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Oxybutynin

Der Wirkstoff Oxybutynin gehört zur Gruppe der krampflösenden Mittel oder Spasmolytika (Medikamente, die bestimmte Muskeln entspannen). Oxybutynin ist in verschiedenen Darreichungsformen erhältlich und wird u. a. gegen Inkontinenz, Bettnässen und übermäßiges Schwitzen verschrieben.

Was ist Oxybutynin?

Der Wirkstoff Oxybutynin gehört zur Gruppe der krampflösenden Mittel oder Spasmolytika (Medikamente, die bestimmte Muskeln entspannen). Oxybutynin ist in verschiedenen Darreichungsformen erhältlich und wird u. a. gegen Inkontinenz, Bettnässen und übermäßiges Schwitzen verschrieben. Sie können Medikamente auf der Basis von Oxybutynin online bei den registrierten EU-Apotheken bestellen, zu denen wir Zugang haben.

Wann wird Oxybutynin angewendet?

Oxybutyninhaltige Medikamente werden bei Harninkontinenz, übermäßigem Schwitzen und übermäßiger Speichelproduktion verschrieben.

Harninkontinenz Bei Harninkontinenz hat man Schwierigkeiten, den Harn zurückzuhalten. Die Ursache kann ein überaktiver Blasenmuskel sein, der sich zu oft zusammenzieht. Dadurch verspürt selbst dann Harndrang, wenn die Blase kaum gefüllt ist. Zu den Symptomen einer Harninkontinenz aufgrund eines überaktiven Blasenmuskels gehören:

  • häufiger Harndrang, auch nachts;
  • Bettnässen (bei Kindern);
  • Urinverlust, wenn die Toilette zu spät erreicht wird.

Oxybutynin entspannt die Blasenmuskeln, sodass diese sich weniger leicht zusammenziehen. Dadurch lässt der häufige Harndrang nach.

Übermäßiges Schwitzen Jeder schwitzt. Schwitzen ist eine natürliche Reaktion des Körpers auf Hitze, körperliche Betätigung oder Stress. Manche Menschen jedoch leiden an einer übermäßigen Schweißproduktion. Sie schwitzen beispielsweise auch beim Stillsitzen. Beschwerden wie Schweißfüße und feuchte Hände sowie die Notwendigkeit, sich mehrmals täglich umzuziehen, beeinträchtigen ebenfalls die Lebensqualität. Der stärkere Schweißgeruch kann zudem Scham- und Angstgefühle auslösen. Oxybutynin senkt die Schweißproduktion. Das übermäßige Schwitzen lässt nach.

Übermäßige Speichelproduktion Speichel wird benötigt, um die Mundhöhle zu befeuchten und die Nahrungsverdauung zu fördern. Übermäßige Speichelproduktion kann u. a. bei einem Schlaganfall sowie bei ALS, der Parkinson-Krankheit oder einer Infektion der Mundhöhle auftreten: Der Patient beginnt zu „sabbern“. Oxybutynin reduziert die Speichelbildung, sodass der übermäßige Speichelfluss nachlässt.

Wie wird Oxybutynin angewendet?

Der Wirkstoff Oxybutynin ist in verschiedenen Darreichungsformen erhältlich, u. a. als Tabletten, Getränk und Pflaster.

  • Nehmen Sie die Tabletten unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit ein. Das Getränk dosieren Sie mit dem mitgelieferten Messlöffel. Oxybutynin kann mit oder ohne Nahrung eingenommen werden.
  • Das Pflaster wird auf der Haut angewendet. Kleben Sie es auf einen sauberen, trockenen Hautbereich am Gesäß, an der Hüfte oder am Bauch. Sie dürfen mit dem Pflaster duschen, baden und schwimmen.

Dosierung Bei den registrierten EU-Apotheken, zu denen wir Zugang haben, können Sie Arzneimittel auf der Basis von Oxybutynin online bestellen. Hinsichtlich der Dosierung und der Anwendungsdauer richten Sie sich bitte nach den Anweisungen Ihres Arztes. Die üblichen Richtlinien für die Anfangsdosierung:

Tabletten

  • Erwachsene: dreimal täglich 2,5 mg
  • Kinder ab 5 Jahre: zweimal täglich 2,5 mg
  • Ältere Menschen: zweimal täglich 2,5 mg

Getränk

  • Erwachsene ab 18 Jahre: dreimal täglich 2,5 bis 5 ml
  • Jugendliche von 12 bis 18 Jahren: dreimal täglich 2,5 ml
  • Kinder von 9 bis 12 Jahren: dreimal täglich 2 ml
  • Kinder von 5 bis 9 Jahren: dreimal täglich 1,5 ml

Ihr Arzt kann die Dosierung für die Tabletten und das Getränk nach einiger Zeit ändern.

Pflaster

  • Erwachsene: zweimal wöchentlich (alle 3 oder 4 Tage) 1 neues Pflaster aufkleben und das alte wegwerfen.

Welche Nebenwirkungen hat Oxybutynin?

Die Wirkstoff Oxybutynin kann Nebenwirkungen verursachen, die aber nicht bei jedermann auftreten. Zu möglichen Nebenwirkungen zählen:

  • Mundtrockenheit
  • Übelkeit
  • Verstopfung (Obstipation)
  • Augentrockenheit
  • Schwindel
  • Magen-Darm-Beschwerden

Eine Übersicht über alle Nebenwirkungen finden Sie auf dem Beipackzettel. Bei starken, schwerwiegenden oder anhaltenden Nebenwirkungen wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Wann darf Oxybutynin nicht angewendet werden?

Oxybutynin ist nicht für jedermann geeignet. Verwenden Sie dieses Medikament nicht bei:

  • einer Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff Oxybutynin oder einen der Hilfsstoffe in dem Medikament;
  • einer Harnabflussstörung aufgrund einer Blockade der Harnwege;
  • einer Verengung oder schweren Entzündung im Bereich des Magen-Darm-Trakts;
  • einer Schwäche der Skelettmuskulatur (Myasthenia gravis);
  • Glaukom (erhöhter Augeninnendruck).

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie an einer anderen Erkrankung leiden oder noch andere Medikamente einnehmen. Möglicherweise ist dann bei der Anwendung von Oxybutynin besondere Vorsicht geboten.

Schwangerschaft / Fahrtüchtigkeit / Alkohol Nehmen Sie keine Medikamente auf Oxybutynin-Basis ein, wenn Sie schwanger sind, es sei denn, Ihr Arzt erachtet es für medizinisch notwendig. Während Sie Oxybutynin anwenden, dürfen Sie nicht stillen. Der Wirkstoff kann über die Muttermilch auf das Kind übergehen.

Oxybutynin kann bewirken, dass Sie schläfrig werden oder verschwommen sehen. Nehmen Sie nicht am Verkehr teil, wenn Sie diese Nebenwirkungen bei sich feststellen.

Alkohol kann die Nebenwirkungen dieses Medikaments verstärken. Seien Sie vorsichtig mit Alkohol, wenn Sie Oxybutynin anwenden.

Packungsbeilage(n)
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