Tramadol (Tramal)
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Tramadol Wirkung


Tramadol ist ein Medikament das in die Gruppe der morphinartigen Schmerzmittel fällt (Opioide). Es handelt sich dabei um ein starkes Schmerzmittel. Es wird vor allem bei starken Schmerzbeschwerden wie Nerven- oder Gelenkschmerzen verschrieben. Die Wirkung von Tramadol setzt innerhalb von einer Stunde nach der Einnahme ein und hält zwischen 6 bis 8 Stunden an.

Abgeschwächtes Schmerzsignal

Tramadol beeinflusst bestimmte Schmerzzellen. Bei Schädigungen bestimmter Körperteile wird ein Signal über die Nervenzellen an das Gehirn weitergeleitet. Das Gehirn reagiert auf diese Impulse indem es bestimmte Reaktionen hervorruft, wie z.B. das wegziehen der Hände bei kochendem Wasser. In diesen Fällen ist eine Schmerzreaktion äußert hilfreich da sie den Körper vor ernsteren Schäden bewahrt. Allerdings können Schmerzreaktionen in anderen Fällen weniger nützlich sein, wie z.B. Kopfschmerzen oder Schmerzen nach einer Operation. Tramadol sorgt dafür, dass das Signal lediglich abgeschwächt vom Gehirn wahrgenommen wird wodurch der Schmerz weniger Intensiv wahrgenommen wird. Dies senkt die Schmerzbeschwerden wodurch Sie geringer auf die Schmerzsignale reagieren.

Tramadol wird eingenommen wenn leichtere Schmerzmittel wie Paracetamol oder Ibuprofen nicht mehr ausreichend helfen können. Sobald auch Tramadol bei der Schmerzbehandlung nicht mehr weiterhelfen kann werden häufig Morphine verschrieben, z.B. bei der Behandlung von Krebspatienten.

Dauer

Die Wirkung der Tramadol-Zäpfchen und Kapseln halten zwischen 6 bis 8 Stunden an. Die Zäpfchen und Kapseln mit dosierter Wirkstoffabgabe sind ca. 12 bis 24 Stunden wirksam. Ein Medikament mit dosierter Wirkstoffabgabe gibt den Wirkstoff an den Körper konstant über einen längeren Zeitraum ab. Ein Vorteil der dosierten Abgabe liegt darin, dass Sie das Medikament nur noch seltener Einnehmen müssen und die Konzentration im Blut gleichmäßiger verteilt ist. Durch die geringere Wirkstoffmenge treten zudem weniger Nebenwirkungen auf. Es ist wichtig, dass Sie das Medikament in einem Mal einnehmen, sodass der Wirkstoff nicht in einem Mal freigesetzt wird.

Nebenwirkungen

Tramadol kann Nebenwirkungen verursachen. Häufig verlaufen die Nebenwirkungen allerdings mild und nicht jeder erfährt sie. Schläfrigkeit, Kopfschmerzen, ein trockener Mund und Schweißausbrüche sind häufige Nebenwirkungen. Seltener auftretende Nebenwirkungen sind z.B. Durchfall, Übelkeit und Magen- und Darmbeschwerden.

Sobald Sie die Einnahme absetzen können Sie möglicherweise unter Entzugserscheinungen leiden. Angst, Nervosität, Zittern oder Überreaktionen sind dabei mögliche Reaktionen. Setzen Sie die Einnahme nicht plötzlich ab und besprechen Sie ein solches Vorgehen mit Ihrem Arzt. Die Einnahme muss allmählich reduziert werden.

Schwangerschaft/Stillzeit

Nehmen Sie Tramadol nicht während der Schwangerschaft ein. Das Medikament kann womöglich die Atmung des Babys beeinflussen. Geben Sie Ihrem Kind die Brust? Dann besprechen Sie mit Ihrem Arzt ob Sie das Mittel einnehmen dürfen. Die Wirkung von Tramadol kann womöglich auch Nebenwirkungen bei Ihrem Kind hervorrufen.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage oder fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.