Mirena

Mirena

Mirena ist eine Progesteron-Spirale, ein verschreibungspflichtiges intrauterines Wirkstofffreisetzungssystem (IUS) zur Empfängnisverhütung. Mehr Info

Ein Arzt beurteilt Ihre Anfrage und stellt gegebenenfalls ein Rezept aus. Das Rezept wird an eine Apotheke weitergeleitet. Die wiederum schickt Ihnen das Medikament innerhalb von 1 bis 3 Arbeitstagen zu. Hier finden Sie weitere Informationen zur Abwicklung.

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Gesamtbetrag (beinhaltet die Rezept- und Servicegebühr)
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Was ist Mirena?

Mirena ist eine Progesteron-Spirale, ein verschreibungspflichtiges intrauterines Wirkstofffreisetzungssystem (IUS) zur Empfängnisverhütung.

Wofür wird Mirena angewendet?

Mirena ist ein reversibles Verhütungsmittel. Die Spirale setzt Levonorgestrel frei, das auf die Gebärmutterschleimhaut und den Schleim des Gebärmutterhalses einwirkt. Dadurch können Spermien nicht in die Gebärmutter eindringen. Mirena eignet sich besonders für Frauen mit Hypermenorrhoe (starker Monatsblutung). Bei Frauen nach den Wechseljahren wird Mirena zur Endometriumsprotektion angewandt (Schutz vor zu starkem Wachstum der Gebärmutterschleimhaut während einer Hormonersatztherapie mit einem Östrogen).

Wie wenden Sie Mirena an?

Bei Frauen im gebärfähigen Alter wird Mirena in die Gebärmutterhöhle eingelegt. Dies geschieht innerhalb von sieben Tagen nach Beginn der Monatsblutung. Bei der Verwendung von Mirena empfiehlt es sich, nicht zu rauchen.

Dosierung

Mirena enthält 52 mg Levonorgestrel und setzt ungefähr 20 µg pro Tag frei. Mirena sollte nur von einem in der Handhabung von Mirena erfahrenen oder speziell geschulten Facharzt eingelegt werden.

Nebenwirkungen

Zu den häufigen bis sehr häufigen Nebenwirkungen nach dem Einlegen von Mirena zählen:

  • Uterus-/Genitalblutungen (Schmierblutungen), Oligomenorrhoe (seltene Monatsblutungen), Amenorrhoe (ausbleibende Monatsblutungen);
  • Rückenschmerzen;
  • Übelkeit;
  • Eierstockzysten.

Auf dem Beipackzettel finden Sie weitere Informationen zu Nebenwirkungen.

Wann dürfen Sie Mirena nicht verwenden?

Bei Frauen mit Lebererkrankungen und verschiedenen Erkrankungen der Gebärmutter und/oder des Gebärmuttermundes darf Mirena nicht angewendet werden. Für Frauen nach den Wechseljahren mit einer zurückgebildeten Gebärmutter ist Mirena nicht empfehlenswert. Diabetikerinnen können Mirena verwenden; dabei sollten jedoch die Blutzuckerspiegel sorgfältig überwacht werden.

Schwangerschaft/Fahrtüchtigkeit

Während der Schwangerschaft darf Mirena nicht angewandt werden. Es sind keine Auswirkungen auf die Fahrtüchtigkeit festgestellt worden.