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Aufwachen: 5 Tipps zum erwachen

Aufwachen: 5 Tipps zum erwachen

Fünf Tipps, um frisch und ausgeruht zu erwachen

Sind Sie auch hin und wieder müde nach dem Aufwachen? Dann sind Sie nicht allein! Viele Menschen fühlen sich nach dem Aufwachen nicht ausgeruht und haben Schwierigkeiten, aus dem Bett zu kommen. Müdigkeit nach dem Aufstehen kann unter anderem die Folge von schlechtem Schlaf, dem Hinauszögern des Aufstehens, Schnarchen oder einem Mangel an Sauerstoff sein. Glücklicherweise gibt es hierfür in den meisten Fällen eine Lösung. Die folgenden Tipps lassen Sie künftig frisch und heiter aufstehen!

1. Gehen Sie rechtzeitig zu Bett

Ja, wer hätte das gedacht – doch frisch und ausgeruht zu erwachen beginnt bereits mit einem gesunden Schlafrhythmus. Liegen Sie noch stundenlang wach und starren an die Decke? Ein wenig schneller schlafen Sie ein, wenn Sie vor dem Zubettgehen keine schweren Mahlzeiten mehr einnehmen. Nehmen Sie abends am besten auch keine alkoholischen Getränke mehr zu sich und schalten Sie alle Geräte mit greller Beleuchtung (iPad, Smartphone, Fernseher, e-reader, Computer) ein paar Stunden vor dem Zubettgehen aus. Das grelle Licht bringt Ihre biologische Uhr aus dem Gleichgewicht und kann Sie daher wachhalten.

2. Sorgen Sie für eine ausreichende Sauerstoffzufuhr

Ihr Gehirn benötigt Sauerstoff, um frisch und ausgeruht wach zu werden. In einem stickigen Schlafzimmer dauert dieser Vorgang daher etwas länger. Öffnen Sie nachts das Fenster einen Spalt, um eine dauerhafte Zufuhr frischer Luft zu ermöglichen. Gehen Sie unmittelbar nach dem Aufstehen vor die Tür und atmen Sie ein paar Mal tief ein. So tanken Sie am besten Sauerstoff. Ist es draußen zu kalt? Einfach am offenen Fenster etwas Luft schnappen erzielt denselben Effekt.

3. Lassen Sie Licht herein

Ihr Gehirn gibt den Befehl zum Wachwerden unter Einfluss von Tageslicht. Je dunkler Ihr Zimmer, desto länger benötigt Ihr Körper also, um aus dem Schlafmodus in den Wachmodus zu wechseln. Lassen Sie Ihre Gardinen daher einen Spalt offen, um dennoch etwas Licht herein zu lassen. Sie werden feststellen, dass Sie eher und ausgeschlafener erwachen. Für die dunklen Wintermonate ist ein Lichtwecker eine gute Lösung. Bei dieser Lampe wird das Licht langsam immer heller und fördert auf diese Weise Ihren natürlichen Aufwachprozess.

4. Vermeiden Sie es, das Aufstehen hinauszuzögern

„Nur noch fünf Minuten…“. Verharren Sie nicht ewig im Bett. Indem Sie das Aufstehen hinauszögern, erreichen Sie nur das Gegenteil und werden immer unleidlicher. Was Sie tun können: stellen Sie den Wecker einfach ein Stück vom Bett weg, sodass Sie diesen nur erreichen, wenn Sie aufstehen. Auf diese Weise können Sie nicht einfach die Schlummer-Funktion betätigen und müssen sich sofort aus dem Bett begeben. Das ist im ersten Moment unangenehm, doch Sie werden merken, dass Sie sich auf diese Weise schnell besser fühlen. Es ist alles nur eine Frage der Gewöhnung. Halten Sie diese Prozedur einige Wochen durch, geht es danach so gut wie von selbst.

5. Überprüfen Sie, ob Sie schnarchen

Schnarchen und Schlafapnoe (das zeitweise Aussetzen der Atmung während des Schlafes) können eine Ursache sein für unleidliches Erwachen. Durch die verminderte Schlafqualität können tagsüber zudem Konzentrationsstörungen und Müdigkeitsanfälle auftreten. Versuchen Sie bei häufigem Schnarchen zunächst Ihr Gewicht zu reduzieren (im Falle von Übergewichtigkeit), auf der Seite zu schlafen oder eine Schnarchspange oder Anti-Schnarch-Sprays zu verwenden. Helfen diese Dinge nicht oder liegt bei Ihnen eine Schlafapnoe vor, ist es ratsam, Ihren Hausarzt aufzusuchen. Dieser kann Sie an ein Schlaflabor überweisen, wo weitere Untersuchungen durchgeführt werden können.

Eine erholsame Nachtruhe ist wichtig, um frisch und ausgeruht zu erwachen und mit Energie in den Tag zu starten.

Quellen: Hersenstichting, Thuisarts.nl, SoChicken