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Erektionsstörung

Erektionsstörungen kommen häufig vor. Bei Erektionsproblemen wird der Penis trotz sexueller Erregung nicht ausreichend steif. Manchmal bleibt die Erektion auch vollkommen aus. Erektionsstörungen, auch als Impotenz bezeichnet, können verschiedene Ursachen haben. Glücklicherweise gibt es Lösungen. Auf dieser Seite erfahren Sie alles zu diesem Thema.

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Was sind Erektionsprobleme?

Bei einer Erektionsstörung liegt eine Störung des Erektionsvorgangs vor. Normalerweise entsteht eine Erektion als Reaktion auf sexuelle Erregung. Sexuelle Reize führen dazu, dass sich die Blutgefäße im Penis weit öffnen. So kann mehr Blut in den Penis strömen. Das Blut füllt die Schwellkörper, das schwammartige Gewebe im Penis. So richtet sich der Penis auf und wird steif. Durch den Druck des Gewebes auf die Gefäße kann das Blut nicht ablaufen. So bleibt die Erektion bis zum Orgasmus und/oder dem Abklingen der sexuellen Erregung erhalten.

Bei einer Erektionsstörung ist dieser komplexe Vorgang gestört. Die Blutgefäße weiten sich nicht, das angestaute Blut fließt nach kurzer Zeit wieder aus dem Penis. Ergebnis: Keine Erektion, eine weniger starke Erektion oder eine Erektion, die nur kurz anhält. Obwohl ausreichend sexuelle Erregung vorhanden ist. Eine Erektionsstörung ist also nicht mit weniger Lust auf Sex gleichzusetzen, es ist also nicht erforderlich, die Libido zu steigern.

Symptome von Impotenz

Bei einer Erektionsstörung (auch Impotenz genannt oder unter der Bezeichnung der erektilen Dysfunktion bekannt) ist eine Erektion nur schwierig oder gar nicht zu erreichen, obwohl Sie sexuell erregt sind. Die Symptome einer Erektionsstörung sind:

  • Der Penis wird nur halb steif und/oder die Erektion lässt zu schnell nach. So werden normale sexuelle Handlungen wie Masturbieren oder Geschlechtsverkehr mit einem Partner unmöglich oder nur begrenzt möglich;
  • Es tritt überhaupt keine Erektion ein.

Haben Sie gelegentlich Probleme mit einer zögerlichen Erektion? Das bedeutet nicht zwangsläufig, dass Sie eine Erektionsstörung haben. Erektionsprobleme kommen gelegentlich vor. Beispielsweise nach dem Trinken von zu viel Alkohol oder Müdigkeit. In diesen Fällen stellt sich die Erektionsfähigkeit meist von selbst wieder ein. Ärzte sprechen erst von Erektionsstörungen, wenn diese Symptome regelmäßig auftreten oder chronisch sind.

Folgen von Impotenz

Eine Erektionsstörung kann Ihr Leben stark beeinträchtigen. Sie können unter Gefühlen wie Unsicherheit oder Scham leiden. Dies kann auch negativen Einfluss auf Ihre Beziehung haben.

Viele Männer denken, dass sie die einzigen mit einer Erektionsstörung sind. Das ist jedoch mit Sicherheit nicht der Fall. Erektionsstörungen kommen häufig vor. Eine Erektionsstörung tritt nicht nur im Alter auf, sondern auch mit 20, 25, 30 oder 50 Jahren. Geschätzt leiden weltweit mindestens 150 Millionen Männer unter Schwierigkeiten, eine Erektion zu bekommen.

Erektionsstörung – Ursachen

Eine Erektionsstörung kann sowohl einen körperlichen als auch einen psychischen Ursprung haben. Wir führen ein paar der häufigsten Ursachen auf:

Körperliche Ursachen für Erektionsstörungen

  • Alter: Mit zunehmendem Alter nimmt die Erektionsfähigkeit ab. Dabei handelt es sich um einen normalen Prozess;
  • Ungesunde Lebensweise: Durch Faktoren wie ungesunde Ernährung, Rauchen und mangelnde körperliche Aktivität werden die Venen weniger flexibel. Es kann nicht mehr genügend Blut in den Penis fließen, wodurch die Erektion zögerlich ist oder ausbleibt;
  • Anwendung bestimmter Medikamente: Einige Arzneimittel können den Erektionsvorgang negativ beeinflussen;
  • Bestimmte Erkrankungen: Krankheiten, bei denen die Nerven geschädigt werden (beispielsweise Diabetes) können die Übertragung von Impulsen zwischen dem Gehirn und dem Penis stören;
  • Gestörter Hormonhaushalt: Manchmal tritt die Impotenz infolge eines Mangels des männlichen Geschlechtshormons Testosteron auf. Dieses Hormon spielt eine wichtige Rolle beim Zustandekommen einer Erektion.

Psychische/emotionale Ursachen von Erektionsstörungen

  • Stress;
  • Übermüdung;
  • Depression;
  • Versagensangst, Unsicherheit, Perfektionismus oder Leistungsdruck. Gerade, wenn der Leistungsdruck im Bett besonders hoch ist, ist die Wahrscheinlichkeit einer Enttäuschung groß;
  • Ein unverarbeitetes Trauma oder ein einschneidendes Erlebnis, beispielsweise sexueller Missbrauch, eine Scheidung oder der Tod eines geliebten Menschen.

Ein Teil der Erektionsstörungen hat psychologische/emotionale oder rein körperliche Gründe. Häufig sind sie jedoch in einer Kombination von Faktoren begründet. Übrigens wird vereinzelt bei Patienten keine Ursache für die Erektionsstörungen gefunden.

Wie können Sie Erektionsstörungen vorbeugen?

Sie können bei der Vorbeugung von Erektionsstörungen selbst aktiv werden. Ihr Alter können Sie natürlich nicht beeinflussen. Aber Ihre Lebensweise. Durch gesunde Ernährung, regelmäßige Bewegung und Vermeidung von Stress können Sie Erektionsstörungen hinauszögern.

Lösungen bei einer erektilen Dysfunktion: Behandlung und Medikamente

Eine Erektionsstörung bedeutet nicht, dass Sex nie wieder möglich ist. Es gibt verschiedene Lösungen bei Erektionsstörungen. So können Sie selbst versuchen, Ihre Erektionsfähigkeit zu verbessern. Neben einer angepassten Lebensweise können Sie auch bestimmte Übungen ausführen und für stärkere sexuelle Stimulation sorgen.

Außerdem gibt es Medikamente und Erektionsmittel, die bei Impotenz helfen können. Potenzmittel werden von einem Arzt verschrieben, beispielsweise bei einer Online-Sprechstunde.

Medikamente bei Erektionsstörungen

Ein Hausarzt wird zunächst versuchen, die Ursache der Impotenz zu beheben. Ist dies nicht möglich, kann der Arzt Potenzmittel verschreiben. Diese Arzneimittel verbessern vorübergehend die Erektionsfähigkeit. Potenzmittel sind in verschiedenen Formen erhältlich: Tabletten zum Einnehmen und Arzneimittel, die lokal (im Penis) angewendet werden.

Potenzpillen

Die Wirkstoffe in Potenzpillen werden als Phosphodiesterase(PDE)-5-Inhibitoren bezeichnet. Diese Medikamente, ob ohne Rezept oder verschreibungspflichtig, sorgen dafür, dass sich die glatten Muskelzellen im Penis besser entspannen. So kann mehr Blut in den Penis gelangen und Sie bekommen eine bessere Erektion, die lang genug anhält, um normal Sex zu haben.

Bekannte Phosphodiesterase(PDE)-5-Inhibitoren sind:

  • Sildenafil (der Wirkstoff in Viagra);
  • Vardenafil (der Wirkstoff in Levitra);
  • Avenafil (der Wirkstoff in Spedra) und
  • Tadalafil (der Wirkstoff in Cialis).

Selbstinjektionstherapie

Neben der Einnahme von Potenzpillen gibt es auch lokal wirkende Potenzmittel. Diese Medikamente werden direkt in den Penis injiziert. Deshalb werden Sie auch als Selbstinjektionstherapie bezeichnet. Die Medikamente haben eine sofortige Wirkung; innerhalb weniger Minuten stellt sich eine Erektion ein, die nach rund einer Stunde von selbst abnimmt.

Ein bekanntes Selbstinjektionsmittel für den Einsatz bei Impotenz ist Alprostadil. Es ist als injizierbare Flüssigkeit (zur Injektion in die Schwellkörper des Penis) und als Creme (zum Einbringen in die Harnröhre) erhältlich.

Die Selbstinjektionstherapie wirkt auch bei Erektionsstörungen, die durch Nervenschäden verursacht werden.

Erektionsstörungen lassen sich also mithilfe einer angepassten Lebensweise oder mithilfe von Medikamenten oder anderen Hilfsmitteln gut behandeln . Falls Sie mehr über die Anwendung von Potenzmedikamenten erfahren möchten oder unter anhaltenden Erektionsstörungen leiden, fragen Sie einen Arzt.

Medikamente gegen Impotenz auf Rezept

Viele Medikamente gegen Erektionsstörung sind rezeptpflichtig. Bei Dokteronline können Sie eine passende Behandlung beantragen. Ihre Anfrage wird durch einen Arzt bearbeitet und anhand dem von Ihnen ausgefüllten medizinischen Fragebogen ausgewertet. Das ausgegebene Rezept wird anschließend an eine Apotheke weitergeleitet, die das verschriebene Arzneimittel diskret zu Ihnen nach Hause liefert.

Benötigen Sie weitere Informationen über Arzneimittel gegen Erektionsstörungen? Fragen Sie einfach einen Arzt oder Apotheker.

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