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Spironolacton

  • Hilft bei Bluthochdruck, Ödemen und Herzinsuffizienz
  • Entwässerungstablette
  • Immer zur gleichen Tageszeit einnehmen
  • Nicht während der Schwangerschaft anwenden

Über Spironolacton

Spironolacton gehört zu den sogenannten Aldosteron-Antagonisten, Medikamente, die die Wirkung des Hormons Aldosteron hemmen. Aldosteron bewirkt u. a., dass der Körper Natrium zurückhält. Es ist Teil eines Systems, das den Wasser- und Salzhaushalt des Körpers reguliert.

Spironolacton steigert die Harnausscheidung bei Patienten, die an Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe (Ödem) oder in der Bauchhöhle (Aszites) leiden, indem der Natriumgehalt (Salz) im Harn erhöht wird. Der Verlust von Kalium durch die mögliche Einnahme bestimmter harntreibender Mittel ist reduziert. Die blutdrucksenkende Wirkung beruht auf der Ausscheidung von Wasser und Salz.

Ihr Arzt kann Ihnen Spironolacton für die Behandlung folgender Erkrankungen verschreiben:

  • bei Flüssigkeitsansammlung im Gewebe aufgrund einer Herzerkrankung
  • bei schwerer Herzinsuffizienz (NYHA III-IV)
  • bei Bluthochdruck (zusätzlich zu einer salzlosen Ernährung und Entwässerungsmitteln)
  • bei bestimmten Nierenerkrankungen
  • bei Lebererkrankung mit Flüssigkeitsansammlung im Gewebe und in der Bauchhöhle

Anwendung/Wirkung

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Sind Sie sich nicht sicher, wie Sie es richtig verwenden? Fragen Sie dann Ihren Arzt oder Apotheker.

Dosierung

Die übliche Dosierung ist:

  • Erwachsene: 100 mg täglich, als Einzeldosis oder über mehrere Dosen verteilt. Die Dosis für Erwachsene liegt zwischen 25 bis 200 mg Spironolacton Teva pro Tag. Ihr Arzt oder Ihre Ärztin legt die richtige Dosierung fest.

Nehmen Sie die Tabletten während der Mahlzeit ein. Wenn die Tagesgesamtdosis mehr als 100 mg pro Tag beträgt, muss sie in mehreren Dosen über den Tag verteilt eingenommen werden.

  • Kinder: 3 mg pro kg Körpergewicht täglich, aufgeteilt in mehrere Dosen.

Um die Einnahme für Kinder zu erleichtern, können die Tabletten zuerst zermahlen oder zerstoßen und dann in einem Glas Wasser durch Rühren aufgelöst werden.

  • Ältere Patienten: Bei älteren Patienten wird empfohlen, mit der niedrigstmöglichen Dosis zu beginnen und diese schrittweise zu erhöhen, bis die gewünschte Wirkung erreicht ist. Vorsicht ist geboten und regelmäßige Kontrolluntersuchungen werden empfohlen, besonders bei Nierenfunktionsstörung.

Nehmen Sie die Tablette immer zur gleichen Tageszeit und mit ausreichend Wasser ein.

Über- oder Unterdosierung/ Absetzen von Spironolacton

Haben Sie eine größere Menge dieses Medikaments eingenommen als verordnet? Wenden Sie sich dann bitte sofort an einen Arzt oder Apotheker.

Haben Sie eine Einnahme vergessen? Dann holen Sie sie nach, sobald Sie daran denken, außer es ist schon fast Zeit für die nächste Dosis. In diesem Fall sollten Sie die vergessene Dosis nicht mehr einnehmen, sondern mit dem normalen Einnahmeschema fortfahren. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, um die vergessene Einnahme nachzuholen.

Möchten Sie die Einnahme von Spironolacton abbrechen? Halten Sie dann Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin.

Wann darf das Medikament nicht angewendet werden

Spironolacton ist nicht für jeden geeignet. Dieses Arzneimittel darf nicht angewendet werden:

  • wenn Sie gegen einen der Inhaltsstoffe dieses Arzneimittels allergisch sind (siehe unter dem Abschnitt „Zusammensetzung“);
  • wenn Sie unter einer schweren Nierenfunktionsstörung oder einer plötzlichen oder sich rapide verschlechternden Nierenerkrankung leiden, einschließlich Fällen, in denen kein oder sehr wenig Harn produziert wird;
  • bei vermindertem Natriumgehalt im Blut (Hyponatriämie);
  • bei Hyperkaliämie (erhöhter Kaliumgehalt im Blut) oder anderen Beschwerden, die mit Hyperkaliämie assoziiert werden;
  • wenn Sie kaliumsparende Diuretika (einschließlich Eplerenon) oder Kaliumergänzungspräparate einnehmen, oder bei zweifacher RAAS-Blockade durch die Kombination eines Angiotensin-konvertierenden Enzym-Hemmers (kurz: ACE-Hemmer) und eines Angiotensin-Rezeptorblockers (zwei Mittel zur Behandlung von Bluthochdruck).

Wann ist besondere Vorsicht mit diesem Medikament geboten?

Sprechen Sie vor der Anwendung dieses Mittels mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn folgende Situationen auf Sie zutreffen:

  • Bei gleichzeitiger Anwendung von Spironolacton Teva mit bestimmten Arzneimitteln, Kaliumergänzungsmitteln und kaliumreichen Lebensmitteln. Dies kann zu einer schweren Hyperkaliämie (erhöhtem Kaliumspiegel im Blut) führen.
  • Wenn Sie Spironolacton Teva über einen längeren Zeitraum einnehmen müssen, muss Ihr Arzt oder Ihre Ärztin Sie regelmäßig untersuchen.
  • Wenn Sie eine Lebererkrankung haben.
  • Bei erhöhtem Kaliumblutspiegel oder eingeschränkter Nierenfunktion wird die Anwendung von Spironolacton Teva nicht empfohlen.
  • Wenn Sie an einer schweren Niereninsuffizienz leiden, die gleichzeitig mit Kaliumsubstituenten behandelt wird. Dies kann eine schwere Hyperkaliämie hervorrufen, die zum Herzstillstand führen kann.
  • Bei gleichzeitiger Anwendung von kaliumsparenden Diuretika und Spironolacton Teva. Dies kann zu einem erhöhten Kaliumspiegel im Blut (Hyperkaliämie) führen.
  • Bei der Behandlung von jungen Patienten mit Spironolacton Teva über einen langen Zeitraum hinweg muss der Arzt oder die Ärztin die Vorteile einer Behandlung sorgfältig gegen die langfristigen Nachteile abwägen.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fruchtbarkeit

Während der Schwangerschaft darf Spironolacton Teva nicht angewendet werden.

Während der Stillzeit darf Spironolacton nur angewendet werden, wenn dies eindeutig erforderlich ist.

Spironolacton kann Impotenz und unregelmäßige Menstruation verursachen.

Verwenden Sie noch andere Medikamente?

Bei Arzneimitteln und Nahrungsergänzungsmitteln kann eine Wechselwirkung mit Spironolacton auftreten. Ihr Arzt wird möglicherweise Ihre Dosis von Spironolacton Teva anpassen, wenn Sie eines der folgenden Mittel einnehmen:

  • Arzneimittel gegen Bluthochdruck, einschließlich ACE-Hemmer und ganglienblockierende Arzneimittel
  • andere Entwässerungsmittel
  • nicht-steroidale Entzündungshemmer (NSAID bzw.NSAR) wie Aspirin oder Ibuprofen
  • Kaliumergänzungspräparate
  • Heparin oder niedermolekulares Heparin (Arzneimittel zur Vermeidung von Blutgerinnseln)
  • Arzneimittel, die die Blutgerinnung hemmen (Antikoagulantien, „Blutverdünner“)
  • Noradrenalin (ein Wirkstoff, der einen bestimmten Teil des Nervensystems stimuliert)
  • Lithium (zur Behandlung von Depressionen)
  • Digoxin (zur Behandlung verschiedener Herzkrankheiten)
  • Alkohol, Beruhigungsmittel (Barbiturate) oder Narkosemittel (Narkotika)
  • Arzneimittel, die Hyperkaliämie verursachen (erhöhter Kaliumgehalt im Blut)
  • Colestyramin (zur Senkung des Cholesterinspiegels im Blut)
  • Kortikosteroide, das Hormon ACTH (für die Behandlung epileptischer Zustände)
  • Ammoniumchlorid (z. B. in Lakritze enthalten)
  • Trimethoprim und Trimethoprim-Sulphamethoxazol

Informieren Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, wenn Sie eines dieser Arzneimittel anwenden, angewendet haben oder beabsichtigen, es anzuwenden. Auf dem Beipackzettel finden Sie weitere Informationen über die oben aufgeführten Warnhinweise zur Anwendung von Spironolacton.

Nebenwirkungen

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten. Zu möglichen Nebenwirkungen zählen u. a.:

Sehr häufig:

  • zu hoher Kaliumgehalt im Blut (Hyperkaliämie) bei Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz, die gleichzeitig mit Kaliumergänzungspräparaten behandelt werden
  • Kopfschmerzen
  • Verdauungsstörungen, Durchfall
  • Männer: herabgesetzte Libido, Erektionsstörungen, Impotenz, Schwellung der Brustdrüsen
  • Frauen: Brusterkrankungen, Empfindlichkeit der Brust, Menstruationsstörungen, Vertiefung der Stimme (in vielen Fällen unumkehrbar)
  • Müdigkeit, Schläfrigkeit

Häufig:

  • zu niedriger Natriumgehalt im Blut oder zu hoher Kaliumgehalt im Blut bei Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz, bei Patienten, die mit ACE-Hemmern oder Kaliumchlorid behandelt werden, bei älteren Patienten und bei Patienten mit Diabetes
  • Übelkeit und Erbrechen
  • Frauen: Änderungen des Scheidensekrets, herabgesetzte Libido, Ausbleiben der Menstruation (Amenorrhö), Blutungen nach der Menopause
  • Schwäche, Somnolenz (Lethargie) bei Patienten mit Zirrhose; prickelndes/kribbelndes Gefühl oder Juckreiz ohne Grund (Parästhesie)
  • allgemeines Schwächegefühl

Auf dem Beipackzettel finden Sie eine Übersicht über weniger häufig auftretende Nebenwirkungen. Wenn Sie diese oder andere Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker.

Zusammensetzung

Welche Stoffe sind in diesem Produkt enthalten?

  • Der Wirkstoff ist Spironolacton. Spironolacton Teva enthält 25 mg, 50 mg bzw. 100 mg pro Tablette.
  • Die sonstigen Bestandteile (Hilfsstoffe) in diesem Arzneimittel sind Weizenstärke, mikrokristalline Cellulose (E460i), Povidon (E1201), Calciumsulfat-Dihydrat (E516), Magnesiumstearat (E572), Pfefferminzöl.

Hersteller:

Pharmachemie BV

Swensweg 5

2031 GA Haarlem

Niederlande

Beipackzettel

Lesen Sie vor der Anwendung den Beipackzettel. Den offiziellen Beipackzettel von Spironolacton Teva können Sie hier herunterladen.

Häufig gestellte Fragen

Ist Spironolacton mit einem Rezept erhältlich?

Ja, dieses Medikament ist verschreibungspflichtig. Sie benötigen also ein ärztliches Rezept, z.B. von Dokteronline.

Wie wirkt Spironolacton?

Spironolacton ist eine Entwässerungstablette, bei der im Gegensatz zu vergleichbaren Mitteln kein Kalium mit ausgeschieden wird. Außerdem sorgt Spironolacton dafür, dass das Blut besser durch den Körper gepumpt wird.

Zusammenarbeit mit Ärzten

Sie wissen natürlich selbst, was gut für Sie ist und was nicht. Trotzdem ist es nicht immer leicht, die richtige Wahl zu treffen. Wir sind Dokteronline. Ein überzeugter Verfechter von Eigenregie, wenn es um Ihre Gesundheit geht.

Dr. E. Tanase

Arzt für Allgemeinmedizin

Dr. H.K. Benkert

Arzt für Allgemeinmedizin

Dr. P. Mester

Arzt für Allgemeinmedizin
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