Yasmin

Yasmin Nebenwirkungen - ein Überblick

Yasmin ist eine Kombinationspille, die dank der geringen Dosierung für junge Frauen und Mädchen geeignet ist. Vor allem junge Frauen, die ihre ersten Erfahrungen mit der Pille machen, entscheiden sich für diese Kombinationspille. Diese Antibabypille wird oftmals gut vertragen mit nur wenigen Nebenwirkungen. In diesem Beitrag möchten wir Ihnen einen kurzen Überblick zu den häufigsten Yasmin Nebenwirkungen geben. Für die ausführliche Auflistung der möglichen Nebenwirkungen konsultieren Sie bitte die Packunsbeilage.

Die häufigsten Nebenwirkungen

Auch bei einer Antibabypille handelt es sich um ein Medikament, welches mit gewissen Nebenwirkungen einhergehen kann. Den meisten zu Yasmin vorliegenden Erfahrungsberichten zufolge ist bei dem Gebrauch der Antibabypille jedoch mit keinerlei Beschwerden zu rechnen. Lediglich in seltenen Fällen kam es bisher zu Nebenwirkungen wie Übelkeit, Bauchschmerzen und spannenden Brüsten. In bisher nur sehr wenigen Fällen war die Rede von Kopfschmerzen und Zwischenblutungen. Häufig handelt es sich hierbei um Beschwerden, welche lediglich zu Beginn der Anwendung auftreten, jedoch nach einer Weile von selbst vergehen, sobald sich der Körper an den Wirkstoff gewöhnt hat.

Die von der Antibabypille häufig verursachte Gewichtszunahme fällt bei der Yasmin Pille nachweislich geringer aus, als bei vielen anderen Präparaten. Jedoch sollten Präparate mit Drospirenon nur von Frauen eingenommen werden, die nicht rauchen und auch kein anderes Thromboserisiko haben. Das Östrogen Ethinylestradiol ist so aufgebaut, dass es vom Körper sehr gut aufgenommen werden kann. Präparate mit diesem Wirkstoff können daher mit einer sehr stark verringerten Hormondosis die gleiche Sicherheit bieten wie andere Präparate. Im Folgenden werden einige der häufigsten Yasmin-Pille-Nebenwirkungen aufgelistet. Die Liste ist nicht vollständig. Falls Sie mehr über die Yasmin Nebenwirkungen erfahren möchten, lesen Sie die Packungsbeilage.

Häufige Nebenwirkungen:

  • Zwischenblutungen
  • Kopfschmerzen
  • Übelkeit

Gelegentliche Nebenwirkungen:

  • Veränderung der Libido
  • Blutdrucksenkung oder Bluthochdruck
  • Akne
  • Überempfindlichkeitsreaktionen wie Hautausschlag, Juckreiz, Scheidenentzündungen

Seltene Nebenwirkungen:

  • Asthma
  • Thrombosen
  • Schwerhörigkeit

Besonders zu beachten sind anhaltende oder häufige Schmerzen in den Beinen oder Anschwellungen der Beine. Auch Druckschmerzen im Bein, Änderung der Hautfarbe des Beins und unerklärliche Atemnot können auf eine Verstopfung der Venen oder Arterien schließen lassen. Dies gilt auch für Brustschmerzen oder Symptome, die einem Herzinfarkt ähneln. Sollten diese Symptome auftreten, hören Sie mit der Einnahme umgehend auf und suchen Sie einen Arzt auf.

Wechselwirkungen bei der Einnahme

Die Wirkung von Yasmin kann von einigen Medikamenten beeinflusst werden. Sollten Sie gerade Medikamente wie Antibiotika, Johanniskraut, Schlafmittel aus der Gruppe der Barbiturate einnehmen, kann es sein, dass Sie nicht mehr vollständig vor einer Schwangerschaft geschützt sind. In diesem Fall ist es besser, wenn Sie sich noch zusätzlich schützen und auf ein zusätzliches Verhütungsmittel wie ein Kondom zurückgreifen.

Wann ist Yasmin für mich nicht geeignet?

In einigen Fällen ist Yasmin nicht für Sie geeignet. Die Einnahme von Yasmin ist für Sie nicht geeignet, falls Sie:

Yasmin ist nicht für Sie geeignet, wenn Sie schwanger sind oder stillen. Wenn Sie während der Stillzeit Yasmin einnehmen, kann die Milchproduktion verringert werden. Zudem können die Wirkstoffe in den Säugling übergehen und dem Kind schädigen. Ebenso ungeeignet ist die Einnahme der Antibabypille bei Kindern.

  • Ein Thromboserisiko haben oder bereits ein Blutgerinnsel hatten;
  • An Lebererkrankungen leiden;
  • Akute oder frühere Blutgefäßerkrankungen hatten;
  • An Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) leiden;
  • Schwer behandelbaren Bluthochdruck (Hypertonie) leiden.