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Zyban

  • Hilft dabei, mit dem Rauchen aufzuhören
  • 9-wöchige Kur
  • In der ersten Woche rauchen Sie weiter
  • Seien Sie vorsichtig mit Alkohol

Über Zyban

Zyban enthält Bupropion, einen Arzneistoff, der zur Raucherentwöhnung eingesetzt wird. Dieses Medikament ist am wirksamsten, wenn Sie motiviert sind, mit dem Rauchen aufzuhören. Nehmen Sie zum Beispiel an einem Raucherentwöhnungsprogramm teil. Oder fragen Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin um Rat zu unterstützenden Maßnahmen, die Ihnen dabei helfen, mit dem Rauchen aufzuhören.

Anwendung

Dieses Arzneimittel wird als Kur verschrieben. Schlucken Sie die Tablette im Ganzen mit etwas Wasser. Zerkauen Sie die Tablette nicht. Sie ist mit einem speziellen Film überzogen, wodurch der Wirkstoff gleichmäßig abgegeben wird.

Es wird empfohlen, mit der Einnahme von Zyban zu beginnen, während Sie noch rauchen. Das Ziel ist, dass Sie während der zweiten Woche der Behandlung mit dem Rauchen aufhören. In der Regel dauert eine Kur mit Zyban 9 Wochen.

Dosierung

Die Dosierung von Zyban wird schrittweise aufgebaut. Die üblichen Richtlinien für Erwachsene lauten wie folgt:

  • Tag 1 bis 6: einmal täglich 1 Tablette (150 mg).
  • Tag 7 bis zum Ende der Kur: zweimal täglich 1 Tablette (150 mg) im Abstand von mindestens 8 Stunden. Nehmen Sie die zweite Tablette abends nicht zu spät ein - dies kann zu Schlafstörungen führen.

In der ersten Woche rauchen Sie wie gewohnt weiter, bevor Sie in der zweiten Woche aufhören zu rauchen.

Ist es Ihnen gelungen, mit dem Rauchen aufzuhören? Besprechen Sie dann mit Ihrem Arzt, wie Sie dieses Medikament ausschleichen können.

Wenn es Ihnen nach 7 Wochen nicht gelungen ist, mit dem Rauchen aufzuhören, wird Ihr Arzt Ihnen raten, die Behandlung zu beenden.

Zyban ist nicht für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren geeignet. Ein Arzt kann die Dosierung für Patienten anpassen, die empfindlicher auf die Nebenwirkungen reagieren. Lesen Sie vor der Anwendung den Beipackzettel.

Verkehrstüchtigkeit/Alkohol

Ihr Arzt wird Ihnen möglicherweise empfehlen, während Ihrer Behandlung mit Zyban keinen oder so wenig wie möglich Alkohol zu trinken. Trinken Sie derzeit viel Alkohol, hören Sie nicht plötzlich damit auf, da bei Ihnen dann das Risiko des Auftretens eines Krampfanfalls besteht.

Bei der Anwendung von Zyban können Nebenwirkungen wie Schwindel oder Müdigkeit auftreten. Wenn dies bei Ihnen der Fall ist, dürfen Sie kein Fahrzeug führen und keine Maschinen bedienen.

Über- oder Unterdosierung/Abbrechen der Anwendung

Wenn Sie mehr Tabletten als ärztlich vorgeschrieben angewendet haben, wenden Sie sich sofort an einen Arzt oder suchen Sie umgehend eine Notfallaufnahme auf. Es können schwere Nebenwirkungen wie Krampfanfälle auftreten.

Haben Sie eine Anwendung vergessen? Nehmen Sie nie die doppelte Tablettenmenge ein, um die vergessene Dosis zu kompensieren. In diesem Fall sollten Sie die vergessene(n) Tablette(n) nicht mehr einnehmen, sondern mit dem normalen Einnahmeschema fortfahren.

Beenden Sie die Anwendung von Zyban nicht, ohne vorher mit Ihrem Arzt gesprochen zu haben.

Wann darf das Medikament nicht angewendet werden?

Zyban ist nicht für jeden Patienten geeignet. Dieses Medikament sollte in folgenden Fällen nicht eingenommen werden:

  • wenn Sie allergisch gegen einen der Bestandteile dieses Arzneimittels sind (siehe unter dem Abschnitt: „Zusammensetzung“).
  • wenn Sie bereits mit anderen Arzneimitteln behandelt werden, die Bupropion enthalten

( wie z.B. Wellbutrin XR).

  • wenn Sie an einer Erkrankung leiden, die Krampfanfälle verursacht, wie z.B. an einer Epilepsie, oder wenn bei Ihnen Krampfanfälle in der Krankheitsgeschichte bekannt sind.
  • wenn Sie derzeit an einer Essstörung leiden oder früher an einer Essstörung gelitten haben (wie z.B. Bulimie (Ess-Brech-Sucht) oder Anorexia nervosa (Magersucht)).
  • wenn Sie eine schwere Lebererkrankung haben, wie z.B. eine Zirrhose.
  • wenn Sie einen Hirntumor haben.
  • wenn Sie normalerweise viel Alkohol trinken und gerade damit aufgehört haben oder vorhaben aufzuhören, während Sie Zyban einnehmen.
  • wenn Sie vor Kurzem aufgehört haben, Beruhigungsmittel oder Arzneimittel zur Behandlung von Angst einzunehmen (vor allem Benzodiazepine oder ähnliche Arzneimittel) oder wenn Sie vorhaben, Arzneimittel dieser Art abzusetzen, während Sie Zyban einnehmen.
  • wenn Sie eine bipolare Störung (extreme Stimmungsschwankungen) haben, da Zyban eine Episode dieser Krankheit auslösen kann
  • wenn Sie Arzneimittel zur Behandlung von Depression oder der Parkinson-Erkrankung einnehmen, die als Monoaminooxidase (MAO)-Hemmer bezeichnet werden, oder diese in den letzten 14 Tagen eingenommen haben. Der Zeitabstand kann für manche MAO-Hemmer kürzer sein. Ihr Arzt kann Sie hierzu beraten.

Wann ist besondere Vorsicht mit diesem Medikament geboten?

Fragen Sie vor der Anwendung von Zyban Ihren Arzt um Rat:

  • wenn Sie regelmäßig viel Alkohol trinken, wenn Sie an Diabetes leiden und dagegen Insulin spritzen oder Tabletten einnehmen oder wenn Sie eine schwere Kopfverletzung hatten oder in der Krankheitsgeschichte ein Schädel-Hirn-Trauma hatten. In diesen Situationen sind Krampfanfälle wahrscheinlicher. Wenn einer dieser Punkte auf Sie zutrifft, nehmen Sie dieses Arzneimittel nicht ein, außer wenn Ihr Arzt dies doch empfiehlt.
  • wenn Sie eine Nieren- oder Lebererkrankung haben.
  • wenn Sie über 65 Jahre alt sind.
  • wenn Sie psychiatrische Erkrankungen haben oder hatten.
  • wenn Sie depressiv sind oder daran denken, sich das Leben zu nehmen. Suchen Sie in diesem Fall umgehend ärztliche Hilfe.
  • wenn Sie Bluthochdruck haben.

Schwangerschaft und Stillzeit

Dieses Arzneimittel ist nicht für Frauen geeignet, die schwanger sind oder beabsichtigen, in Kürze schwanger zu werden.

Fragen Sie vor der Anwendung von Zyban Ihren Arzt um Rat, wenn Sie stillen.

Verwenden Sie noch andere Medikamente?

Bei manchen Medikamenten kann eine Wechselwirkung mit Zyban auftreten. Dadurch kann die Wirkung des Medikaments beeinflusst oder die Wahrscheinlichkeit für Nebenwirkungen erhöht werden. Hierbei handelt es sich unter anderem um folgende Arzneimittel:

  • Arzneimittel zur Behandlung von Depression oder anderen psychiatrischen Erkrankungen
  • Theophyllin
  • Tramadol
  • Arzneimittel gegen Malaria
  • Anregungsmittel (Stimulanzien) oder andere Arzneimittel zur Kontrolle Ihres Gewichts oder Appetits
  • Steroide (mit Ausnahme von Cremes und Lotionen zur Behandlung von Augen- und Hauterkrankungen)
  • Antibiotika aus der Gruppe der Chinolone
  • bestimmte Arten von Antihistaminika (Allergiemedikamente)
  • Arzneimittel gegen Diabetes
  • bestimmte Arzneimittel gegen Parkinson-Krankheit
  • bestimmte Arzneimittel gegen Krebs (wie Cyclophosphamid, Ifosfamid oder Tamoxifen)
  • Ticlopidin oder Clopidogrel
  • bestimmte Betablocker (wie Metoprolol)
  • bestimmte Arzneimittel gegen Herzrhythmusstörungen (wie Propafenon, Flecainid)
  • Ritonavir oder Efavirenz (zur Behandlung einer HIV-Infektion)

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie diese oder andere Arzneimittel anwenden, kürzlich angewendet haben oder beabsichtigen anzuwenden. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie im Beipackzettel.

Nebenwirkungen

Wie alle Arzneimittel kann auch Zyban Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem Patienten auftreten müssen.

  • Bei etwa 1 von 1.000 mit Zyban Behandelten besteht das Risiko, dass ein Krampfanfall

(Zuckungen und in der Regel Bewusstlosigkeit) auftritt. Krampfanfälle sind wahrscheinlicher, wenn Sie zu viel Zyban einnehmen, wenn Sie zusätzlich bestimmte andere Arzneimittel einnehmen oder wenn bei Ihnen ein höheres Risiko für Krampfanfälle als gewöhnlich besteht. Wenn Sie einen Krampfanfall bekommen, teilen Sie dies Ihrem Arzt mit, wenn Sie sich wieder erholt haben. Nehmen Sie Zyban nicht mehr ein.

  • Selten (höchstens 1 Behandelter von 1.000) können potentiell schwere allergische Reaktionen gegen Zyban auftreten (Hautausschlag, ungewöhnliches Keuchen oder Atemnot, Schwellung der Augenlider, Lippen oder Zunge, Muskel- oder Gelenkschmerzen, Kreislaufkollaps oder Bewusstlosigkeit). Suchen Sie dann sofort ärztliche Hilfe und nehmen Sie keine weiteren Tabletten mehr ein.

Sonstige Nebenwirkungen von Zyban sind:

Sehr häufig (mehr als 1 Behandelter von 10):

  • Schlafstörungen (nehmen Sie Zyban nicht kurz vor dem Schlafengehen ein)

Häufig (höchstens 1 Behandelter von 10):

  • Depressive Verstimmung
  • Angstzustände oder Ruhelosigkeit
  • Konzentrationsstörungen
  • Zittern (Tremor)
  • Kopfschmerzen
  • Magen-Darm-Beschwerden
  • Fieber, Schwindel, Schwitzen, Hautausschlag, Juckreiz

Eine Übersicht über Nebenwirkungen mit einer geringeren Häufigkeit finden Sie im Beipackzettel.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, setzen Sie sich mit Ihrem Arzt in Verbindung. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht im Beipackzettel angegeben sind.

Zusammensetzung

Der Wirkstoff in diesem Medikament ist Bupropionhydrochlorid.

Die sonstigen Bestandteile sind:

  • Tablettenkern: mikrokristalline Cellulose, Hypromellose, Cysteinhydrochlorid-Monohydrat, Magnesiumstearat.
  • Filmüberzug: Hypromellose, Macrogol 400, Titandioxid (E 171), Carnaubawachs.
  • Drucktinte: Hypromellose, schwarzes Eisenoxid (E 172).

Die Hersteller von Zyban sind:

Glaxo Wellcome Operations
Priory Street
Ware
Hertfordshire SG12 0DJ
Vereinigtes Königreich

Glaxo Wellcome S.A.
Avda. Extremadura, 3
09400 Aranda de Duero
Burgos
Spanien

Beipackzettel

Lesen Sie vor der Anwendung den Beipackzettel. Den offiziellen Beipackzettel von Zyban können Sie hier herunterladen.

Packungsbeilage(n)

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Dr. E. Tanase

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Dr. H.K. Benkert

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