Dekristol

Dekristol

Dekristol ist ein Vitamin D3-Präparat, das den Kalziumstoffwechsel unterstützt. Die Weichkapseln unterstützen nicht nur die Kalziumaufnahme, sondern setzen bei Bedarf auch das Kalzium aus den Knochen frei, wenn es für die Muskel- oder Nervenarbeit benötigt wird. Mehr Info

Preis ab
14,20 €
Verfügbarkeit
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Was ist Dekristol?


Dekristol ist ein Vitamin D3-Präparat, das den Kalziumstoffwechsel unterstützt. Die Weichkapseln unterstützen nicht nur die Kalziumaufnahme, sondern setzen bei Bedarf auch das Kalzium aus den Knochen frei, wenn es für die Muskel- oder Nervenarbeit benötigt wird. Das Präparat ist verschreibungspflichtig.
In Dekristol ist Colecalciferol enthalten, ein Wirkstoff, der dieselben Strukturen und Funktionen wie das im menschlichen Organismus enthaltene Colecalciferol aufweist. 

 

 

Wofür wird das Medikament verwendet?


Durch Tageslicht der Sonne produziert der menschliche Körper Vitamin D. Der Tagesbedarf liegt bei 20 Mikrogramm. Von März bis Oktober produziert der Körper die erforderliche Menge selbst, wenn die Körperoberfläche täglich für 5 bis 25 Minuten dem Sonnenlicht ausgesetzt wird. Liegen Störungen des Vitamin D-Stoffwechsels vor oder sind Mineralisierungsstörungen bekannt, die die Knochen schwächen, sollte Dekristol eingenommen werden. Die Behandlung wird bei Rachitis (Knochenerweichung bei Kindern) und bei Osteomalazie (Knochenerweichung bei Erwachsenen) empfohlen; Säuglinge und Kleinkinder erhalten das Präparat zur Rachitis-Vorbeugung. Hat der Mediziner Osteoporose (Knochenschwund) festgestellt oder liegt eine Unterfunktion der Nebenschilddrüse vor, kann das Präparat ebenfalls eingenommen werden. Dekristol hilft auch bei Vitamin D-Mangelerkrankungen, einer Unempfindlichkeit gegen Parathormon oder unterstützt den Körper bei der Nährstoffaufnahme, wenn - durch Operationen oder chronische Erkrankungen - Beeinträchtigungen vorliegen. 

 

 

 

 

Wie gebrauchen Sie Dekristol?


Bei Dekristol handelt es sich um Weichkapseln. Der Patient nimmt die Kapseln, wie verordnet, mit Wasser ein. Für Säuglinge steht Dekristol in auflösbaren Tabletten zur Verfügung.

 

 

 

 

Dosierung


Säuglinge erhalten Dekristol bereits mit der zweiten Lebenswoche. Pro Tag wird eine auflösbare Tablette empfohlen; von Weichkapseln wird, aufgrund der Erstickungsgefahr, abgeraten. Kindern und Erwachsenen werden, je nach Krankheitsbild, individuelle Dosierung vorgeschrieben. Für die richtige Dosierung ist es erforderlich, dass der Vitaminmangel im Blut gemessen wird. Entscheidet sich der Arzt für eine Langzeitbehandlung, muss er in weiterer Folge regelmäßige Blut- und Urinuntersuchungen durchführen und auch die Nierenfunktion des Patienten überprüfen. Da die Dosierung vom Vitamin D-Spiegel abhängig ist, sollte Dekristol nur nach Rücksprache mit dem Arzt eingenommen werden, der in weiterer Folge entscheidet, welche Dosierung eine Verbesserung mit sich bringt. Hat der Patient das Gefühl, dass das Mittel zu schwach oder zu stark wirkt, sollte er Rücksprache mit dem Arzt halten. 

 

 

 

 

Nebenwirkungen


Die Nebenwirkungen resultieren im Regelfall als Folge einer falschen Dosierung (Überdosis). Mitunter kann es zu einer Hyperkalzämie (erhöhte Kalziumkonzentration im Blut) kommen, wobei akute (Übelkeit, Bewusstseinsstörungen, Herzrhythmusstörungen, Erbrechen) und chronische (verstärktes Durstgefühl, vermehrter Harndrang, Gewichtsverlust, Appetitlosigkeit, Nierensteinbildung) Folgen auftreten. 

 

 

 

 

Wann sollten Sie dieses Medikament nicht verwenden?


Das Präparat sollte keinesfalls eingenommen werden, wenn der Patient überempfindlich auf Colecalciferol reagiert, eine Hyperkalzämie diagnostiziert wurde oder mitunter eine Störung des Parathormon-Haushalts vorliegt. 

 

 

 

 

Schwangerschaft (falls zutreffend) / Fahrtauglichkeit / Alkohol


Liegt eine Schwangerschaft vor, sollte das Präparat nur nach Rücksprache mit dem Arzt eingenommen werden. Im Rahmen der Schwangerschaft ist es von oberster Priorität, dass Vitamin D-Überdosierungen verhindert werden, da eine Hyperkalzämie zu einer geistigen oder körperlichen Behinderung des Kindes führen kann. Eine Einnahme, wenn sich die Frau in der Stillzeit befindet, ist möglich; die Stoffwechselprodukte gehen zwar direkt in die Muttermilch über, wobei hier keine Fälle dokumentiert wurden, dass es zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen des Kindes gekommen wäre.
Das Präparat beeinflusst nicht die Fahrtauglichkeit; es sind zudem auch keine Wechselwirkungen mit Alkohol bekannt.