Alkoholsucht

Alkoholsucht

Ab und zu ein Glas Wein oder ein Bier ist nicht nur lecker, sondern entspannt auch. Aber wenn Sie zu viel trinken, kann von einer Alkoholsucht die Rede sein. Nicht jeder, der regelmäßig trinkt, ist jedoch süchtig. Wir sprechen von einer Alkoholsucht, wenn die folgenden Symptome auftreten:
- Mehr als 14 (bei Frauen) / 21 (bei Männern) Gläser starker Alkohol pro Woche;
- Alkohol zu unpassenden Zeitpunkten trinken oder wenn andere in Gefahr geraten (beispielsweise beim Babysitten oder kurz vor einer Autofahrt);
- Alles dreht sich um Alkohol;
- Trinken um Spannungen oder bestimmte Gefühle loszuwerden;
- Entzugserscheinungen (Zittern, Schwitzen, schlechter Schlaf), wenn nicht regelmäßig getrunken wird.

Folgen einer Alkoholsucht
Alkoholismus bringt ein erhöhtes Risiko auf bestimmte Krankheiten mit sich, wie:
- Leberzirrhose, Leberkrebs;
- Krebs im Hals- und Kopfgebiet;
- Diabetes;
- Korsakow-Syndrom (Gedächtnisstörung aufgrund von abgestorbenen Gehirnzellen).

Auch im geistigen und sozialen Bereich kann eine Alkoholsucht großen Schaden anrichten.

Alkoholsucht mit Medikamenten behandeln
Eine Alkoholsucht wird in den meisten Fällen mithilfe einer Verhaltenstherapie bekämpft. Ein Arzt kann auch Medikamente verschreiben, die bei der Entwöhnung helfen. Hierbei handelt es sich meist um Arzneimittel wie Antabus (ein Mittel, das bei Alkoholkonsum schreckliche Beschwerden verursacht) oder Campral (ein Mittel, das das Bedürfnis nach Alkohol verringert).

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