Zyloric

Der Wirkstoff in Zyloric ist Allopurinol. Dieses Medikament verhindert dass Purinol (ein eiweißhaltiger Stoff, der unter anderem in Lebensmitteln beinhaltet ist) im Körper zu Harnsäure umgewandelt wird. Mehr Info

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Was ist Zyloric?


Der Wirkstoff in Zyloric ist Allopurinol. Dieses Medikament verhindert dass Purinol (ein eiweißhaltiger Stoff, der unter anderem in Lebensmitteln beinhaltet ist) im Körper zu Harnsäure umgewandelt wird. Ein erhöhter Harnsäuregehalt im Blut kann einige Erkrankungen wie Gicht und Nierensteine verursachen. Zyloric setzt den Harnsäuregehalt im Blut herab und kann weitherhin die zu dieser Krankheit gehörenden Beschwerden verhindern und abschwächen.

Wofür wird es verwendet?


Zyloric wird bei Gicht verschrieben. Dies ist eine Krankheit, die entzündete, rote und schmerzähnlichen Gelenken zur Folge hat. Dies betrifft oftmals die großen Zehn, Handgelenke, Knöchel oder die Knie. Gicht ensteht dadurch, dass Harnsäure im Blut der Gelenke Kristalle formt. Dadurch werden die Gelenke blockiert. Zyloric kann auch bei anderen Erkrankungen, die als Folge von erhöhtem Harnsäuregehalt auftreten, eingesetzt werden. Dies sind zum Beispiel Nierensteine und andere Nierenbeschwerden.

Wie wird Zyloric verwendet?


Die Tablette sollte bestenfalls während oder direkt nach der Mahlzeit mit etwas Wasser eingenommen werden. Das Mittel sollte langwirig gebraucht werden um Gichtanfälle zu verhindern. Die effektive Wirkung des Medikamentes kann erst nach einigen Monaten auftreten. Deshalb sollte Zyloric in diesem Zeitraum fortwährend eingenommen werde. Zyloric kann zu Beginn der Einnahme Gichtbeschwerden verstärken. Deswegen sollte kurz nach einem Gichtanfall nicht sofort mit der Behandlung begonnen werden. In diesem Fall sollte erst nach ein paar Wochen mit der Einnahme des Medikamentes begonnen werden.

Dosierung


Falls nicht anders vom Arzt verordnet, ist die übliche Anfangsdosierung wie folgt:

  • Erwachsene und Kinder ab 15 Jahren sollten je nach Beschwerdegrad 100 bis 900 mg verteilt auf den Tag einnehmen.

Der Arzt bestimmt die Einnahmedauer. Bei jüngeren Kindern sollte der Gebrauch dieses Arzneimittels vorher mit dem Arzt festgelegt werden.

Nebenwirkungen


Der Gebrauch von Zyloric kann Nebenwirkungen verursachen, Jedoch ist nicht jeder davon betroffe. Die bei Einnahme dieses Medikamentes gemeldeten Nebenwirkungen sind unter anderem:

  • Magenbeschwerden wie Übelkeit und/oder Erbrechen. Diese Nebenwirkungen gehen meistens binner kürzester Zeit zurück
  • Durchfall
  • Hautausschlag durch Überempfindlichkeit

Lesen Sie die Packungsbeilage für weitere Informationen, Warnungen oder Kontraindikationen (bei Einnahme verschiedener Medikamente)

Schwangerschaft/Fahrtüchtigkeit/Alkohol


Im Falle einer bestehenden oder gewünschten Schwangerschaft sollte Zyloric nicht verwendet werden. Während der Stillzeit sollte das Arzneimittel ausschlichlich nach Absprache mit dem Arzt gebraucht werden.

Zyloric hat keinen negativen Einfluss auf das Reaktionsvermögen und die Fahrtüchtigkeit.

Alkohol kann die Wirkung von Zyloric negativ beeinflussen. Deshalb sollte kein bzw so wenig Alkohol wie möglich während des Gebrauchs des Medikamentes konsumiert werden.