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10 Tipps gegen dünner werdendes Haar

Text: Redaktion

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Leiden Sie auch unter dünner werdendem Haar? Das kann etwas mit Ihrem Alter zu tun haben, aber auch Ihr Lebensstil spielt eine große Rolle. Und das ist eine gute Nachricht! Denn dann haben Sie mit unseren 10 Tipps auch im Alter noch eine Chance auf eine üppige Haarpracht.

Warum wird Ihr Haar dünner?

Wenn Haar dünner wird, können ganz unterschiedliche Ursachen dahinterstecken. Ein häufiges Problem ist beispielsweise Eisenmangel. Auch anhaltender Stress kann schlecht sein für den vollen Schopf – um von Extremdiäten mal ganz zu schweigen.

Diese Ursachen haben allesamt mit dem Lebensstil zu tun. Manchmal stecken jedoch auch lange Krankheiten oder langfristiger Medikamentengebrauch hinter dem Haarausfall, oder auch eine Strahlen- und Chemotherapie im Rahmen einer Krebsbehandlung.

Hauptursache Veranlagung

Bei Männern ist dünner werdendes Haar oft eine ganz natürliche Entwicklung. Ihnen liegt eine chronische Form des Haarausfalls (die androgenetische Alopezie) quasi in den Genen. Fast alle weißen Männer müssen sich früher oder später damit auseinandersetzen. Das gilt übrigens auch für einige Frauen in und nach den Wechseljahren. Bei Männern führt die androgenetische Alopezie irgendwann zu kahlen Stellen oder sogar zu vollständiger Kahlheit. Bei Frauen ist dies nicht der Fall.

Was tun, wenn das Haar dünner wird?

Die Frage ist natürlich, was man gegen dünner werdendes Haar tun kann. Nun – meistens eine ganze Menge! Hier folgen 10 wirkungsvolle Tipps für den Kampf gegen Haarverlust!

1. Essen Sie mehr Lebensmittel mit B-Vitaminen

Die B-Vitamine, insbesondere Vitamin B12, sind Spezialisten für gesundes Haar. Sie stecken beispielsweise in Vollkornprodukten, Kartoffeln, Bananen, Nüssen, Avocados, Hülsenfrüchten, Pilzen, Milch, Sojamilch und Eiern.

2. Essen Sie mehr Eiweiß

Eiweißmangel kann dazu führen, dass das Haar dünner wird. Fleisch, Fisch, Eier, Linsen und Bohnen sind besonders eiweißreich.

3. Essen Sie mehr eisenhaltige Lebensmittel

Frauen leiden häufiger an Eisenmangel als Männer. Das liegt daran, dass sie allmonatlich bei der Regelblutung Eisen verlieren. Eisen ist zum Beispiel in Fisch, Leber, Rind- und Lammfleisch, grünen Bohnen, Brokkoli, Lauch, Beeren, Cashewnüssen, getrockneten Aprikosen und Feigen enthalten.

4. Essen Sie mehr exotische Früchte

Vitamin C fördert die Aufnahme von Eisen aus pflanzlicher Nahrung. Dieses Eisen ist beispielsweise in exotischen Früchten wie Apfelsinen enthalten. Kaffee, Cola und andere koffeinhaltige Getränke hingegen behindern die Aufnahme von (u. a.) Eisen und erhöhen zudem dessen Ausscheidung.

5. Gehen Sie öfter raus

Haare wachsen am besten, wenn sie ausreichend Sonne bekommen. Das Sonnenlicht regt die Eigenproduktion von Vitamin D im Körper an, und Vitamin D beschleunigt das Haarwachstum.

6. Relax

Stress ist nicht gut für Ihr Haar. Allzu viel Hektik erhöht den Adrenalinspiegel im Körper. Wenn nun das Adrenalin die Talgdrüsen in der Kopfhaut erreicht, wird dort Milchsäure produziert. Milchsäure wiederum ist schlecht für den Haarwuchs, weil sie die Haarwurzeln angreift.

Dabei wird der Lymphfluss blockiert, wodurch das Haar porös und fein wird und daher anfälliger für Schäden.

7. Bewegen Sie sich!

Auch eine unzureichend durchblutete Kopfhaut kann dünneres Haar zur Folge haben. Bewegungsmangel und Rauchen haben diese Wirkung auf die Kopfhaut.

8. Sorgen Sie für ausreichend Ruhe

Länger anhaltende Müdigkeit – z. B. durch chronischen Schlafmangel – kann zu Haarausfall führen. Im Schnitt braucht der Mensch 8 Stunden erholsamen Nachtschlaf.

9. Denken Sie mal über ein Haarwuchsmittel nach

Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Haarwuchsmittel wie Finasterid beginnenden Haarausfall bzw. androgenetische Alopezie bei jungen Männern stoppen und den Haarwuchs anregen können. Außerdem haben Untersuchungen ergeben, dass sich mit Minoxidil und Ketoconazol gute Resultate im Kampf gegen Haarverlust erzielen lassen.

10. Achten Sie auf einen ausgewogenen Hormonhaushalt

Bei Frauen mit androgenetischem Haarausfall stellt eine Behandlung mit weiblichen Hormonen oft den natürlichen Haarwuchs wieder her.

Zur Behandlung

Quellen: haarstichting.nl, voedingscentrum.nl, huidinfo.nu

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