Spirale (IUP)

Spirale (IUP)

Spirale (IUP)

Eine der meistverwendeten und zuverlässigsten Methoden der Empfängnisverhütung ist die Spirale. Dabei handelt es sich um einen kleinen, ankerförmigen Kunststoffkörper, der in die Gebärmutter eingesetzt wird. Aus diesem Grund wird die Spirale auch ein IUP (Intrauterinpessar) bzw. IUS (Intrauterinsystem) genannt (aus dem Lateinischen: intra = innerhalb; uterus = Gebärmutter). Spiralen sorgen über einen längeren Zeitraum hinweg dafür, dass Schwangerschaften verhütet werden. Je nach Sorte beträgt dieser Zeitraum 5 bis 10 Jahre. Es gibt zwei Sorten: Spiralen, die Hormone abgeben, und Kupferspiralen ohne hormonelle Wirkung.

Hormonspirale

Eine Hormonspirale gibt schrittweise und kontinuierlich kleine Mengen Progesteron ab. Damit wird der Aufbau der Schleimhaut in der Gebärmutter und am Gebärmuttermund beeinflusst und eine Schwangerschaft ist nicht mehr möglich.

Kupferspirale

Die Kupferspirale gibt schrittweise und kontinuierlich kleine Mengen Kupfer ab. Dadurch werden die Spermien inaktiv und ist eine Befruchtung nicht mehr möglich. Sollte es doch zu einer Befruchtung kommen, verhindert das Kupfer die Einnistung der befruchteten Eizelle. Eine Schwangerschaft ist dann so gut wie ausgeschlossen. Die Kupferspirale eignet sich für Frauen, die keine hormonelle Empfängnisverhütung anwenden wollen oder dürfen.

Gut zu wissen:

- Eine Spirale wird von einem erfahrenen Hausarzt oder Gynäkologen eingesetzt.

- Es ist nicht möglich, mit einer Spirale die Menstruation zu verschieben oder diese einen Monat „auszusetzen“.

- Nach der Entfernung der Spirale ist nahezu direkt wieder eine Empfängnis möglich.

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