieneregeln halten. Auf diese Weise schützen Sie auch die besonders gefährdeten Mitmenschen.

Welche Medikamente werden bei Corona eingesetzt?

Von den rezeptfreien Produkten scheinen sich Paracetamol und eventuell Nasensprays am besten zu bewähren.

Für die Behandlung von COVID-19 sind zwei Medikamente zugelassen: Remdesivir (ein antivirales Medikament) und der Entzündungshemmer Dexamethason.

Medikamente mit möglicher Wirkung auf das Virus selbst:

  • experimentelle monoklonale Antikörper. Von diesen Mitteln wird angenommen, dass sie den Eintritt des Virus in die menschliche Zelle verhindern.
  • Ivermectin. Dieser Arzneistoff wird gegen parasitäre Infektionen eingesetzt. Die Wirksamkeit von Ivermectin gegen das Coronavirus wird derzeit untersucht. Die WHO rät, es nur in Studien und nicht als Behandlung einzusetzen.
  • Molnupiravir. Ein orales antivirales Medikament, das möglicherweise die Vermehrung des Virus verhindert.
  • Hydroxychloroquin. Neuere Studien zeigen, dass dieses Medikament gegen das Coronavirus nicht wirksam ist und dass die Nebenwirkungen ein Risiko darstellen. Die Arzneimittelbehörden warnen davor.

Medikamente, die das Immunsystem beeinflussen:

  • Tocilizumab. Diese Substanz hemmt Interleukin-6, einen Entzündungsmarker, der bei vielen COVID-Patienten erhöht ist.
  • Anakinra. Diese Substanz hemmt Interleukin-1, das ebenfalls am Entzündungsprozess von COVID-19 beteiligt ist.
  • Baricitinib. Auch von dieser Substanz wird angenommen, dass sie bei COVID-19 in die Entzündungsprozesse eingreift.
Quellen

https://www.volkskrant.nl/wetenschap/experimenteel-medicijn-beschikbaar-voor-coronapatienten~b0b975f8/

Fang, L., Karakiulakis, G., & Roth, M. (2020). Sind Patienten mit Bluthochdruck und Diabetes mellitus einem höheren Risiko für eine COVID-19-Infektion ausgesetzt? The Lancet Respiratory Medicine.

https://doi.org/10.1016/s2213-2600(20)30116-8

Keulemans, M. (2020, 20. Februar). Das Mittel gegen das Coronavirus gibt es vielleicht schon lange. Verfügbar unter https://www.volkskrant.nl/wetenschap/het-middel-tegen-het-coronavirus-bestaat-misschien-al-lang~b27d1816/?referer=https://www.google.com/ [19. März 2020]

Niederländische Gesellschaft der Allgemeinmediziner. (2020, 18. März). Ich glaube, ich habe mich mit dem neuartigen Coronavirus angesteckt. | Thuisarts. Verfügbar unter https://www.thuisarts.nl/nieuw-coronavirus/ik-denk-dat-ik-nieuwe-coronavirus-heb#ik-heb-klachten-wat-nu [19. März 2020]

RIVM. (2020a, 18. März). Neuartiges Coronavirus (COVID-19). Verfügbar unter https://www.rivm.nl/coronavirus/covid-19 [19. März 2020]

RIVM. (2020b, 18. März). Fragen und Antworten zum neuartigen Coronavirus (COVID-19). Verfügbar unter https://www.rivm.nl/coronavirus/covid-19/vragen-antwoorden#eigengezondheid [19. März 2020]

https://www.cbg-meb.nl/onderwerpen/medicijninformatie-medicijn-tegen-corona/overzicht-goedgekeurde-en-onderzochte-medicijnen

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