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MCP (Metoclopramid)

  • Hilft bei Übelkeit und Erbrechen
  • Auch für Kinder ab 1 Jahr
  • Kann Schwindel und Bewegungsstörungen verursachen
  • Trinken Sie keinen Alkohol

Über Metoclopramid

Metoclopramid hilft bei Übelkeit und Erbrechen. Der Wirkstoff Metoclopramid sorgt dafür, dass das Brechzentrum im Gehirn weniger schnell gereizt wird.

Metoclopramid wird unter anderem verschrieben:

  • bei Übelkeit und Erbrechen als Nebenwirkung von Medikamenten gegen Krebs (Chemotherapie, Strahlentherapie) bei Erwachsenen und Kindern ab 1 Jahr
  • bei Übelkeit und Erbrechen, die während eines Migräneanfalls auftreten
  • bei Übelkeit und Erbrechen durch andere Ursachen

Anwendung

Nehmen Sie die Tabletten mit etwas Wasser oder eventuell mit etwas Nahrung ein. Halten Sie zwischen den Einnahmen einen Zeitabstand von mindestens 6 Stunden ein, selbst im Fall von Erbrechen der vorherigen Dosis.

Nehmen Sie dieses Arzneimittel niemals länger als 5 Tage in Folge ein, außer wenn ärztlich anders verschrieben.

Dosierung

Ihre Dosierung hängt von Ihren Beschwerden ab und wird von Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin festgelegt. Die üblichen Richtlinien lauten wie folgt:

Für die Behandlung von Übelkeit und Erbrechen, unabhängig von der Ursache (bei Erwachsenen)

  • Die empfohlene Einzeldosis ist 10 mg und kann bis zu dreimal täglich gegeben werden.
  • Die maximale empfohlene Tagesdosis beträgt 30 mg oder 0,5 mg/kg Körpergewicht.
  • Die maximale empfohlene Behandlungsdauer beträgt 5 Tage.

Zur Vorbeugung von durch Chemotherapie verursachter Übelkeit und Erbrechen (bei Kindern und Jugendlichen von 1 bis 18 Jahren)

  • Die empfohlene Dosis beträgt 0,1 bis 0,15 mg/kg Körpergewicht (siehe Dosierungstabelle im Beipackzettel) und kann bis zu dreimal täglich gegeben werden.
  • Die maximale Tagesdosis beträgt 0,5 mg/kg Körpergewicht.
  • Die maximale empfohlene Behandlungsdauer beträgt 5 Tage.

Dieses Medikament ist nicht für die Anwendung bei Kindern geeignet, die weniger als 30 kg wiegen. Andere pharmazeutische Formen/Stärken können für diese Patientengruppe besser geeignet sein.

Verkehrstüchtigkeit/Alkohol

Nach der Einnahme von Metoclopramid können Sie sich schläfrig oder schwindlig fühlen. Es können auch Bewegungsstörungen auftreten. Dies kann Ihre Sehkraft beeinträchtigen und auch Ihre Verkehrstüchtigkeit einschränken. Führen Sie keine Fahrzeuge und bedienen Sie keine Maschinen, solange Sie diese Beschwerden haben.

Alkohol kann die Nebenwirkungen von Metoclopramid auslösen oder verstärken. Trinken Sie keinen Alkohol, wenn Sie mit diesem Medikament behandelt werden.

Über- oder Unterdosierung

Wenn Sie mehr Tabletten als ärztlich vorgeschrieben angewendet haben, wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt oder Apotheker. Es können unkontrollierbare Bewegungen (extrapyramidale Erkrankung), Schläfrigkeit, Bewusstseinsstörungen, Verwirrtheit, Halluzinationen und Herzprobleme auftreten. Nötigenfalls kann Ihnen Ihr Arzt eine Behandlung für diese Symptome verschreiben.

Haben Sie eine Einnahme vergessen? Nehmen Sie nie die doppelte Tablettenmenge ein, um die vergessene Dosis zu kompensieren. In diesem Fall sollten Sie die vergessene(n) Tablette(n) nicht mehr einnehmen, sondern mit dem normalen Einnahmeschema fortfahren.

Wann darf das Medikament nicht angewendet werden?

Metoclopramid ist nicht für jeden Patienten geeignet. Dieses Arzneimittel sollte in folgenden Fällen nicht eingenommen werden:

  • wenn Sie überempfindlich gegen einen der Bestandteile der Tablette sind (siehe unter dem Abschnitt „Zusammensetzung").
  • wenn Sie Blutungen, Einengungen oder einen Riss in Ihrem Magen oder Darm haben.
  • wenn bei Ihnen ein seltener Tumor in der Nebenniere vermutet wird oder nachgewiesen wurde (Phäochromozytom).
  • wenn Sie jemals unwillkürliche Muskelkrämpfe (Spätdyskinesie) hatten während der Behandlung mit einem Arzneimittel.
  • wenn Sie an Epilepsie leiden.
  • wenn Sie an der Parkinson-Krankheit leiden.
  • wenn Sie Levodopa (ein Wirkstoff gegen die Parkinson-Krankheit) oder dopaminerge Wirkstoffe einnehmen (siehe Abschnitt „Verwenden Sie noch andere Medikamente?").
  • wenn Sie abnorme Blutfarbstoffwerte (Methämoglobinämie) oder einen NADH-Cytochrom-B5-Reduktase-Mangel haben oder jemals hatten.

Wann ist besondere Vorsicht mit diesem Medikament geboten?

Fragen Sie vor der Anwendung von Metoclopramid Ihren Arzt um Rat:

  • wenn Sie schon einmal einen abnormen Herzschlag (QT-Intervall-Verlängerung) oder andere Herzprobleme hatten.
  • wenn Sie Probleme mit den Salzspiegeln (Kalium, Natrium und Magnesium) in Ihrem Blut haben.
  • wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen oder anwenden, die Auswirkungen auf Ihren Herzschlag haben.
  • wenn Sie an (Gehirn-)Erkrankungen des Nervensystems leiden.
  • wenn Sie Probleme mit der Leber oder den Nieren haben. Es kann erforderlich sein, die Dosis zu reduzieren.

Ihr Arzt kann Blutuntersuchungen durchführen, um die Blutfarbstoffspiegel Ihres Blutes zu prüfen. In Fällen abnormer Werte (Methämoglobinämie) muss die Behandlung sofort und dauerhaft abgebrochen werden.

Schwangerschaft und Stillzeit

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie schwanger sind, vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden. Ihr Arzt entscheidet, ob Ihnen Metoclopramid gegeben werden sollte oder nicht.

Sprechen Sie auch mit Ihrem Arzt, wenn Sie stillen. Dieses Medikament geht in die Muttermilch über und sollte dann lieber nicht angewendet werden.

Verwenden Sie noch andere Medikamente?

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel anzuwenden, auch wenn es sich um pflanzliche Präparate oder nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt. Manche Arzneimittel können die Wirkung von Metoclopramid beeinflussen. Dazu gehören:

  • Levodopa und andere Arzneimittel zur Behandlung der Parkinson-Krankheit
  • Anticholinergika (Arzneimittel zur Linderung von Magenkrämpfen oder Spasmen)
  • Morphinderivate (Arzneimittel zur Behandlung starker Schmerzen)
  • Beruhigungsmittel
  • Arzneimittel zur Behandlung psychischer Erkrankungen
  • Digoxin (Arzneimittel zur Behandlung von Herzschwäche)
  • Ciclosporin (Arzneimittel zur Behandlung bestimmter Störungen des Immunsystems)
  • Mivacurium und Suxamethonium (Arzneimittel zur Relaxation der Muskeln)
  • Fluoxetin und Paroxetin (Arzneimittel zur Behandlung von Depression)

Nebenwirkungen

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Brechen Sie die Behandlung ab und sprechen Sie unverzüglich mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie während der Einnahme dieses Arzneimittels eine der folgenden Nebenwirkungen bemerken:

  • unkontrollierbare Bewegungen (häufig unter Einbeziehung des Kopfes oder des Nackens). Dies kann bei Kindern und jungen Erwachsenen und besonders dann auftreten, wenn hohe Dosierungen angewendet werden. Diese Reaktionen erscheinen normalerweise zu Beginn der Behandlung und können sich selbst nach nur einer einzigen Anwendung zeigen. Die Bewegungen enden, wenn sie ordnungsgemäß behandelt werden.
  • hohes Fieber, hoher Blutdruck, Anfälle/Krämpfe (Konvulsionen), Schweißausbruch, vermehrte Speichelbildung. Dies können Anzeichen für eine Erkrankung mit der Bezeichnung neuroleptisches malignes Syndrom sein.
  • Jucken oder Hautausschlag, Schwellung des Gesichts, der Lippen oder des Halses, Schwierigkeiten beim Atmen. Dies können Anzeichen einer allergischen Reaktion sein, die möglicherweise schwerwiegend ist.

Zu den anderen Nebenwirkungen bei der Anwendung von Metoclopramid zählen:

Sehr häufig (mehr als 1 Behandelter von 10)

  • Schläfrigkeit

Häufig (weniger als 1 Behandelter von 10)

  • Niedergeschlagenheit (Depression)
  • unkontrollierbare Bewegungen wie Ticks, Zittern, Drehbewegungen oder Muskelkontraktionen (Steifheit, Starre)
  • ähnliche Symptome wie bei der Parkinson-Krankheit (Starre, Tremor)
  • Gefühl von Ruhelosigkeit
  • Abnahme des Blutdrucks (insbesondere bei intravenöser Anwendung)
  • Durchfall
  • Schwächegefühl

Gelegentlich (weniger als 1 Behandelter von 100)

  • erhöhter Spiegel eines Hormons namens Prolaktin, das milchige Absonderungen aus der Brustdrüse bei Männern und nicht stillenden Frauen auslösen kann
  • Störung der Regelblutung
  • Halluzination
  • Bewusstseinsstörungen
  • langsamer Herzschlag (insbesondere bei intravenöser Anwendung)
  • Allergie

Selten (weniger als 1 Behandelter von 1000)

  • Verwirrtheit
  • Anfälle/Krämpfe (Konvulsionen) (insbesondere bei epileptischen Patienten)

Eine Übersicht über Nebenwirkungen mit einer unbekannten Häufigkeit finden Sie im Beipackzettel. Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht im Beipackzettel angegeben sind.

Zusammensetzung

Der Wirkstoff in Metoclopramid HCI Aurobindo ist Metoclopramidhydrochlorid (als Monohydrat), entsprechend 10 mg wasserfreies Metoclopramidhydrochlorid.

Die sonstigen Bestandteile sind: Laktose, Croscarmellose-Natrium, Magnesiumstearat.

Der Hersteller von Metoclopramide HCI Aurobindo ist:

Centrafarm Services B.V. Nieuwe Donk 9
4879 AC Etten-Leur
Niederlande

Beipackzettel

Lesen Sie vor der Anwendung den Beipackzettel. Den offiziellen Beipackzettel von Metoclopramid HCI Aurobindo können Sie hier downloaden.

Geprüft von:

Wouter Mol, Allgemeinmediziner Registrierungsnummer: BIG: 9057675501 Zuletzt geprüft: 31-01-2023 | Noch gültig

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