Viagra
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Pharmakodynamische Eigenschaften Viagra


Bei Viagra handelt es sich um eine orale Behandlungsform von Impotenz. Der Wirkstoff Sildenafil erhöht in Situationen der sexuellen Erregung die Blutzufuhr in den Penis und gleicht so die verminderte erektile Funktion wieder aus.

Wie entsteht eine Erektion?

Die physischen Mechanismen, die für eine Erektion verantwortlich sind, ergeben sich aus der Freisetzung von Stickstoffmonoxid (NO) im Corpus Cavernosum während der sexuellen Stimulation. Stickstoffmonoxide aktivieren das Enzym Guanylatcyclase, dass zu einer erhöhten Produktion von zyklischem Guanosin Monophosphat (cGMP) führt. Dieser Stoff sorgt dafür, dass sich die glatte Muskulatur im Corpus Cavernosum entspannen kann, wodurch sie sich mit Blut füllen.

Wie wirkt Viagra?

Viagra (Sildenafil) ist ein kräftiger und selektiver Hemmstoff der cGMP-spezifischen Phosphodiesterase Typ 5 (PDE5) im Corpus Cavernosum, der für den Abbau von cGMP verantwortlich ist. Sildenafil entfaltet keine direkt entspannende Wirkung auf das Corpus Cavernosum-Gewebe, fördert jedoch die entspannende Wirkung des Stickstoffmonoxids auf das Gewebe. Sobald bei einer sexuellen Stimulation das NO/cGMP aktiviert wird, führt die Hemmung der PDE5 durch Sildenafil zu einem erhöhten cGMP-Spiegel im Corpus Cavernosum. Aus diesem Grund bedarf es einer sexuellen Stimulation, um die pharmakologische Wirkung von Viagra hervorzurufen.

Einfluss auf den Bluthochdruck

Viagra ruft ein mildes und temporäres absinken des Blutdrucks hervor, was in der Mehrheit der Fälle keine klinischen Auswirkungen hat. Das Absinken des Blutdrucks geht mit der gefäßerweiternden Wirkung von Sildenafil einher, was möglicherweise zu einem Anstieg der cGMP im glatten Muskelgewebe führt. Eine einmalige orale Dosierung von bis zu 100 mg mit Sildenafil führte zu keiner klinisch relevanten Auswirkung auf das EKG bei gesunden Freiwilligen.

Bei einer Studie welche die Auswirkung einer einmaligen oralen Einnahme von 100 mg Sildenafil bei 14 Patienten mit ernsten Herzbeschwerden (>70 % Verengung bei zumindest einer Koronararterie) untersuchte, sank der durchschnittliche Blutdruck im Ruhezustand um 7%und 6% im Vergleich zur Basislinie. Das Potenzmittel beeinflusst die Herzleistung nicht und verminderte zudem auch nicht die Durchblutung in den verengten Koronararterien.

Einfluss auf das Sehvermögen

In einigen Fällen kann es zu einer Veränderung der Farbwahrnehmung (blau/grün) ca. 1 Stunde nach der Einnahme einer Dosierung von 100 mg kommen. Allerdings hält diese Nebenwirkung nicht länger als 2 Stunden nach der Einnahme an. Hierfür wird der Farnsworth-Munsell 100-hue Test verwendet. Der postulierte Mechanismus für diese Veränderung in der Farbwahrnehmung hängt mit der Hemmung der PDE5 zusammen. Viagra beeinflusst weder das Sehvermögen noch die Kontrastsensitivität.

In einer kleinen Studie mit Patienten, die an einer diagnostizierten Makuladegeneration (Augenkrankheit) litten konnte durch die Einnahme von Sildenafil keine Beeinträchtigung der visuellen Fähigkeiten festgestellt werden. Zudem wurde auch die Spermaqualität bei den Freiwilligen nicht schlechter bei einer einmaligen Dosierung mit 100 mg.

Eine verbesserte Erektion

In klinischen Studien wurde Sildenafil an mehr als 3000 Patienten im Alter zwischen 19 und 87 Jahren getestet. Dabei lässt sich der Patientenanteil wie folgt aufschlüsseln: Ältere (21%), Patienten mit Hypertonie (24%), Diabetes mellitus (16%), ischämische Herzerkrankung und andere kardiovaskuläre Erkrankungen (14%), Hyperlipidämie (14%), Rückenmarksverletzung (6%), Depression (5%), transurethrale Resektion der Prostata (5%), radikale Prostatektomie (4%).

In der Studie mit einer festen Viagradosis betrug der Anteil der Patienten die eine verbesserte Erektion erhielten 62% (25 mg), 74 (50 mg) und 82% (100 mg), im Vergleich zu 25% aus der Placebogruppe.

In allen klinischen Studien betrug der Anteil der Patienten die durch die Einnahme eine Verbesserung vermeldeten: psychogene erektile Dysfunktion (84%), gemischte erektile Dysfunktion (77%), organisch bedingte erektile Dysfunktion (68%), ältere Menschen (67%), Diabetes mellitus (59%), ischämischer Herzkrankheit (69%), Hypertonie (68%), mit trans-urethralen Resektion der Prostata (61%), radikale Prostatektomie (43%), Rückenmarksverletzung (83%), Depressionen (75%). Die Sicherheit und Effektivität von Viagra konnte über den gesamten Behandlungszeitraum nachgewiesen werden.
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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage oder fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.