Sowohl eine Grippe als auch eine Erkältung führen zu allgemeinem Unwohlsein und Beschwerden. Dennoch handelt es sich um unterschiedliche Erkrankungen.



Sowohl eine Grippe als auch eine Erkältung führen zu allgemeinem Unwohlsein und Beschwerden. Dennoch handelt es sich um unterschiedliche Erkrankungen.
Sowohl die Grippe als auch die Erkältung werden durch Viren ausgelöst, jedoch handelt es sich um verschiedene Virustypen, die die jeweiligen Beschwerden verursachen.
Eine Erkältung kann sehr unangenehm sein, jedoch leiden Personen mit einer Grippe meist unter ausgeprägteren Beschwerden und stärkerem Unwohlsein.
Es ist mitunter schwierig, eine Grippe von einer Erkältung zu unterscheiden, da häufig ähnliche Symptome auftreten, wie Kopfschmerzen, Halsschmerzen, Husten, Niesen sowie eine verstopfte oder laufende Nase. Bei einer Erkältung kommt Fieber über 38 ºC jedoch in der Regel nicht vor.
Symptome der Grippe
Typische Symptome einer Grippe sind:
In der Regel klingt eine Grippe nach etwa einer Woche von selbst ab, jedoch kann das Gefühl von Müdigkeit und Schwäche noch ein bis zwei Wochen anhalten. Besonders empfindliche Personen, wie ältere Menschen, Menschen mit Asthma oder COPD sowie Personen mit Herzerkrankungen, erhalten mitunter ein antivirales Medikament zur Vorbeugung einer Infektion. Zudem wird ihnen empfohlen, sich gegen Grippe impfen zu lassen. Sollte es dennoch zu einer Grippe kommen, kann Ihr Arzt ein antivirales Mittel verschreiben; dadurch werden die Symptome gemildert und die Krankheitsdauer verkürzt sich im Allgemeinen um etwa eineinhalb Tage. Ein antivirales Mittel kann zudem eine Grippe verhindern, wenn Sie Kontakt mit dem Grippevirus hatten.
Symptome einer Erkältung
Typische Symptome einer Erkältung sind:
Durch die Entzündung der Schleimhäute der Atemwege produziert der Körper vermehrt Schleim. Dies kann zu einer verstopften Nase führen, während gleichzeitig eine laufende Nase besteht. Die gereizten Schleimhäute können zudem Niesen oder Husten auslösen. Auch Halsschmerzen und gegebenenfalls Heiserkeit können auftreten, wenn die Stimmbänder betroffen sind. Ohrenschmerzen entstehen, da das Mittelohr mit dem Nasen- und Rachenraum verbunden ist.
Die Grippe wird durch das Influenzavirus verursacht, eine Erkältung durch verschiedene Virustypen. Diese Viren werden leicht durch Tröpfchen in der Luft übertragen, die beim Ausatmen freigesetzt werden. Andere Personen atmen diese Luft dann ein. Dies geschieht besonders leicht, wenn sich Menschen in schlecht belüfteten Räumen aufhalten, wie im öffentlichen Nahverkehr, in Schulen oder Kindertagesstätten. Auch über die Hände kann ein Virus übertragen werden.
Der Grund, weshalb Grippe häufig im Winter auftritt, liegt darin, dass wir uns dann vermehrt in geschlossenen, schlecht gelüfteten Räumen aufhalten. Im Frühling und Sommer ist das Ansteckungsrisiko geringer, da wir uns häufiger im Freien aufhalten und eine gewisse Immunität aufgebaut haben. Der Körper bildet nach einer Infektion Antikörper gegen das Virus, sodass eine Immunität gegen diesen Virustyp entsteht.
Was kann ich selbst gegen Grippe und Erkältung tun?
Vermeiden Sie bei einer Erkältung zusätzliche Reizungen der Schleimhäute, beispielsweise durch Rauchen. Raucher leiden deutlich länger unter den Beschwerden. Inhalationen können helfen, die Symptome zu lindern. Dies kann über einer Schüssel mit heißem Wasser erfolgen. Bei einer verstopften Nase können Nasentropfen oder Nasensprays mit Kochsalzlösung verwendet werden.
Bei einer Grippe fühlen Sie sich in der Regel sehr krank. Achten Sie auf ausreichend Bettruhe und eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr.
Beachten Sie außerdem, dass Sie für andere Menschen sehr ansteckend sind. Bereits einen Tag vor dem Auftreten der Symptome sind Sie ansteckend, und dies bleibt für fünf bis acht Tage bestehen. Kleine Kinder sind bereits zwei bis drei Tage vor Krankheitsbeginn ansteckend und bleiben es etwa zehn Tage lang.
Sie können eine Ansteckung anderer vermeiden, indem Sie beispielsweise Nase und Mund möglichst wenig berühren, ein Taschentuch beim Niesen verwenden und dieses anschließend entsorgen. Waschen Sie zudem regelmäßig Ihre Hände mit Wasser und Seife.
Medikamente gegen Grippe und Erkältung
Da Antibiotika ausschließlich Bakterien bekämpfen und keine Viren, werden sie bei Grippe oder Erkältung nicht verschrieben. In der Regel erfolgt daher keine spezifische Behandlung.
Zur Linderung von Fieber und Schmerzen kann Paracetamol eingenommen werden. Bei einer Erkältung können Nasentropfen oder Nasensprays mit Xylometazolin verwendet werden. Dieses Präparat ist rezeptfrei in Apotheken oder Drogerien erhältlich und reduziert die Schwellung der Schleimhäute, sodass das Atmen erleichtert wird. Die Anwendung sollte maximal dreimal täglich und höchstens eine Woche erfolgen. Eine längere Anwendung kann die Schleimhäute schädigen.
Ein antivirales Mittel wie Tamiflu kann vorbeugend zur Verhinderung einer Infektion mit dem Grippevirus eingesetzt werden oder im Falle einer Infektion zur Linderung der Symptome und Verkürzung der Krankheitsdauer. Tamiflu wird nur Personen verschrieben, für die eine Grippe ein ernsthaftes Risiko darstellt, wie Menschen mit geschwächtem Immunsystem oder mit Herz- und Lungenerkrankungen.
Der Wirkstoff von Tamiflu, Oseltamivir, gehört zu den sogenannten Neuraminidasehemmern, Arzneimitteln, die verhindern, dass sich das Virus im Körper ausbreiten kann. Das Influenzavirus wird in Typ A und Typ B unterteilt. Oseltamivir verhindert die Vermehrung beider Virustypen. Tamiflu ist als Tablette und als Suspension erhältlich.
Wichtig ist, dass Tamiflu so früh wie möglich nach Auftreten der ersten Grippesymptome eingenommen wird, spätestens jedoch innerhalb von 48 Stunden. Dadurch wird die Ausbreitung des Virus im Körper verlangsamt. Zur Vorbeugung sollte die Einnahme innerhalb von zwei Tagen nach Kontakt mit einer infizierten Person oder sofort bei einer Epidemie begonnen werden.
Kontaktieren Sie zudem immer Ihren Hausarzt, wenn Sie erkältet sind und folgende Beschwerden auftreten:
Wie jedes Arzneimittel kann auch Tamiflu Nebenwirkungen verursachen, wobei nicht jeder betroffen ist. Die häufigsten Nebenwirkungen von Tamiflu sind:
Während der ersten beiden Tage der Anwendung von Tamiflu können Beschwerden wie Übelkeit und Magen-Darm-Beschwerden wie Erbrechen, Bauchschmerzen und Durchfall auftreten. Diese Beschwerden verschwinden in der Regel rasch von selbst. Wenden Sie sich jedoch an Ihren Arzt, wenn die Beschwerden schwerwiegend sind oder länger anhalten. Bei längerer Anwendung können Kopfschmerzen auftreten.
Bei Überempfindlichkeit gegenüber Oseltamivir können Symptome wie Hautausschlag, Nesselsucht und Schwellungen im Gesicht auftreten. In diesem Fall ist die Einnahme von Tamiflu umgehend zu beenden und ein Arzt zu konsultieren. Bei Säuglingen bis zu einem Jahr sind Erbrechen, Durchfall und Windelausschlag die am häufigsten berichteten Nebenwirkungen.
Eine Grippe ist schwer zu verhindern. Sie können jedoch Ihr Immunsystem stärken, um weniger anfällig für das Grippevirus zu sein. Dies erreichen Sie durch eine ausgewogene Ernährung und ausreichend Bewegung. Auch eine Ansteckung mit dem Erkältungsvirus lässt sich nur schwer vermeiden.
Sind Sie über 60 Jahre alt oder leiden Sie an bestimmten Erkrankungen wie Herz- oder Lungenerkrankungen? Dann haben Sie möglicherweise Anspruch auf eine Grippeimpfung. Dadurch sinkt das Risiko, an Grippe zu erkranken, um etwa 40 %. Auch im Krankheitsfall verläuft die Erkrankung meist milder. Da sich Grippeviren regelmäßig verändern und viele verschiedene Virustypen existieren, wird jährlich ein neuer Grippeimpfstoff verabreicht.
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