Impotenz, was sind die Symptome?

Impotenzsymptome reichen weiter als "manchmal keine harte Erektion"

Wenn Sie manchmal keine harte Erektion bekommen oder Ihr Penis während des Geschlechtsverkehrs erschlafft, müssen Sie nicht direkt davon ausgehen, dass Sie an Impotenz leiden. Impotenzsymptome reichen weiter. Von Impotenz wird erst dann gesprochen, wenn Sie stets keine oder eine schlechte Erektion haben oder diese während sexueller Aktivitäten andauernd erschlafft.[1] Bei folgenden Impotenzsymptomen kann hier die Rede sein:

  • Sie bekommen oft keine oder nur mit sehr viel Mühe eine Erektion, wenn Sie sexuell erregt sind oder sich selbst stimulieren
  • Während des Aktes wird Ihr Penis oft schlaff(er).

Testen Sie das Ausmaß Ihrer Erektionsprobleme mit der Erektionshärte Skala

Eine effektive Methode um festzustellen wie groß das Ausmaß Ihrer Erektionsprobleme ist, ist die Erektionshärte Skala (erection hardness scale = ehs). Dieser Test teilt die Steifheit Ihres Penis in vier Kategorien ein. Sie stellen damit dann Ihre mögliche Impotenz auf Grundlage von den folgenden Symptomen einfach und effektiv fest:

  • Erste Kategorie: Ihr Penis ist größer, aber weniger hart
  • Zweite Kategorie: Ihr Penis ist zwar hart, aber nicht hart genug für Penetration
  • Dritte Kategorie: Ihr Penis ist nicht ganz hart, aber ausreichend hart für Penetration
  • Vierte Kategorie: Sie haben einen vollständig harten Penis

Auf der Erektionshärte Skala ist Kategorie 4 das Maximum. Die erste Kategorie deutet auf ernste Impotenzsymptome hin.

Der IIEF Test um mögliche Impotenz festzustellen

Eine andere Weise um festzustellen, ob die Impotenzsymptome, die Sie haben, auf eine Erektionsstörung hinweisen, ist der internationale Index von Erektionsfunktion (International Index of Erectile Function = IIEF). Dieser Test zieht mehr Faktoren beim Feststellen von Impotenz mit ein, wie die Härte Ihres Penis, eine Schätzung Ihrer sexuellen Bedürfnisse und die allgemeine Zufriedenheit über Ihr Sexualleben. Ärzte benutzen diesen multidimensionalen Test sehr häufig um Erektionsprobleme festzustellen. Auf Grundlage eines Fragebogens werden fünf beeinflussende Faktoren untersucht, worunter:

  • die Vorhaut (ist diese zu gespannt?)
  • die Blutzufuhr zum Becken
  • das Funktionieren von Nervenbahnen
  • mögliche psychische Ursachen

Die Behandlung von Impotenzsymptomen

Abhängig von dem Ausmaß und Art der Impotenzsymptome, wird ein Arzt Ihre Erektionsprobleme oder Impotenz versuchen zu behandeln. Erektionsprobleme als Folge von schlechter Durchblutung können zum Beispiel durch das Verbessern Ihres Lebensstils behandelt werden. Denken Sie daran sich mehr zu bewegen, gesünder zu essen und mit dem Rauchen aufzuhören. Durch ein gesünderes Leben können Sie schließlich die Blutzirkulation in Ihrem Körper und damit die Blutzufuhr zu Ihrem Penis verbessern. Dies ist entscheidend für eine gute Erektion. Außerdem können Impotenzsymptome auch noch mit Erektionsstimulierenden Arzneimitteln behandelt werden. Die bekanntesten Erektionspillen sind Viagra und Cialis. Beide Mittel wirken nur, wenn Sie sexuell erregt sind. Viagra muss eine Stunde vor dem geplanten Geschlechtsverkehr eingenommen werden. Es wirkt ungefähr vier Stunden lang. Cialis wird auch gerne Wochenendpille genannt, weil die Wirkung dieser Erektionspille 48 Stunden anhält.

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