Codein (Codeinphosphat)

Codein (Codeinphosphat)

Das Analgetikum Codein gehört zur Gruppe der Schmerzmittel. Das In Codein enthaltene Codeinphosphat-Hemihydrat sorgt dafür, dass die Schmerzreize weniger stark bzw. gar nicht im Gehirn ankommen. Mehr Info

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Was ist Codein (Codeinphosphat)?

Das Analgetikum Codein gehört zur Gruppe der Schmerzmittel. Das In Codein enthaltene Codeinphosphat-Hemihydrat sorgt dafür, dass die Schmerzreize weniger stark bzw. gar nicht im Gehirn ankommen. Die Einnahme von Codein hat zur Folge, dass Schmerzen abnehmen oder sogar ganz verschwinden.

Wofür wird Codein verwendet?

Codein (Codeinphosphat) wird zur Schmerzbekämpfung unter anderem bei Kopfschmerzen, Grippe, Erkältung, Menstruationsschmerzen, Hexenschuss oder Rheuma eingesetzt. Auch nach Operationen und bei vielen weiteren Krankheiten wird das hochwirksame Schmerzmittel Codein häufig verschrieben.

Wie müssen Sie Codein (Codeinphosphat) anwenden?

Die Codein-Tablette muss im Ganzen mit etwas Flüssigkeit eingenommen werden. Am besten nehmen Sie die Tablette während einer Mahlzeit, um Magen-Darm-Beschwerden zu vermeiden. Wenn Sie Codein mehrere Male pro Tag gebrauchen, dann achten Sie bitte darauf, dass zwischen den Einnahmen mindestens 4 Stunden liegen. Haben Sie vergessen, das Codeinpräparat zur richtigen Zeit einzunehmen? Dann können Sie dies ruhig noch nachholen, wenn es nicht bereits fast Zeit für die nächste Dosis ist. Nehmen Sie niemals eine zusätzliche Tablette Codein ein, um die vergessene Dosis noch einzunehmen. Mehr zu diesem Thema können Sie dem Beipackzettel entnehmen.

Dosierung von Codein

Codein (Codeinphosphat) ist in diversen Stärken (15mg, 30mg und 60mg Codein pro Tablette) erhältlich. Der Wirkstoff Codeinphosphat-Hemihydrat sorgt für einen schmerzlindernden Effekt. Der Arzt bestimmt, welche Stärke Sie brauchen und wie oft pro Tag Sie eine Codein Tablette einnehmen müssen. Halten Sie sich immer genau an die vorgeschriebene Dosierung. Kinder dürfen Codein (Codeinphosphat) ausschließlich nach einer ärztlichen Beratung gebrauchen.

Nebenwirkungen von Codein

Codein kann Nebenwirkungen verursachen. Diese treten jedoch nicht bei jedem Patienten auf. Die bekanntesten Nebenwirkungen, die auf die Einnahme von Codein zurückzuführen sind, sind unter anderem:

  • Schläfrigkeit, Ermüdung, Benommenheit, Schwindel
  • Verstopfung: Diese Nebenwirkung können Sie vermeiden, indem Sie viel trinken und nährstoffreiche Nahrung zu sich nehmen.
  • Übelkeit: Diese Nebenwirkung nimmt in der Regel nach einiger Zeit ab, wenn Ihr Körper sich an das Medikament gewöhnt hat.

Für eine vollständige Liste aller Kontraindikationen, Hinweise und weiteren Nebenwirkungen von Codein nehmen Sie bitte den Beipackzettel zur Hand.

Schwangerschaft, Alkohol und Verkehrstüchtigkeit

Codein darf während einer Schwangerschaft und während des Stillens ausschließlich nach einer ärztlichen Beratung eingenommen werden. Gebrauchen Sie Codein (Codeinphosphat) jedoch in keinem Fall vor der Geburt: dann kann dieses Mittel die Atmung des Babys negativ beeinflussen. Alkohol verstärkt die Wirkung von Codein. Sie können deshalb mehr Benommenheit oder Schwindel verspüren. Mäßigen bzw. beschränken Sie deshalb die Einnahme jeglichen Alkohols, bis Sie dieses Mittel nicht mehr einnehmen müssen. Codeinphosphat verursacht manchmal Schwindel, Schläfrigkeit und Benommenheit. Sollten Sie eine dieser Nebenwirkungen spüren , ist davon abzuraten, am Straßenverkehr teilzunehmen.